Wie viel Kritik darf ein Kapitän äußern? Mit Rebecca Knaak.
SeitenweKKsel
17.09.2026 • 1 Std. 4 Min.
Rebecca Knaak ist zurück bei Seitenwechsel – und bringt gleich eine ganze Menge Gesprächsstoff mit. Nach Meisterschaft und Pokalsieg mit Manchester City spricht sie offen über ihren aktuellen Rückschlag: Eine Knöchelverletzung bremst sie zum Saisonstart aus. Wie geht man damit um, wenn plötzlich etwas passiert, das man nicht kontrollieren kann? Becks erzählt, was ihr in solchen Phasen hilft, warum Psychologie in ihrer Karriere eine immer größere Rolle spielt – und weshalb sie genau darüber gerade ein eigenes Buch schreibt. Gemeinsam mit Turid und Fabi geht es außerdem um Selbstbestimmung im Profifußball. Was passiert mit einem Spieler, der seinen Verein eigentlich verlassen möchte, aber bleiben muss? Und wie schafft man es, Frust trotzdem nicht auf die Mannschaft zu übertragen? Emotional wird es auch bei den Comebacks von Niklas Füllkrug und Mitchell Weiser. Die drei sprechen darüber, was solche Geschichten mit einer Kabine machen können und warum Spieler, die schwere Zeiten hinter sich haben, für eine Mannschaft besonders wichtig sein können. Dazu kommt die aktuelle Torflut im deutschen Fußball: Warum fallen gerade so viele Tore? Liegt es am aggressiveren Pressing, am mutigeren Spielaufbau oder an der wachsenden Bedeutung von Standards? Und natürlich geht es um Borussia Mönchengladbach. Nach dem frühen Trainerwechsel diskutieren Turid, Fabi und Becks über Führung, Verantwortung und öffentliche Kritik. Wie weit darf ein Kapitän gehen? Muss er seine Mannschaft öffentlich wachrütteln oder sich gerade in schwierigen Phasen immer vor sie stellen? Eine Folge über Kontrolle und Kontrollverlust, Comebacks, Leadership, Kabinendynamik und die Emotionen, die Fußball weit über das Ergebnis hinaus ausmachen.