Kevin Neon | Sänger – Wie viel Promille braucht ein guter Song?
Schüchtern bis nüchtern
Vor 2 Tagen • 59 Min.
Sein Song „Hallöchen, Pickolöchen“ klingt nach ausgelassener Party, dabei trinkt er selbst kaum Alkohol. Die Idee dazu lieferte eine Frau in einer Bar. Sänger Kevin Neon weiß, wie aus spontanen Einfällen Musik entsteht, die Menschen zum Feiern bringt. Doch das Geschäft mit der guten Laune hat auch seine Schattenseiten. Mit André Puchta spricht der Sänger, Songwriter und Produzent über Konkurrenzdruck und fragwürdige Erfolgsmaßstäbe. Auch gesellschaftlich hat Kevin Neon Erfahrungen gemacht, die ihn nachdenklich stimmen. Als er bei einer Veranstaltung in seiner thüringischen Heimat die Deutschland- und die Regenbogenflagge hisste, wurde er im Internet massiv angefeindet und bedroht. Er erzählt, wie er darauf reagierte und warum er trotzdem öffentlich Haltung zeigt. Außerdem geht es um künstliche Intelligenz beim Songwriting, die wirtschaftlichen Herausforderungen der Musikbranche, seine persönlichen Erfahrungen in der Seniorenpflege und ein Musikprojekt, mit dem er Kindern die Freude am Singen vermitteln möchte.