Blind und glücklich – kein Widerspruch – Psychotherapie nachgefragt
Psychotherapie einfach erklärt
Vor 4 Tagen • 23 Min.
Ein späterblindete Radiologe berichtet im Gespräch mit Prof. Dr. Frank Godemann über seine jahrzehntelange Angst vor dem Verlust des Sehens – und die überraschende Erfahrung, als diese Angst mit der Erblindung verschwand. Eindrücklich wird deutlich, wie Anpassungsfähigkeit, familiäre Prägungen und der Gedanke „Es geht immer irgendwie weiter“ sein Leben geprägt haben. Im Gespräch zeigt sich, dass Blindheit und Zufriedenheit, berufliche Entwicklung, Nähe, Liebe und neue Lebensfreude kein Widerspruch sein müssen. Links: Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): https://nextgen-podcast.de/ Prof. Dr. Frank Godemann: https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/ Dipl.-Psych. Robert Schuiszils: https://www.abendklinik-berlin.de/team/ Keywords Blindheit, Glück, Erblindung, Sinneswahrnehmung, Blindenführhund, Humor, Beziehungen, Lebensqualität, Anästhesie, Blindencommunity Takeaways Die Erblindung führte zu einer Befreiung von Angst. Anpassungsfähigkeit ist entscheidend für das Leben mit Behinderung. Sinneswahrnehmungen verändern sich und können intensiver werden. Humor hilft, mit Herausforderungen umzugehen. Blindenführhunde sind wichtige Begleiter und Unterstützer. Engagement in der Blindencommunity fördert soziale Kontakte. Beziehungen sind auch mit Blindheit möglich. Gemeinschaftserlebnisse bereichern das Leben. Die Wahrnehmung von Geschmack und Geräuschen kann intensiver sein. Es ist wichtig, das Positive im Leben zu sehen. Chapters 00:00 Einführung in die Blindheit und Glücklichkeit 02:08 Die Angst vor der Erblindung und ihre Überwindung 08:46 Die Veränderung der Sinneswahrnehmung 10:31 Berufliche Herausforderungen und Anpassungen 12:31 Der Einfluss von Humor und Selbstironie 13:22 Die Rolle des Blindenführhundes 15:10 Engagement in der Blindencommunity 18:06 Beziehungen und Blindheit 19:53 Gemeinschaftserlebnisse und Genuss trotz Blindheit