Signal 49! – Zeit auf Sendung
Signal 49! – Zeit auf Sendung

Signal 49! – Zeit auf Sendung

Signal 49


Podcast

Signal 49! Zeit auf Sendung macht historische Originalaufnahmen wieder hörbar und stellt moderne Berichte, Vorträge und Einrodnungen über hiostorische Geschehnisse zur Verfügung. Der Podcast sammelt, kuratiert und veröffentlicht Stimmen, Sendungen, Mitschnitte und andere akustische Zeitdokumente. Mal als Quelle, mal als Fundstück, mal einfach als faszinierendes Hörmaterial. So entsteht ein Klangraum vergangener Zeiten, der roh, nahbar und oft überraschend aktuell wirkt. Dieser Podcast ist komplett unkommerziell. Er betreibt keine Werbung und es gibt keine Möglichkeiten ihn finanziell zu unterstützen. Schaut auch gern auf dem Kanal vorbei: ► https://tankie.tube/c/signal_49__zeit_auf_sendung/videos

Alle Folgen

  • Erich Honecker: Grußansprache auf dem 26. Parteitag der KPdSU | 1981

    Vor 2 Tagen16:02

    Diese Audioaufnahme dokumentiert die Grußansprache von Erich Honecker, Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzender des Staatsrates der DDR, auf dem XXVI. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) in Moskau am 24. Februar 1981. Der XXVI. Parteitag war ein zentrales Ereignis der sowjetischen Innen- und Außenpolitik und zugleich ein wichtiger Ort der Abstimmung und Selbstdarstellung der sozialistischen Staaten im Rahmen des Ostblocks. In seiner Ansprache bekräftigt Honecker die Verbundenheit der DDR mit der Sowjetunion und hebt die Rolle der DDR innerhalb des sozialistischen Bündnissystems hervor. Im Mittelpunkt stehen die internationale Lage, Fragen von Frieden und Sicherheit sowie die gemeinsame politische Linie der sozialistischen Staatengemeinschaft. Die Aufnahme ist ein zeitgeschichtliches Tondokument zur politischen Kommunikation der DDR und der Sowjetunion im späten Kalten Krieg.

  • Während der Stromsperre: Vom Kaiserreich zur Nachkriegszeit – Hörspiel | 1948

    27.07.20261:08:05

    Während der Stromsperre ist ein historisches Hörspiel von Berta Waterstradt aus dem Jahr 1948. Während einer Stromsperre erzählt Großmutter Auguste ihrer Enkelin Christel aus ihrem Leben. Aus Erinnerungen, Szenen und Berichten entsteht die Geschichte von drei Generationen einer Berliner Arbeiterfamilie im Zeitraum von 1884 bis 1948. Dabei werden Kaiserreich, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Armut, Not, Entbehrung und die Nachkriegszeit aus der Perspektive einfacher Menschen erfahrbar. Das Hörspiel ist ein eindrucksvolles Zeitdokument der frühen Nachkriegszeit und zeigt deutsche Geschichte nicht aus der Sicht von Herrschenden, Generälen oder Besitzenden, sondern aus der Perspektive einer Arbeiterfamilie. Im Mittelpunkt stehen Alltag, Klassenverhältnisse, Kriegserfahrungen, soziale Ungerechtigkeit und die Frage, welche Lehren aus der deutschen Geschichte gezogen werden müssen. Digitalisierung stammt vom YouTube Kanal Radio Iskra: https://www.youtube.com/@Radio_Iskra/

  • DDR-Erfahrung, Delegitimierung und Friedensfrage: Oberst a.D. Dr. Heinz Günther im Gespräch – Interview | 2025

    20.07.202654:25

    In dieser Aufzeichnung vom YouTube-Kanal des OKV – Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden e. V. spricht Oberst a. D. Dr. Heinz Günther als Zeitzeuge über die Geschichte der DDR, die Folgen von 1990 und die aktuelle Friedensfrage. Das Gespräch erschien im Format „OKV im Gespräch“ auf dem offiziellen OKV-YouTube-Kanal. Hier zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=y6bZBgr3t_k Ausgehend vom 75. Jahrestag der DDR-Gründung spricht Heinz Günther über seine Erfahrungen in mehreren gesellschaftlichen Systemen, über den Aufbau der DDR nach 1945, die deutsche Teilung, die Rolle der Sowjetunion sowie über die politische und juristische Delegitimierung der DDR nach der deutschen Vereinigung. Im Mittelpunkt stehen Fragen von Geschichtspolitik, gesellschaftlichem Eigentum, Rentenüberleitung, ostdeutschen Lebensleistungen, Sozialismus, Kapitalismus und Antifaschismus. Günther kritisiert die nach 1990 entstandenen sozialen und rechtlichen Ungleichheiten und spricht über die Notwendigkeit, die Geschichte der DDR gegen Verfälschung und einseitige Deutung zu verteidigen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die heutige Kriegs- und Friedensfrage. Vor dem Hintergrund seiner eigenen Kriegserfahrung warnt Dr. Heinz Günther vor Militarisierung, rechter Entwicklung und der Gefahr eines neuen großen Krieges. Er betont die Verantwortung aller friedliebenden Kräfte, sich für Frieden, soziale Gerechtigkeit und historische Wahrheit einzusetzen. OKV-Webseite: okv-kuratorium.org

