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Reinald Schröder


Podcast

Unter diesem Titel werden möglichst einmal in der Woche mittwochs Gespräche mit Zeitgenossen und -genossinnen über Gott und die Welt veröffentlicht, die häufig eine Beziehung zur unserer Region haben. Das erste Gespräch fand am 12. Juni 2026 mit Tony Cross statt über die USA. Wer über jede neue Folge informiert werden möchte, kann diesen Kanal abonnieren. Unter demselben Namen existiert bereits ein YouTube-Kanal, in dem man sich Gespräche mit unseren damaligen Bundestagskandidaten und -kandidatinnen ansehen und anhören kann. Diepholz, den 24. Juni 2026 https://www.youtube.com/@schroeder-talk Instagram: reinald_schroeder Email: schroeder-talk@gmx.de

Alle Folgen

  • Folge 8: Was wollen die Grünen im Diepolzer Stadtrat erreichen, Florian?

    29.07.20261:23:53

    Mein heutiger Gast ist Florian Willnat, der Spitzenkandidat auf der Liste der Grünen für den Diepholzer Stadtrat. Er berichtet von seiner Kindheit, von der Schule und der Ausbildung. Er erzählt, wieso und seit wann er sich politisch engagiert und über seine Zeit als Schießsportleiter im Diepholzer Schützenkorps. Alsdann stellt er die übrigen Stadtratkandidaten der Grünen vor und erläutert das Kommunalwahlprogramm der Partei. Zum Schluss geht er noch darauf ein, was im Wahlkampf geplant ist. Kapitel: 00:00:00 Begrüßung, Kindheit, Schule, Lehre als Zimmermann, Studium der Fachinformatik, von 2005 bis 2015 bei der Firma Schöma, anschließend bei der BASF 00:04:00 Das politische Interesse begann nach Geburt der zwei Kinder, seit einigen Jahren Mitglieder der Partei "Die Grünen" und Vorstandsmitglied. Jetzt Spitzenkandidat für den Stadtrat in Diepholz. 00:07:00 Schießsportleiter im Diepholzer Schützencorps 00:10:30 Vorstellung der drei weiteren Kandidaten auf der Grünen-Liste 00:12:30 Joachim Strobel (Platz 3) ist als Geologe auf der Suche nach dem Endlager für radioaktive Abfälle 00:15:40 Aufstellung des Wahlprogramms der Grünen 00:17:45 Forderungen zum Thema Energie und Wirtschaft, verstärkter Einbau von Smart Metern, gratis Energieberatung, Maisanbau für Biogas nicht auf Moorböden, Einsatz von Paludikultur, Windkraft in Diepholz als Bürgerenergieanlagen, Verbrennung von Holz wird kritisch geschehen, Wärmepumpen auch für Mehrfamilienhäuser, Stärkung des Wochenmarktes 00:43:00 Natur- und Klimaschutz: Wiedervernässung von Moorböden, Klimavorbehalt für alle Ratsentscheidungen, Baumschutzsatzung für das Stadtgebiet, Umgestaltung von Schottergärten, Igel schützen vor Mähroboter 00:48:40 Mobilität: Tempo 30 in ganz Diepholz, von den schwächsten Verkehrsteilnehmern aus denken, Fahrradstraßen 00:56:00 Familie, Jugend und Soziales: Make Lab (Mittmach-Labor) für Jugendliche weiterentwickeln und mehr Jugendbeteiligung realisieren 01:04:50 Baggersee als Naturbadestelle während des Baus des Allwetterbades 01:07:30 Gesundheit und Pflege: Ärztehaus in der Innenstadt für gute ärztliche Versorgung. 01:13:15 Wahlkampfpläne: Digital Independence Day ist geplant: Alternativen zu den amerikanischen Internetfirmen nutzen Anmerkungen: Kleine Korrektur: Florian Willnat war Jugendschützenkönig und nicht Jungschützenkönig. Er hat Technische Informatik studiert und nicht Fachinformatik. Wahllisten für die Kreistagswahl am 13.9.2026: https://www.diepholz.de/portal/seiten/kommunalwahl-2026-900001962-21750.html Florian Willnat: Private Profile: BlueSky: https://bsky.app/profile/willnat.org Mastodon: https://mastodon.green/@florian Instagram: https://www.instagram.com/fr0lian/ Webseite: https://willnat.org Die sozialen Profile der Grünen in Diepholz: BlueSky: https://bsky.app/profile/gruene-diepholz.bsky.social Mastodon: https://mastodon.social/@gruene_diepholz Instagram: https://www.instagram.com/die_gruenen_diepholz/ Webseite: https://die-gruenen-diepholz.de Schroeder-talk: https://www.youtube.com/@schroeder-talk Instagram: reinald_schroeder Email: schroeder-talk@gmx.de Das Gespräch fand am 17. Juli 2026 in Diepholz statt.

