Jakob Friedl (Ribisl) – Wie verändern Kunst und Zivilgesellschaft die Politik von unten?
Rennen ins Regensburger Rathaus | Der Podcast zur Kommunalwahl in Regensburg
07.02.2026 • 1 Std. 21 Min.
In dieser Episode erläutert Jakob Friedl sein Konzept einer „Stadt von unten“, in der Bürger mehr Eigenverantwortung für ihr direktes Wohnumfeld übernehmen können. Er kritisiert eine mangelnde Zusammenarbeit städtischer Ämter und bürokratische Hürden, die zivilgesellschaftliche Projekte wie den Gemeinschaftsbau im Ostpark seit Jahren blockieren. Friedl thematisiert zudem die langfristigen Folgen von Korruption für die Stadtplanung, etwa die Entstehung von „Gated Communities“ statt durchmischter Quartiere. Er plädiert für die Schaffung niederschwelliger Begegnungsräume, um soziale Isolation und Klassismus entgegenzuwirken. Abschließend skizziert er seine Vision für 2032, in der Leerstände selbstbestimmt genutzt werden und Bürger ihre Ideen leichter umsetzen können.