Regelzone - Energie und Recht
Regelzone - Energie und Recht

Regelzone - Energie und Recht

Addleshaw Goddard


Podcast

Die Energiewirtschaft ist im Wandel. Die Regeln auch. Und wer sie kennt, ist im Vorteil. Regelzone ist der Podcast von Addleshaw Goddard. Für alle, die die Energiewirtschaft nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten. Wir sprechen über Recht, Regulierung und Strategie – und was das konkret für Unternehmen, Investoren, Projektentwickler und Entscheider bedeutet. Mit Alessandra Freyer und Karl Holtkamp. Wir analysieren Entwicklungen, ordnen regulatorische Trends ein und zeigen ihre Auswirkungen auf Projekte, Geschäftsmodelle und Investitionsentscheidungen – ergänzt um unsere Erfahrungen aus Mandaten und Transaktionen im Energiesektor. An der Schnittstelle von Recht und Wirtschaft liefern wir Einordnung mit Substanz – klar, praxisnah und mit Blick auf Chancen und Risiken von morgen.Kompakt für den Arbeitsalltag, fundiert für strategische Entscheidungen.

Alle Folgen

  • Corporate PPAs nach dem EEG 2027 – bleibt der Strompreis planbar?

    03.09.202616:20

    Power Purchase Agreements (PPAs) gelten als wichtiger Baustein für die Finanzierung und Vermarktung von Wind- und Solarprojekten. Sie schaffen Planbarkeit für Erzeuger und Abnehmer. Doch mit dem geplanten EEG 2027 könnte sich die wirtschaftliche Kalkulation von PPA-Modellen für geförderte Neuanlagen verändern. In dieser Folge von Regelzone analysieren Alessandra Freyer und Karl Holtkamp die Auswirkungen des geplanten Fördermodells auf Corporate PPAs. Im Mittelpunkt steht der geplante Refinanzierungsbeitrag, der nicht an den tatsächlich vereinbarten PPA-Preis, sondern an einen energieträgerspezifischen Jahresmarktwert anknüpft. Dadurch kann ein vertraglich festgelegter Strompreis zu einem anderen wirtschaftlichen Ergebnis führen als ursprünglich kalkuliert. Für Projektentwickler, Investoren, Energieversorger und Industrieunternehmen entsteht damit eine neue Dimension der Risikobewertung. Entscheidend ist künftig, ob der Förderstatus während der Vermarktung über ein PPA erhalten bleibt oder der Betreiber dauerhaft aus der Förderung aussteigt. Diese Entscheidung beeinflusst Finanzierung, Erlöserwartungen und Vertragsstrukturen gleichermaßen. Ein fester PPA-Preis allein reicht daher nicht mehr aus, um die Wirtschaftlichkeit eines Projekts zuverlässig zu beurteilen. Die Folge zeigt, warum Förderstatus, Refinanzierungsbeitrag und Vertragsgestaltung künftig von Beginn an gemeinsam gedacht werden müssen. Sie beleuchtet die Auswirkungen des geplanten Systems und gibt praktische Hinweise, welche Themen Parteien bei der Strukturierung und Verhandlung langfristiger PPAs frühzeitig berücksichtigen sollten. Eine Folge für alle, die Entscheidungen im Energiemarkt auf einer belastbaren regulatorischen Grundlage treffen wollen.

  • Wasserstoffhochlauf in Bewegung: Zwischen Reformbedarf und Rechtssicherheit

    06.08.202618:51

    Der Wasserstoffhochlauf steht an einem entscheidenden Punkt. Insbesondere die Frage, welche regulatorischen Rahmenbedingungen künftig gelten und wie verlässlich sie sind bewegt den Markt. Für Unternehmen, Investoren und Projektentwickler wird Rechtssicherheit damit zu einem zentralen Faktor für ihre Investitions- und Standortentscheidungen. Im Mittelpunkt stehen das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz und die geplante Überprüfung der EU-Anforderungen an erneuerbaren Wasserstoff. Schnellere Genehmigungsverfahren sollen Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranbringen. Gleichzeitig bleiben zentrale Fragen offen: Welche Anforderungen müssen künftig erfüllt werden? Wie stabil sind die Regeln? Und welche Auswirkungen haben mögliche Änderungen auf bestehende Projekte und Verträge? Besondere Bedeutung haben dabei die RFNBO-Kriterien für erneuerbaren Wasserstoff. Sie beeinflussen maßgeblich die Wirtschaftlichkeit von Projekten und stehen aktuell auf dem Prüfstand. Für Marktteilnehmer bedeutet das, regulatorische Risiken frühzeitig zu berücksichtigen und vertraglich abzusichern. Zusätzliche Chancen eröffnet die reformierte THG-Quote. Sie kann neue Erlösquellen schaffen und die Nachfrage nach grünem Wasserstoff stärken. Gleichzeitig zeigt sich: Genehmigung, Zertifizierung, Nachfrage und Infrastruktur müssen zusammengedacht werden. Wer die Wechselwirkungen versteht, kann sich frühzeitig Wettbewerbsvorteile sichern. Wer auf vollständige Klarheit wartet, riskiert, wichtige Marktchancen zu verpassen. Es bleibt eine Gratwanderung.