  • Die Korrektur: DDR-Industrie im Aufbau – Hörspiel | 1958

    13.07.202628:09

    Die Korrektur – Ein Bericht über den Aufbau des Kombinats „Schwarze Pumpe“ ist ein Hörspiel von Inge Müller und Heiner Müller aus dem Jahr 1958. Das Stück spielt vor dem Hintergrund des Aufbaus des Kombinats Schwarze Pumpe, eines der großen Industrieprojekte der DDR. Im Zentrum steht eine Brigade auf der Baustelle, die ihre eingespielten Arbeitsweisen gegen einen neuen Brigadier verteidigt. Das Hörspiel verbindet dokumentarischen Bericht, Arbeitswelt, Konflikte im Kollektiv und Fragen sozialistischer Produktion. Digitalisierung stammt vom YouTube Kanal Radio Iskra: https://www.youtube.com/@Radio_Iskra/

  • US-Imperialismus: Weltmacht im Dienst des Kapitals – Vortrag | 1983

    06.07.202624:02

    Audioaufnahme eines Vortrags aus der Bildungs- und Informationsarbeit, der die Rolle der Vereinigten Staaten in der internationalen Politik thematisiert Original Titel "Welgendarm USA" Im Mittelpunkt stehen US-Außen- und Sicherheitspolitik, Bündnispolitik und weltweite Einflussnahme, eingeordnet in die damalige Systemkonkurrenz des Kalten Krieges. Der Vortrag ordnet internationale Konflikte, Militärpräsenz und wirtschaftliche Interessen entsprechend ein. Vom Kanal Red Tapes 89: https://www.youtube.com/@redtapes89

  • Sozialistische Warenproduktion in der DDR: Planwirtschaft, Wertgesetz und Reformdebatten – Vortrag | 2026

    29.06.20261:01:32

    Vom IFDDR. Schaut gerne auf deren Website vorbei: https://ifddr.org/ Zum Video dieses Vortrags: https://youtu.be/XapBv1tb84M In dieser Aufzeichnung geht es um den Weg zur sogenannten „sozialistischen Warenproduktion“ und um zentrale ökonomische Probleme und Debatten der DDR von 1950 bis 1963. Im Mittelpunkt stehen die frühen Grundlagen der DDR-Planwirtschaft, die Rolle von Geld, Preisen und Wertgesetz im Sozialismus sowie die Frage, wie sich die volkseigenen Betriebe, die wirtschaftliche Rechnungsführung und das System der Planfestpreise entwickelten. Der Vortrag zeichnet nach, wie die DDR nach Kriegszerstörung, Rohstoffmangel und dem Aufbau einer eigenen Schwerindustrie versuchte, eine geschlossene sozialistische Volkswirtschaft zu errichten. Behandelt werden unter anderem der erste Fünfjahrplan, die Debatten um Akkumulation, Arbeitsproduktivität, Rentabilität und Kostensenkung sowie die theoretischen Auseinandersetzungen zwischen Warenhüllentheorie, Wertökonomie und späteren Reformansätzen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Wertgesetzdebatte der 1950er Jahre, dem Einfluss sowjetischer und jugoslawischer Wirtschaftsmodelle, der Rolle betrieblicher Eigenständigkeit und dem Übergang zum Neuen Ökonomischen System der Planung und Leitung ab 1963. Dabei wird diskutiert, wie sich eine wachsende Kluft zwischen marxistischer Theorie und wirtschaftlicher Praxis in der DDR herausbildete. Eine historische und theoretische Analyse für alle, die sich mit Planwirtschaft, DDR-Geschichte, marxistischer Ökonomie, sozialistischer Warenproduktion und den ökonomischen Reformdebatten im Staatssozialismus beschäftigen.