  • Folge 7: Wieso willst du als Einzelkämpferin für den Diepholzer Stadtrat antreten, Bettina?

    29.07.20261:39:17

    Mein heutiger Gast ist Bettina Kuhlmann - die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Diepholzer Stadtrat. Sie erzählt von ihrem bewegten Leben, wie sie zu den Grünen kam und warum sie aus der Partei wieder ausgetreten ist. Im weiteren Gespräch liefert sie Einblicke in die Arbeit des Diepholzer Stadtrates und erklärt, warum sie bei der jetzigen Wahl als Einzelkandidatin antreten will. Kapitel: 00:00:00 Begrüßung, Vorstellung, Kindheit in Ihlbrock, Schule in Barnstorf 00:05:50 Studium in Bremen, Ausbildung zur Fotografin in Hoya und Bruchhausen-Vilsen 00:08:20 Tätigkeit bei einem Fotografen in Barnstorf und Fortbildung in digitaler Fotografie 00:09:20 Studium des Faches Medienproduktion in Lemgo und anschließend Arbeit in Dubai. Neben viel Glanz gab es auch Armut und Elend 00:13:50 Danach als Producerin und Redakteurin bei RTL, anschließend Creative Producer beim Deutschen Sportfernsehen in München 00:18:20 Absprung zu einer Merchandising-Firma für eine begrenzte Zielgruppe in Lingen 00:20:15 Heirat und erfolgreiche Bewerbung als Dozentin an der Hochschule Osnabrück, Studiengang Medien- und Interactiondesign 00:23:00 Mit dem ersten Kind Umzug nach Brockum und anschließend Umzug nach Diepholz 00:26:50 Politik war in der Familie von Anfang an ein Thema, Kontaktaufnahme zum Ortsverein der Grünen in Diepholz im Jahre 2021, Stadtratskandidatin und gewählte Stadträtin 00:37:00 Kurz nach der Wahl wird sie auch Fraktionsvorsitzende Austritt aus der Partei, weil die Grünen Waffenlieferungen zugestimmt haben. 00:39:00 Zu dieser Wahl Antritt als Einzelbewerberin. Möchte sich in erster Linie für die Stadt einsetzen, ohne sich auf Parteiebene rechtfertigen zu müssen. Zum Einzug in den Stadtrat benötigt sie über 500 Stimmen. Sie will keine Plakate aufhängen und auch keinen Haustürwahlkampf betreiben. Sie sieht sich als Alternative zu den Parteien und plädiert für mehr Bürgernähe und Bildung sowie die Ideen von Jugendlichen stärker zu berücksichtigen 00:45:15 Die Arbeit im Stadtrat war sehr anstrengend. Michael Klumpe in der Stadtverwaltung war eine sehr große Hilfe 00:55:00 Wie lief denn die Zusammenarbeit beim Thema Allwetterbad? 01:04:00 Nachdem der Plan für das Allwetterbad vorgestellt wurde, gab es Widerstand gegen das Verschwinden des 50-Meter-Beckens 01:14:00 Am Bürgerbescheid, der für das 50-Meter-Becken ausfiel, hatten sich nicht genug Bürger beteiligt, so dass es beim ursprünglichen Beschluss für zwei 25-Meter-Becken blieb 01:18:00 Antrag der Grünen für ein "make lab" (Mittmach-Labor) wurde vom Stadtrat beschlossen. Nun wird von der Verwaltung ein Konzept erarbeitet 01:24:25 Umgang mit dem AfD-Vertreter im Stadtrat 01:26:30 Entscheidung aus Sachargumenten und nicht aus Parteigründen 01:29:00 Wie kann man Stadtratssitzungen interessanter gestalten? Und wie kann man mehr Interessenten für den Stadtrat gewinnen? 01:36:30 Aufruf zu wählen Anmerkungen: Helmut Engels (*1931), legendäres Urgestein der SPD aus Drebber. Unter anderem Mitglied des Landtages und des Kreistages sowie Samtgemeindebürgermeister von Barnstorf und Bürgermeister der Gemeinde Drebber (https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Engels)). Das Wochenende mit dem Diepholzer Stadtrat im Forsthaus Heiligenberg fand bereits 2018 statt, nach der Wahl von Florian Marré zum Bürgermeister. Zu diesem Zeitpunkt war Bettina Kuhlmann noch nicht im Stadtrat vertreten. Umfangreiche Informationen zum geplanten Allwetterbad und dem Bürgerentscheid finden sich auf der Seite der Stadt Diepholz: https://www.stadt-diepholz.de/rathaus/aktuelles/allwetterbad/ Bettina Kuhlmann: https://die-gruenen-diepholz.de/demokratie-ist-anstrengend-und-alternativlos Schroeder-talk: https://www.youtube.com/@schroeder-talk Instagram: reinald_schroeder Email: schroeder-talk@gmx.de Das Gespräch fand am 16. Juli 2026 in Diepholz statt.

