RZ Business Talk - Ein Podcast der Rhein-Zeitung und der Westerwaldbank
RZ Business Talk - Ein Podcast der Rhein-Zeitung und der Westerwaldbank

RZ Business Talk - Ein Podcast der Rhein-Zeitung und der Westerwaldbank

Lars Hennemann


Podcast, Business

Wie geht es der Wirtschaft? Welche Themen aus der großen Welt wirken in die vermeintlich kleinere – unsere Region im nördlichen Rheinland-Pfalz hinein? Sie sind Treiber und Gestalter, Möglichmacher und Menschen von hier: Was treibt Unternehmerinnen und Unternehmer an und um? Darüber sprechen Lars Hennemann, Chefredakteur der Rhein-Zeitung in Koblenz, und Dr. Ralf Kölbach, Vorstandssprecher der Westerwald Bank eG. Mehr Infos unter www.rhein-zeitung.de/podcast

Alle Folgen

  • Folge 12 - Systemkollaps durch KI: "Was mache ich mit den Menschen?"

    Heute37:59

    In der neuen Podcast-Folge des „RZ Business Talk“ analysieren Ralf Kölbach und Lars Hennemann das ebenso fiktive wie dramatische Szenario des renommierten „Citrini Report“ zu den möglichen Auswirkungen von KI. Fazit: Fragen stellen lohnt sich... Was, wenn alle Versprechen rund um das Thema KI nicht in eine schöne, neue, effizientere Welt führen? Sondern wenn sie das Wirtschaftssystem, das wir kennen, einfach nur zerstören? Mit einem solchen Szenario schockte der „Citrini Report“ kürzlich vor allem die Szene in den USA. Aber nicht nur dort: Die Wellen, die das Papier auslöste, schlugen auch bis nach Europa. Grund genug für Ralf Kölbach und Lars Hennemann, sich den Report in der neuesten Folge des „Business Talk“ von Rhein-Zeitung und Westerwaldbank einmal genauer anzusehen. Die Autoren des Instituts Citrini Research hatten ein Szenario gezeichnet, das es in sich hat: Weil die KI mehr gute Arbeitsplätze überflüssig machen könnte als sie neue schafft, könnten insbesondere die USA im Jahr 2028 auf eine in Prozentzahlen zweistellige Arbeitslosigkeit, einen Kompletteinbruch des Immobilienmarktes und heftige Verluste an den Börsen zusteuern. Nach Veröffentlichung des Reports färbten sich auch in der Tat viele Aktiendepots tiefrot, und die KI-Skeptiker sahen sich auch wegen der prognostizierten gesellschaftlichen Verwerfungen bestätigt. Doch auch die gegenteiligen Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Eine der Bekannteren ist ein Artikel von Don Muir in „Forbes“. Er springt ins Jahr 2030 und erklärt, warum aus seiner Sicht die Citrini-Krise sich nicht ereignen könne und werde. Sturm im Debatten-Wasserglas also? Ja und nein. „Mit Sicherheit ist das Citrini-Szenario ein sehr zugespitztes gewesen“, sagt auch Ralf Kölbach, der das Thema KI schon lange intensiv verfolgt. Und schiebt nach: „Es ist aber wichtig, sich den Thesen, die im Report aufgeworfen werden, zu stellen. Nicht alles ist so irreal, als dass man leichtfertig darüber hinweg gehen könnte. Man sollte schon mindestens gedanklich vorbereitet sein. KI ist disruptiv und wälzt viele Bereiche unseres Lebens um. Wer das nicht nur aushalten, sondern gestalten will, sollte Fragen stellen. Darin liegt der Wert des Citrini-Reports und der Reaktionen auf ihn.“ Jetzt reinhören! Mehr dazu unter www.rhein-zeitung.de/businesstalk Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung unter: www.rhein-zeitung.de/podcast

  • Folge 11 - Energiepreise: "Man muss sich die Anpassung an den Klimawandel auch leisten können!"