  • Netzanschluss von Batteriespeichern - zwischen Reifegradverfahren und flexiblen Netzanschlussverträgen

    09.07.202625:31

    Die Zahl der Batteriespeicherprojekte in Deutschland wächst rasant. Doch längst entscheidet nicht mehr allein die Wirtschaftlichkeit über den Erfolg eines Projekts. Die Sicherung von Netzanschlusskapazität ist Kernaufgabe und „Flaschenhals“ zugleich. In der zweiten Folge von Regelzone sprechen Alessandra Freyer und Karl Holtkamp über die neuen Rahmenbedingungen für Batteriespeicher und die Frage, wie Projekte sich künftig bestmöglich Netzanschlusskapazität sichern. Im Fokus steht unter anderem das neue Reifegradverfahren der Übertragungsnetzbetreiber, das diese seit April 2026 anstelle des Windhundprinzips anwenden. Danach zählt nicht mehr, wer zuerst einen Antrag stellt, sondern welches Projekt nach den Reifegradkriterien weitesten entwickelt ist. Die beiden erläutern, welche Anforderungen Projektentwickler erfüllen müssen, welche Kosten und Risiken damit verbunden sind und warum die frühzeitige Sicherung von Flächen, Genehmigungen und Projektstrukturen auch künftig entscheidend sein wird. Außerdem diskutieren sie die wachsende Bedeutung flexibler Netzanschlussverträge (FCAs). Diese können einen schnelleren Zugang zum Netz ermöglichen, bringen aber auch neue wirtschaftliche und regulatorische Risiken mit sich. Für Unternehmen, Investoren und Speicherentwickler stellt sich damit die zentrale Frage, wie sich Investitionssicherheit, Finanzierung und Geschäftserfolg unter den neuen Bedingungen gewährleisten lassen. Eine praxisnahe Einordnung der wichtigsten Entwicklungen rund um Batteriespeicher, Netzanschlüsse und Investitionsentscheidungen – und ein Blick darauf, warum Netzkapazität zur strategischen Schlüsselressource der Energiewende wird.

  • Wer zahlt künftig für die Stromnetze? Neuausrichtung durch das AgNes-Verfahren

    30.06.202626:40

    Die Anforderungen der Energiewende haben sich verändert. In der Folge stellt sich auch eine zentrale Frage neu: Wer trägt künftig die Kosten für den Ausbau und Betrieb der Stromnetze? Genau dieser Frage widmen sich Alessandra Freyer und Karl Holtkamp in der ersten Folge von Regelzone, dem Podcast zu Energie und Recht von Addleshaw Goddard. Im Fokus stehen das Verfahren zur Reform der Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) der Bundesnetzagentur sowie deren Versuch dem rechtlichen Rahmen und den aktuellen sowie künftigen Anforderungen der Energiewende gerecht zu werden. Die beiden diskutieren, welche Auswirkungen die geplanten Änderungen auf Batteriespeicher, Industrieunternehmen, Projektentwickler und Investoren haben und warum Netzanschlusskapazitäten zunehmend zum entscheidenden Faktor für Investitionen und Geschäftsmodelle werden. Außerdem werfen sie einen Blick auf die aktuellen Vorschläge zum Vertrauensschutz für Speicherprojekte, neue Ansätze bei Industrie- und Erzeugernetzentgelten sowie die Frage, wie künftig Anreize für ein netzdienliches Verhalten geschaffen werden sollen. Eine kompakte Einordnung der wichtigsten regulatorischen Entwicklungen – praxisnah, verständlich und mit Blick auf die strategischen Auswirkungen für Unternehmen und Marktteilnehmer.

  • Trailer

    29.06.20260:27

    Die Energiewirtschaft ist im Wandel. Die Regeln auch. Und wer sie kennt, ist im Vorteil. Regelzone ist der Podcast von Addleshaw Goddard. Für alle, die die Energiewirtschaft nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten. Wir sprechen über Recht, Regulierung und Strategie – und was das konkret für Unternehmen, Investoren, Projektentwickler und Entscheider bedeutet. Mit Alessandra Freyer und Karl Holtkamp. Wir analysieren Entwicklungen, ordnen regulatorische Trends ein und zeigen ihre Auswirkungen auf Projekte, Geschäftsmodelle und Investitionsentscheidungen – ergänzt um unsere Erfahrungen aus Mandaten und Transaktionen im Energiesektor. An der Schnittstelle von Recht und Wirtschaft liefern wir Einordnung mit Substanz – klar, praxisnah und mit Blick auf Chancen und Risiken von morgen.Kompakt für den Arbeitsalltag, fundiert für strategische Entscheidungen.