  • Folge 6: Welche Vision haben Sie für Lemförde, Frau Schult?

    22.07.20261:18:10

    Mein heutiger Gast ist Kerstin Schult, die jetzige Stellvertreterin des Samtgemeindebürgermeisters und Leiterin des Hauptamtes der Samtgemeinde Lemförde, bei der sie ihr gesamtes bisheriges Berufsleben verbracht hat. Die dreifache Mutter berichtet über ihr Leben in Lemförde, ihre Ausbildung und ihre Arbeit unter einem Samtgemeindedirektor und drei Bürgermeistern. Bei der Kommunalwahl am 13. September möchte die von SPD und Grünen unterstützte parteilose Kandidatin nun selber Bürgermeisterin werden. Ihr einziger Gegenkandidat ist der aus Bünde stammenden Ex-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler (FDP). Knapp zwei Monate vor der Wahl äußert sich Kerstin Schult im Gespräch über wichtige Themen, die die Samtgemeinde bewegen. Kapitel: 00:00:00 Kindheit, Schule, Ausbildung 00:04:45 Arbeit in der Kämmerei und Mutter von drei Kindern, ab 2013 Wechsel ins Hauptamt 00:07:10 Nach Ewald Spreen als hauptamtlicher Bürgermeister folgten Rüdiger Scheibe und Lars Mentrup 00:10:40 Besonderheiten der Samtgemeinde und Möglichkeiten der Zusammenarbeit 00:13:40 Am Beispiel Windkraft 00:20:50 Entschluss sich als Bürgermeisterin zur Wahl zu stellen. Unterstützung durch SPD und Grüne (Sitze im Samtgemeinderat: SPD: 7, CDU: 7, FDP: 5, GRÜNE: 3) 00:29:10 Lemförde hat sehr hohe Schulden und wie man sie verringern könnte 00:33:00 Als Bürgermeisterin sitzt man zwischen drei Stühlen: den Bürgern, dem Personal und der Politik 00:35:00 Welche Einsparmöglichkeiten gibt es? 00:43:10 Optimistischer Ausblick: Es wird auch wieder bergauf gehen, denn das Handwerk in Lemförde ist sehr stark 00:47:20 Bürgermeister haben ihren Unmut in Hannover kundgetan: Bund und Land beschließen immer neue Aufgaben, ohne den Kommunen das nötige Geld zu geben 00:50:15 Veränderter Umgang mit Fördergeldern 00:57:20 Gelder für den Schilfpolder wurden vom Umweltminister angekündigt, Fertigstellung wird wohl noch 10 Jahre dauern 01:03:20 Verbreiterung der Deichkrone zwischen Lembruch und Hüde könnte auch von der Flurbereitung profitieren 01:06:15 "Kerstin im Dialog": Eine Bürgerin fragte: "Was sind deine Visionen?" Wir müssen "grüner" werden. Wir müssen neu denken. 01:09:20 Klimaneutralität bis 2040. Ist das machbar? Die Gemeinde muss mit gutem Vorbild vorangehen. 01:15:40 Schlussworte Anmerkungen: Kerstin Schult: http://kerstin-schult.de Artikel aus dem Diepholzer Kreisblatt: Mai 2025: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/eine-frau-will-wissen-von-der-nummer-1b-zur-nummer-1a-93737211.html März 2026: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/kerstin-schult-kritisiert-fehlende-struktur-in-der-samtgemeinde-gewerbe-wirtschaftsfoerderung-tourismus-94213226.html März 2026: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/sieben-gemeinden-ein-wir-kerstin-schult-startet-in-den-buergermeisterwahlkampf-lemfoerde-duemmer-tourismus-kommunalwahl-94219030.html Juni 2026: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/podiumsdiskussion-im-rittersaal-jugendliche-fuehlen-buergermeister-kandidaten-auf-den-zahn-lemfoerde-von-sanden-oberschule-94369311.html Schroeder-talk: https://www.youtube.com/@schroeder-talk Instagram: reinald_schroeder Email: schroeder-talk@gmx.de Das Gespräch fand am 10. Juli 2026 in Diepholz statt.