    15.05.202635:14

    Wer kann das alles bezahlen? Nicht erst seit der durch den Iran-Krieg ausgelösten Verteuerung der Ölpreise stellen sich viele Verbraucher und Unternehmen diese Frage. Grund genug für den „Business Talk“, nach Hintergründen und Antworten zu fragen. Ein Podcast wie der gemeinsame „Business Talk“ von Rhein-Zeitung und Westerwaldbank ist, wenn er nur ein Mal pro Monat erscheint, immer nur eine Momentaufnahme einer hochdynamischen Wirtschaft und Gesellschaft. Das Wissen darum spielt bei Ralf Kölbach, dem Vorstandssprecher der Westerwaldbank, und Lars Hennemann, dem Chefredakteur der Rhein-Zeitung, immer eine Rolle, wenn sich beide die Frage stellen, welche Themen man denn am besten in den Mittelpunkt der nächsten Folgen des Podcasts stellen könnte. Bei den durch den Iran-Krieg ausgelösten Preissteigerungen für Öl, Benzin und Diesel waren sich beide aber sehr schnell einig: „Die Auswirkungen treffen uns alle, ob als private Verbraucher oder als Unternehmerinnen und Unternehmer. Und das in einer Phase, in der insbesondere die deutsche Wirtschaft nach drei Jahren der Stagnation oder sogar Rezession ohnehin schon geschwächt ist“, verdeutlicht Ralf Kölbach den Ernst der Lage. Auch für viele Unternehmen in der Region sei es nun, so Kölbach weiter, noch schwieriger geworden, auf die veränderte Gesamtsituation zu reagieren. Dies zeige sich auch in den Gesprächen, die er selbst an vielen Stellen führe. „Vor allem, dass man nicht absehen kann, wohin das alles führt oder wann es vielleicht auch wieder eine Entwicklung in eine positivere Richtung geben könnte, macht die Planung für viele nochmals anspruchsvoller“, so Kölbach weiter. „Tagesaktuelle Entwicklungen hin oder her - wir mussten an das Thema ran. Und das so wie immer. Wir suchen Lösungen und langfristige Perspektiven“, ergänzte Hennemann. Und schiebt nach: „Wenn sie sich denn überhaupt schon abzeichnen.“ Auf diese Weise wirft die neue Folge in Vor- und Rückschau ein Schlaglicht auf die gesamte Benzinpreisdebatte und die Entlastungsmöglichkeiten, die von verschiedenen Seiten ins Spiel gebracht werden. Jetzt reinhören! Mehr dazu unter www.rhein-zeitung.de/businesstalk Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung unter: www.rhein-zeitung.de/podcast

  • Folge 10 - Erwartungsmanagement: "Die Politik muss liefern!"

