Blut auf der Heimfahrt
Vor 2 Tagen•46:05
Ein Fußballspiel in Berlin, 25.000 Auswärtsfans, gute Stimmung – bis während der Rückfahrt alles kippt: In einer S-Bahn geraten Hertha- und Schalke-Anhänger aneinander, Menschen werden geschlagen, Blut läuft. Stefan Willeke sitzt mit seinen Kindern mitten in der Szene; der Schock wird zum Startpunkt einer Recherche. In Folge 394 erzählt der ZEIT-Chefreporter, wie Gewalt im Fußball funktioniert: von einer kleinen, hochmobilen Gruppe, die sich leicht entzünden lässt – und von Ultras, die gleichzeitig Spenden sammeln und nach Wegen suchen, sich abseits der Öffentlichkeit mit möglichst vielen Leuten zu prügeln. Anne Kunze und Daniel Müller sprechen mit Stefan Willeke über Gruppendynamik, verabredete Schlägereien, Polizeieinsätze in Millionenstunden, Stadionverbote – und über die größere Frage, ob der Fußball nur Bühne ist oder ein Frühwarnsystem für eine enthemmtere Gesellschaft. Der Text zur Folge (»Ein Mann verprügelt eine junge Frau. Das soll mein Fußball sein?«) von Stefan Willeke ist im Mai 2025 in der ZEIT erschienen. Die neue Ausgabe des Kriminalmagazins ZEIT Verbrechen liegt am Kiosk und ist hier online bestellbar. Ab dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Verbrechen", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Außerdem erhalten Sie mit einem Abo jeden Monat mindestens eine zusätzliche Folge von ZEIT Verbrechen. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Zum Podcastabo geht es hier. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.