  • Folge 5: Warum wollen Sie als Bundespolitiker Bürgermeister von Lemförde werden, Herr Schäffler?

    22.07.20262:06:55

    Mein heutiger Gast ist Frank Schäffler. Er ist seit seiner Jugend FDP-Politiker und saß auch für seine Partei im Bundestag. Der in Bünde wohnende Vater von zwei Kindern wurde von CDU und FDP als Bürgermeisterkandidat für Lemförde nominiert. Seine einzige Gegenkandidatin ist die aus Lemförde stammende Stellvertreterin des jetzigen Bürgermeisters Kerstin Schult. Der in Schwäbisch Gmünd geborene Frank Schäffler berichtet über sein Leben in Ostwestfalen, sein politisches Engagement seit seiner Jugend und über seine Arbeit in der Partei und in den Parlamenten. Ich unterhalte mich mit Frank Schäffler nicht nur über wichtige Themen, die die Samtgemeinde bewegen, sondern auch über seine bundespolitischen Positionen. Er rebellierte gegen die Rettung von Griechenland in der Eurokrise und war beteiligt daran, das "Heizungsgesetz" in der von Habeck vorgelegten Form zu verhindern. Frank Schäffler plädiert für einen Wettbewerbsföderalismus, in dem Gemeinden auch pleite gehen können. Er bemängelt die Klimapolitik und ist gegen die Aufhebung der Schuldenbremse. Zum Schluss stellt er sein innovatives Rentenkonzept vor, durch das sogar ein Mindestlohnempfänger zum Rentenmillionär würde und spricht sich für Bitcoins aus. Kapitel: 00:00:00 Kindheit, Schule, Ausbildung 00:02:00 Schon als junger Mann für die FDP im Kreistag in Westfalen, Ferienhaus am Dümmer und Wahlkreis in Minden-Lübbecke 00:04:45 Wie es zum Entschluss kam, Bürgermeister von Lemförde werden zu wollen 00:11:30 Raubt der Bund die Kommunen aus, indem er immer neue Aufgaben beschließt, aber ihnen das dafür notwendige Geld vorenthält? 00:14:00 Steueranteil der Länder ist gegenüber dem des Bundes gestiegen 00:18:00 Frank Schäffler plädiert für Wettbewerbsföderalismus 00:21:00 Einsparmöglichkeiten beim Hallenbad? 00:23:45 Vor- und Nachteile einer Samtgemeinde gegenüber einer Einheitsgemeinde 00:26:00 Rebellenposition in der Eurokrise: Griechenland geordnet aus dem Euro entlassen, um die Banken und Investoren zum Schuldenschnitt zu zwingen 00:34:15 Innerparteilicher Aufstand: Mitgliederentscheid über die Eurorettung scheitert knapp 00:39:00 Insolvenz als Jungbrunnen des Kapitalismus 00:42:45 Wird die Marktwirtschaft außer Kraft gesetzt, wird die EU an die Wand gefahren 00:45:30 Die EU will zu viel zentral regeln. Das muss reduziert werden 00:51:00 Vorschläge zum Bürokratieabbau 00:54:45 Findet ein menschengemachter Klimawandel statt? 00:57:15 Klimapolitik in Deutschland ist eine Katastrophe. Kernkraftwerke hätten nicht abgeschaltete werden dürfen 01:03:15 Das Heizungsgesetz bestand aus zu vielen gesetzlichen Vorschriften und Verboten 01:06:30 Es werden zu viele Windräder aufgebaut nicht nur in Diepholz 01:13:20 Nun wird viel Geld vom Land in den Großschilfpolder am Dümmer investiert 01:17:30 Wer hat die Ampel gecrasht? 01:23:45 Hätte man die Schuldenbremse aufweichen sollen? 01:27:30 Ist die Schweiz ein Vorbild? 01:32:50 Der Staatsanteil ist zu hoch und die Bürokratie lähmend 01:36:00 Auswandern nach Kanada? 01:38:30 Wen man auch wählt, immer ist die SPD in der Regierung 01:41:00 Darf man mit AfD-Vertretern reden und soll man die Partei einer Sonderbehandlung unterziehen oder muss man die AfD inhaltlich stellen? 01:48:00 Das innovative Rentenkonzept von Frank Schäffler 02:01:00 Plädoyer für Bitcoins Anmerkungen: Frank Schäffler: Buch: https://generationdebts.de/ Internetseiten: https://frank-schaeffler.de https://heimatderfreiheit.de/blog/ Artikel aus dem Diepholzer Kreisblatt: Dezember 2025: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/frank-schaeffler-will-buergermeister-in-lemfoerde-werden-94078400.html März 2026: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/buergermeisterwahl-in-lemfoerde-bei-ex-mdb-frank-schaeffler-waere-wirtschaftsfoerderung-chefsache-94212962.html April 2026: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/frank-schaeffler-will-mit-kontakten-und-netzwerk-die-samtgemeinde-sanieren-lemfoerde-94276164.html Juni 2026: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/lemfoerde-ort48657/podiumsdiskussion-im-rittersaal-jugendliche-fuehlen-buergermeister-kandidaten-auf-den-zahn-lemfoerde-von-sanden-oberschule-94369311.html Schroeder-talk: https://www.youtube.com/@schroeder-talk Instagram: reinald_schroeder Email: schroeder-talk@gmx.de Das Gespräch fand am 7. Juli 2026 in Diepholz statt.

  • Folge 4: Warum demonstriert ihr immer noch jeden Montag, Gregor?