    17.04.202632:57

    In der neuesten Folge des „Business Talk“ von Rhein-Zeitung und Westerwaldbank geht es um Erwartungen und Enttäuschungen: Wo ist der Frust über den Reformstau berechtigt und wo empfiehlt es sich, insbesondere mit Berlin noch geduldig zu sein? Das problematische bei Erwartungen an Politik und Wirtschaft ist: Sie treten nicht immer ein. Manchmal bleiben sie nur Hoffnungen. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen sich die Krisen mehren oder einfach nicht verschwinden wollen, ist das ein Zustand, der viele Menschen beunruhigt. Die Psychologie (oder ganz bodenständige Lebenserfahrung) hat für solche Situationen einen Trick entwickelt: Wer seine Erwartungen immer wieder überprüft und vielleicht auch anpasst, wird tendenziell weniger enttäuscht. „Erwartungsmanagement“ heißt das in der Sprache der Volkswirtschaft. Aber was bedeutet das? Natürlich kann es heilsam oder wenigstens erholsam wirken, nicht ständig zu viel zu erwarten. Nur: Wer gar nichts mehr erwartet und von anderen fordert, der kommt auch nicht mehr voran. Was also tun in Zeiten, in denen die Wirtschaft nach wie vor nicht recht vom Fleck kommt, sich immer neuen Herausforderungen stellen muss und die Bundesregierung den nötigen Rahmen noch nicht geliefert hat oder bislang vielleicht auch noch nicht liefern konnte? Ralf Kölbach und Lars Hennemann haben wegen der Bedeutung dieser Fragen das Erwartungsmanagement ins Zentrum der neuesten Folgen des „Business Talk“ von Rhein-Zeitung und Weserwaldbank gestellt. Kölbach, Vorstandssprecher der Bank und Volkswirt, plädiert für Geduld: „Ja, der Rahmen fehlt noch. Die Regierung muss ihn auch umsetzen, bis spätestens Mitte 2027. Und manche Details schon vorher. Aber wir haben es aktuell mit derart großen Umwälzungen zu tun, dass man der Regierung die Chance dazu geben muss. Noch hat sie unsere Geduld verdient.“ Allerdings tue sie auch selbst gut daran, nicht ständig neue Erwartungen zu wecken. Das sieht auch Hennemann so: „Wer ständig von großen Reformen spricht und dann nicht liefert, der darf sich nicht wundern, wenn die Bürger und die Unternehmen irgendwann gar nichts mehr erwarten außer enttäuscht zu werden. Das geht klüger und muss rasch besser werden.“ Jetzt reinhören! Mehr dazu unter www.rhein-zeitung.de/businesstalk Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung unter: www.rhein-zeitung.de/podcast

  • Folge 9 - Zeit: "Mit den angenehmen Wochenarbeitszeiten in Deutschland geht es so nicht mehr weiter!"

    20.03.202630:55

    Arbeiten wir zu wenig? Oder zu viel? Oder, so lange wir es tun, am Ende falsch? Die von der Politik eröffnete Debatte um Zeit im Wirtschaftsleben reicht tief. Deshalb füllt sie auch die neueste Podcast-Folge unseres „Business Talk“ voll und ganz. Zeit ist Geld. Ein oft strapazierter Satz, bei dem viele sofort gedanklich abschalten, weil sie ihn schon ziemlich oft gehört haben. Dabei ist er - die Debatten um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Landes zeigen es überdeutlich - aktueller denn je. Um zu diesem Schluss zu kommen, muss man sich nur einmal kurz anschauen, in welchen Zusammenhängen das kurze Wörtchen „Zeit“ gebraucht und in welche längeren Begriffe es eingebaut wird: Lebensarbeitszeit, Wochenarbeitszeit, (Lifestyle-)Teilzeit, und so weiter. Grund genug für Ralf Kölbach und Lars Hennemann, sich in ihrer neuesten Podcast-Folge des „RZ Business Talk“ Zeit für genau dieses Thema zu nehmen. Gemeinsam ergründen der Vorstandssprecher der Westerwaldbank und der Chefredakteur der Rhein-Zeitung, wie es um die Zeitbudgets der Unternehmen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestellt sein sollte. Für den Volkswirt Kölbach steht fest, dass mit Zeit vor allem klug umgegangen werden sollte: „Natürlich müssen Effizienz und Leistungsbereitschaft bei einer Betrachtung im Vordergrund stehen. Aber Zeit im Sinne von eingesetzter Lebenszeit beinhaltet viel mehr. Wie sinnstiftend ist meine Zeit, was macht sie mit mir? Was tue ich gerne? Das sind Fragen, die vor allem für Jüngere immer wichtiger werden.“ Von daher, so Kölbach, sei die politische Debatte um Zeit zwar vor allem mit Blick auf die Zukunft der Sozialsysteme grundsätzlich notwendig, dürfe aber nicht zu eng geführt werden. „Zeit ist vor allem dann tatsächlich Geld, wenn sie zu Erfolg führt, am besten zu nachhaltigem Erfolg.“ Daraus erwachse dann die Motivation, die man brauche, damit einem Dinge gelingen oder damit bestimmte Dinge leichter von der Hand gingen. „Wenn es dann noch gelingt, und dass muss uns unbedingt gelingen, echte Zeitfresser wie Bürokratie hinter uns zu lassen, dann geht die Debatte am Ende in die richtige Richtung. Aber nur dann.“ Jetzt reinhören! Mehr dazu unter www.rhein-zeitung.de/businesstalk Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung unter: www.rhein-zeitung.de/podcast

  • Folge 8 - Bildung: "Ihr habt etwas davon, wenn ihr Wirtschaft versteht!"

