Erinnern und Vergessen aus Sicht eines Gedächtnisforschers
Erinnern und Vergessen aus Sicht eines Gedächtnisforschers

Erinnern und Vergessen aus Sicht eines Gedächtnisforschers

Psychotherapie einfach erklärt


05.11.2025 • 38 Min.

Der Neuropsychologe Professor Dr. Lars Schwabe erläutert die komplexe Beziehung zwischen (emotionalen) Erinnerungen und Gedächtnisfunktionen. Ab wann können sich Kinder an emotionale Erlebnisse erinnern? Welche Bedeutung hat die Amygdala im Gedächtnisprozess? Warum hinterlassen traumatische Erfahrungen Erinnerungsspuren? Die Neuropsychologie kann helfen, diese Fragen zu beantworten. Links Wolfgang Patz (Podcast-Produktion): ⁠⁠⁠⁠⁠https://nextgen-podcast.de/⁠⁠⁠⁠⁠ Prof. Dr. Frank Godemann: ⁠⁠⁠⁠⁠https://www.klinik-pacelliallee.de/private-sprechstunde-godemann/⁠⁠⁠⁠⁠ Dipl.-Psych. Robert Schuiszils: ⁠⁠⁠⁠⁠https://www.abendklinik-berlin.de/team/⁠⁠⁠⁠ Keywords Psychotherapie, Gedächtnis, emotionale Erinnerungen, Quellenkonfusion, Amygdala, Kindheit, Trauma, unbewusste Erinnerungen, Psychologie, Kognitionspsychologie, Psychotherapie, Trauma, Gedächtnis, posttraumatische Störungen, Erinnerungen, Vergessen, Flashbacks, Risikofaktoren, emotionale Reaktionen, Therapie Takeaways Die Fähigkeit, Erinnerungen zu bilden, entwickelt sich im Laufe des Lebens. Erinnerungen aus der frühen Kindheit sind oft nicht bewusst abrufbar. Quellenkonfusion kann die Wahrnehmung von Erinnerungen beeinflussen. Emotionale Erlebnisse werden besser im Gedächtnis gespeichert. Die Amygdala spielt eine zentrale Rolle bei emotionalen Erinnerungen. Traumatische Erfahrungen können unbewusste emotionale Reaktionen hervorrufen. Das Gedächtnis ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Systeme. Stress kann die Art und Weise beeinflussen, wie wir lernen und erinnern. Erinnerungen sind oft mit emotionalen Zuständen verknüpft. Die Entwicklung des Gedächtnisses ist eng mit der Hirnreifung verbunden. Die Erinnerung an traumatische Ereignisse kann fragmentiert sein. Flashbacks sind oft das Ergebnis starker emotionaler Reaktionen. Induzierte Erinnerungen können in der Therapie entstehen. Vergessen hat adaptive Funktionen für das Gedächtnis. Die Zugänglichkeit von Erinnerungen hängt von Hinweisreizen ab. Soziale Unterstützung kann das Risiko von PTSD reduzieren. Erinnerungen sind nicht immer bewusst zugänglich. Die Gedächtnisforschung bietet neue Perspektiven auf Vergessen. Chapters 00:00 Einführung in die Psychotherapie und Gedächtnis 02:58 Die Entwicklung des Gedächtnisses bei Kindern 06:40 Quellenkonfusion und die Entstehung von Erinnerungen 11:26 Emotionale Erinnerungen und deren Bedeutung 15:19 Die Rolle der Amygdala im Gedächtnis 18:12 Traumatische Erfahrungen und unbewusste Erinnerungen 19:06 Die Herausforderungen der Psychotherapie bei Trauma 21:43 Erinnerungsmuster bei posttraumatischen Störungen 24:35 Flashbacks und ihre neurobiologischen Grundlagen 26:14 Die Gefahr von induzierten Erinnerungen in der Therapie 30:00 Die adaptive Natur des Vergessens 34:14 Einflussfaktoren auf Gedächtnis und Trauma 37:21 Risikofaktoren für posttraumatische Belastungsstörungen