    16.07.20262:51:35

    Mein heutiger Gast ist Gregor Korte, der langjährige Baustadtrat der Stadt Diepholz. Er berichtet von seiner katholischen Kindheit und Jugend in unmittelbarer Nachkriegszeit und seiner Schulzeit. An den Wehrdienst schloss sich ein Architekturstudium in Aachen und ein Referendariat in Frankfurt an. Die erste Stelle führte dann im Januar 1979 nach Diepholz während des stärksten Schneefalls des Jahrhunderts. Im Folgenden berichtet er von seinen Bauprojekten, dem Aufbau der Waldorfpädagogik in Diepholz und dem Beginn des Agenda-Prozesses. Im Ruhestand war er in der Projektsteuerung für den Aufbau der Privaten Hochschule tätig. Dem schließt sich eine Kritik an der Reaktion auf das Corona-Virus an, die sein Vertrauen in das staatliche Handeln erschütterte und zum Beginn der Montagsdemonstrationen in Diepholz unter dem Motto: Frieden, Freiheit und Menschenrechte führte. Zum Schluss plädiert Gregor Korte für ein neutrales Deutschland, dessen Souveränität er in Frage stellt. Kapitel: 00:00:00 Vorstellung 00:02:00 katholische "Erblast" 00:08:00 "Erblast" als Nachkriegskind 00:13:30 Schulzeit 00:15:00 Lehre als Bauzeichner 00:17:30 18 Monate Wehrdienst 00:19:30 Studium über den 2. Bildungsweg 00:24:20 Erste Stelle in Aachen und Referendariat in Frankfurt 00:27:20 2. Januar 1979: Antritt der Stelle in Diepholz unter extremen Schneefall als Bauamtsleiter unter Oberstadtdirektor Hinze: Wohnen vor Ort, mit einer Querschnittsaufgabe und Sichtbarkeit der Ergebnisse 00:32:45 Das erste Projekt war das Theater 00:37:00 Das nächste Projekt war die Entwicklung der Fußgängerzone und die Umlenkung des Durchgangsverkehrs 00:44:00 Dann ging es an den Bau des neuen Rathauses 00:53:30 Die Bändigung der Aktenberge eines Bauträgers 00:56:00 Neuer Baustil: Kortismus: giebelständische Häuser 00:58:00 Erweiterung des Kaufhauses 01:00:00 Abtragung und Neuaufbau eines alten Ackerbürgerhauses als Wohnhaus 01:04:00 Anfänge der Waldorfpädagogik in Diepholz 01:16:45 1987 begann die Ära Heidemann: nun wurde Planung großgeschrieben 01:19:00 Das Denken von Rudolf Steiner 01:22:00 Die Wende brachte anfangs mehr Freiheit, aber auch Probleme mit der Stadtplanung, weil 2.000 Neubürger kamen 01:29:00 Nun steht der Waldorfkindergarten auf die Tagesordnung 01:35:30 Modellprojekt Ökosiedlung "Lange Wand I" 01:43:40 Planungen für eine Waldorfschule scheitern 01:47:30 Lehrauftrag an der Uni Vechta und Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen 01:52:00 Das Städtequartett 01:54:00 Die lokale Agenda-21 entsteht 02:01:30 Wegen Änderung der Kommunalverfassung: 2005 wurde der Bürgermeister direkt gewählt, der auch Verwaltungschef ist 02:06:00 Projekt Soziale Stadt: Moorstraße 02:08:00 Nach dem Ruhestand im Jahre 2013: Projektsteuerung für den Aufbau der Privaten Hochschule in Diepholz und Betreuung junger Menschen mit Problemen im Arbeitsleben 02:15:30 März 2020: Corona beginnt und erschüttert sein Vertrauen in das staatliche Handeln 02:41:00 Die Montagsdemonstrationen starten in Diepholz unter dem Motto: Frieden, Freiheit und Menschenrechte. Gegen Aufrüstung und "Kriegshetze" 