    20.02.202629:01

    Wirtschaftlicher Erfolg beginnt mit guten und gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die neueste Folge des „Business Talk“ von Rhein-Zeitung und Westerwaldbank befasst sich daher mit ökonomischen Anforderungen an unser Bildungssystem. Wer als Unternehmer oder Unternehmerin Erfolg haben möchte, benötigt dazu immer ein paar Dinge: eine gute Idee, aus der dann ein Produkt oder eine Dienstleistung entsteht, ausreichend Kapital und gutes Personal. Dies je nach Branche zwar in unterschiedlichen Ausprägungen, aber selbst in hoch technisierten Sparten gilt: Ohne eine Belegschaft, die etwas kann und die brennt für das, was sie tut, läuft es schlechter als mit ihr. Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mehr als bloße Kostenfaktoren. Aber bereitet unser Bildungssystem junge Menschen in diesem Sinne auch angemessen auf eine erfolgreiche und im Idealfall auch sinnstiftende Tätigkeit in der Wirtschaft vor? Und wenn ja wie? Und wo haben wir noch Luft nach oben? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der neuesten Ausgabe des „Business Talk“. Lars Hennemann und Ralf Kölbach streifen auf der Suche nach Antworten alle Bereiche in Schule, Universität und dualer Ausbildung. Ihr Fazit: Zum Trübsalblasen besteht kein Anlass, und nicht wenig muss ein junger Mensch im Idealfall schon von zu Hause oder aus dem eigenen sozialen Umfeld mitbringen. „Bildung ist immer ein Verstärker, aber kein Allheilmittel. Mit Blick vor allem auf die junge Generation sind wir alle gefragt“, so Kölbach. Jetzt reinhören! Mehr dazu unter www.rhein-zeitung.de/businesstalk Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung unter: www.rhein-zeitung.de/podcast

  • Folge 7 - Geo-Ökonomie: "Wir müssen der vierte große Wirtschaftsblock werden!"

    16.01.202628:22

    Internationale Beziehungen prägen die Wirtschaft bis in die kleinsten Verästelungen auch unserer Region. Die neueste Folge des „Business Talk“ von Rhein-Zeitung und Westerwaldbank befasst sich daher mit der Denkschule der Geo-Ökonomie. Das neue Jahr hätte nachrichtlich turbulenter kaum beginnen können: Venezuela, Grönland - überall geht es nicht nur um abstrakte Politik, sondern immer auch um handfeste wirtschaftliche Interessen. Vor allem die Trump-Regierung sagt doch auch ganz offen und beruft sich dabei unter anderem auf eine Denkschule, die hierzulande eher ein Schattendasein führt: die Geo-Ökonomie Geo-Ökonomie verbindet international ausgerichtetes, strategisches Handeln an verschiedenen Stellen zu einem für die Wirtschaft möglichst vorteilhaftem oder kalkulierbarem Rahmen. Vor allem in den angelsächsischen Staaten, aber auch in China ist dies selbstverständlich. Bereits in den einigen zurückliegenden Folgen des „Business Talk“ hatten Ralf Kölbach und Lars Hennemann dieses Thema immer wieder gestreift. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen widmen sich die beiden diesem Thema nun aber in einer eigenen Folge des Podcasts. Jetzt reinhören! Mehr dazu unter www.rhein-zeitung.de/businesstalk Weitere Podcasts der Rhein-Zeitung unter: www.rhein-zeitung.de/podcast