Warum entschuldigen wir in der Liebe immer so viel?
REDEN WIR ÜBER LIEBE
03.09.2026 • 19 Min.
„Eigentlich ist er ein guter Mensch.“ „Sie hat gerade einfach viel Stress.“ „Er braucht eben Zeit.“ Kommt dir das bekannt vor? Wenn wir einen Menschen lieben, werden wir manchmal erstaunlich kreativ darin, sein Verhalten zu erklären. Wir suchen Gründe, haben Verständnis, warten auf Veränderung und merken dabei manchmal gar nicht, dass wir längst mehr entschuldigen, als uns guttut. In dieser Folge von „Reden wir über Liebe – und über alles dazwischen“ spricht Louisa darüber, warum wir Menschen, die uns wichtig sind, oft anders beurteilen als alle anderen. Es geht um positive Illusionen, kognitive Dissonanz, emotionale Investments und die Hoffnung darauf, dass irgendwann doch noch alles gut wird. Wann ist Verständnis ein Zeichen von Liebe und wann beginnt Selbstaufgabe? Und warum ist es ein großer Unterschied, das Verhalten eines Menschen verstehen zu können und es akzeptieren zu müssen? Eine ehrliche Folge über Empathie, Grenzen und eine unbequeme Frage: Warum suchen wir manchmal länger nach Erklärungen für das Verhalten eines anderen, als danach zu fragen, ob es uns eigentlich noch guttut? Keywords: Liebe, Beziehung, Beziehungsmuster, Ausreden, Grenzen setzen, Selbstwert, kognitive Dissonanz, positive Illusionen, toxische Beziehung, emotionale Abhängigkeit, Partnerschaft, Dating, Psychologie der Liebe, Paartherapie, Reden wir über Liebe