02:44:30 Deutschland sollte neutral und souverän werden durch einen Friedensvertrag mit den Siegermächten und aus der NATO und WHO austreten Anmerkungen: Laut Wikipedia kamen 27 Mill. Sowjetbürger ums Leben, davon 13 Mill. Soldaten und 14 Mill. Zivilisten. Nach offiziellen Angaben waren hiervon 8 Millionen Ukrainer, darunter 1,6 Mill. ukrainische Juden. Wir können hier nicht alle Aussagen von Gregor Korte zur Corona-Epidemie auf ihre Richtigkeit überprüfen. Das müssen wir dem kritischen Hörer selber überlassen. Einen Hinweis wollen wir aber geben: Bei 2:21:20 geht Gregor Korte auf die "Osteransprache" von Bill Gates ein, die 9 Minuten dauerte: "Er hat erzählt, es werden 4,5 Mrd. Menschen sterben und es werden 7 Mrd. Menschen geimpft werden." Tatsächlich war diese Sendung am 12. April 2020 keine Ansprache, sondern ein Interview in den Tagesthemen. Darin hat sich Bill Gates mit keinem Wort über die mögliche Anzahl von Corona-Toten geäußert. Er hat allerdings prognostiziert: "Wir werden den Impfstoff schließlich 7 Mrd. Menschen verabreichen." Hier kann man sich das Interview anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=083VjebhzgI Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, auf das Gregor Korte bei 02:44:30 verweist, wonach Deutschland noch ein besetztes Land wäre, gibt es nicht. Hierbei handelt es sich um einen Aprilscherz der Seite Jurios vom 1. April 2022: https://jurios.de/2022/04/01/warum-der-eugh-deutschland-wieder-den-besatzungsmaechten-uebertraegt/ Es entspricht dem Selbstverständnis des deutschen Staates und der überwiegenden Mehrheit der Staatsrechtler, dass die Bundesrepublik Deutschland der Nachfolgestaat des Deutschen Reiches ist, dass es sich beim Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 um die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland handelt und dass der Zwei-plus-Vier-Vertrag (zwischen der BRD und der DDR - zwei - sowie den vier Siegermächten USA, Sowjetunion, UK und Frankreich) aus dem Jahre 1991 als die endgültige Friedensregelung nach dem Zweiten Weltkrieg angesehen wird und somit das Ende der Nachkriegszeit in Deutschland markiert (siehe die entsprechenden Wikipedia-Einträge). Wichtiger noch als die Selbsteinschätzung, ist die Tatsache, dass insbesondere die vier Siegermächte dies in dem Vertrag anerkannt haben und auch ansonsten meines Wissens kein Staat der Welt diese Interpretationen in Frage stellt. Etwas völlig anderes ist es jedoch, wenn behauptet wird, dass Deutschland seine Souveränität gar nicht auf allen Gebieten ausüben könne. Das ist vollständig richtig, weil Deutschland viele souveräne Rechte an internationale Organisationen oder andere Staaten abgegeben hat, wie z.B. die UNO, die EU, die Nato, die WHO usw. Gregor Korte: Hier die Seite von Prof. Stefan Homburg, die Gregor Korte empfohlen hat. Für die Richtigkeit der Aussagen auf dieser Seite kann keinerlei Gewähr übernommen werden: https://www.youtube.com/@StHomburg/featured Schroeder-talk: https://www.youtube.com/@schroeder-talk Instagram: reinald_schroeder Email: schroeder-talk@gmx.de Das Gespräch fand am 25. Juni 2026 in Diepholz statt.

  • Folge 3: Seit wann wolltest du Bürgermeister werden, Florian?

    08.07.20261:57:11

    Am 13. September finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Bei dieser Gelegenheit werden in Diepholz der Kreistag, der Stadtrat und der Bürgermeister gewählt. Als Bürgermeister möchte Florian Marré, der den Posten seit acht Jahren innehat, wieder gewählt werden. Sein bisher einziger Gegenkandidat ist Luis Behrens von der Partei "Die Linke". Deshalb habe ich beide zum Gespräch eingeladen. Zuerst war Florian Marré bei mir. Im Gespräch berichtet der Bürgermeister über seine Kindheit und Jugend in Diepholz. Sehr früh wurde er politisch aktiv: Im Jugendrat und im Stadtrat für die SPD. Den Sitz im Stadtrat musste er allerdings schnell wieder niederlegen, weil er ein duales Studium des gehobenen Verwaltungsdienstes bei der Stadt Diepholz begann, das er mit einer Diplomarbeit über Bürgerbeteiligung am Beispiel der Umgestaltung der Mollerstraße abschloss. Als Stadtinspektor begann er im Büro des Bürgermeister Dr. Thomas Schulze und wurde bald Fachdienstleiter. Nach dem überraschenden Rücktritt von Bürgermeister Dr. Thomas Schulze beim Neujahrsempfang im Jahre 2018 wurden umgehend Neuwahlen anberaumt. Nach einer gewissen Bedenkzeit warf Florian Marré seinen Hut in den Ring, um gegen zwei unabhängige Kandidaten (Detlef Tänzer und Dietmar Edel) sowie die Kandidatin der SPD, Ruken Aytas, anzutreten. Der erste Wahlgang brachte noch keine Entscheidung (Marré: 48,27 %, Tänzer: 41,56%, Aytas: 9,06% und Edel: 1,1%), so dass die beiden bestplatzierten Kandidaten "nachsitzen" mussten. Die spannende Stichwahl entschied dann Florian Marré mit 80 Stimmen Vorsprung für sich. Nach der Wahl wurde ein "Versöhnungswochenende" mit dem neu gewählten Stadtrat im Forsthaus Heiligenberg durchgeführt. Die Versöhnung hielt aber nicht lange, zurück in Diepholz "knallte" es dann gleich wieder im Stadtrat. Für die jetzige Wiederwahl wurden alle Fraktionen um Unterstützung gebeten. Nur die CDU und die FDP erklärten sich dazu bereit. Der Bürgermeister stellte fest, dass im Stadtrat manchmal "Zeitdiebe" am Werk sind. Der erste große Konflikt betraf dann die Entlassung des Geschäftsführers der Stadtwerke Huntetal. Insbesondere die SPD und die Grünen kritisierten in dieser Frage das Vorgehen des Bürgermeisters. Die Stadt Diepholz hat umfangreiche Investitionen in die Grundschulen und Kindergärten vorgenommen, zusätzlich werden sogar noch freiwillige pädagogische Leistungen finanziert. Im Anschluss geht es um die Frage, wie es sein kann, dass Bund und Land immer neue Aufgaben für die Kommunen beschließen, ohne das erforderliche Geld zur Verfügung zu stellen. Dann berichtet der Bürgermeister, dass die Stadt Diepholz erhebliche Investitionen für die Verbesserung des "Stadtbildes" vorgenommen hat, erwähnt werden insbesondere die Fußgängerzone, die Moorstraße und der Willenberg. Ein weiterer großer Konfliktpunkt stellte dann der Neubau des Allwetterbades dar. Am Standort des jetzigen Freibades soll ein Allwetterbad errichtet werden, das ganzjährig betrieben werden kann. Es gibt ein Hallenbad mit sechs 25-Meter-Bahnen und einem Lehrschwimmbecken. Im Außenbereich ist eine weiteres 25-Meter-Becken mit vier Bahnen geplant. Weil es dann kein 50-Meter-Becken mehr geben würde, wurde ein Bürgerentscheid angestrengt, der im Ergebnis eine Mehrheit für die 50-Meter-Variante ergab. Allerdings hatten nicht genügend Bürger an der Abstimmung teilgenommen, so dass der Ratsbeschluss bestehen blieb. Zum Schluss erläutert der Bürgermeister, wie die Kommunalwahl ablaufen wird. Kapitel: 00:00:00 Vorstellung 00:03:00 Kindheit und Jugend 00:06:00 Mitglied im Jugendrat und im Stadtrat für die SPD 00:09:00 Duales Studium des gehobenen Verwaltungsdienstes bei der Stadt Diepholz 00:13:30 Diplomarbeit über Bürgerbeteiligung am Beispiel der Umgestaltung der Mollerstraße 00:17:00 Stadtinspektor und Fachdienstleiter bei der Stadt Diepholz 00:19:00 Rücktritt von Bürgermeister Dr. Thomas Schulze und Neuwahl 00:38:30 Nach der Wahl 00:41:50 "Versöhnungswochenende" des Stadtrates im Forsthaus Heiligenberg 00:44:00 Zurück in Diepholz "knallte" es dann wieder im Stadtrat 00:48:45 Für die Wiederwahl als Bürgermeister wurden alle Fraktionen um Unterstützung gebeten. Manchmal sind im Stadtrat "Zeitdiebe" am Werk 00:52:20 Erster großer Konflikt: Entlassung des Geschäftsführers der Stadtwerke Huntetal 01:03:20 Investitionen in die Grundschulen und Kindergärten und freiwillige zusätzliche pädagogische Leistungen der Stadt Diepholz 01:09:20 Bund und Land "berauben" die Kommunen: Aufgaben werden beschlossen, aber nicht genügend Geld zur Verfügung gestellt 01:19:20 Investitionen in das Stadtbild 01:26:45 Neubau des Allwetterbades 01:40:30 Wie läuft die Kommunalwahl ab? Florian Marré: Instagram: florianmarre https://www.florian-marre.de Schroeder-talk: https://www.youtube.com/@schroeder-talk Instagram: reinald_schroeder Email: schroeder-talk@gmx.de Das Gespräch fand am 23. Juni 2026 in Diepholz statt.