Silver Love Coaching: Was vom Manne übrig bleibt
Silver Love Coaching: Was vom Manne übrig bleibt

Silver Love Coaching: Was vom Manne übrig bleibt

Fine Engels


Podcast, Ratgeber & Coaching

Was vom Manne übrig bleibt, ist der Podcast von Fine Engels. Für Männer ab 60, die spüren, dass alte Antworten nicht mehr zu den neuen Fragen passen. Fine beobachtet, erzählt und ordnet ein. Sie benennt Mechanismen, die oft im Verborgenen wirken. Sie stellt Fragen, die Männer selten gestellt bekommen. Und sie zeigt Wege, wie Kraft, Würde und innere Ruhe wieder greifbar werden. Jede Folge verbindet klare Gedanken mit psychologischer Präzision und praktischen Coaching-Impulsen. Modern. Unaufgeregt. Echt. SilverLoveCoaching. Für Männer, die einen neuen Anfang suchen ohne sich dabei selbst zu verlieren.

Alle Folgen

  • Nähe wollen, aber Abstand halten: Warum ein zweites Treffen plötzlich schwierig wird

    Vor 5 Tagen21:05

    Nach der Verführung kommt nicht automatisch die Liebe. Manchmal kommt erst einmal Panik. Nicht laut, nicht dramatisch, oft gut getarnt als Terminkalender, Vernunft oder schlechte Erfahrung. In dieser Folge geht es um den Moment nach einem schönen Abend. Wenn jemand interessant war. Wenn eine Nachricht kommt: „Wollen wir uns nächste Woche wiedersehen?“ Und wenn aus einem einfachen zweiten Treffen plötzlich eine ziemlich große Zumutung wird. Warum wird Nähe im späteren Leben oft nicht leichter, sondern genauer? Warum klingt Rückzug so häufig vernünftig? Und wann ist Alleinsein wirklich Freiheit, nicht nur gut organisierte Unerreichbarkeit? Fine Engels spricht über Verführung, Nähe, alte Schutzmechanismen, gute Ausreden und die Frage, ob man wirklich nicht interessiert ist oder nur sehr geübt darin, Abstand zu schaffen. Eine Folge für Männer und Frauen, die viel erlebt haben, ihre Ruhe schätzen und trotzdem merken: Vielleicht ist Rückzug nicht immer Souveränität. Manchmal ist er nur Angst im guten Hemd.

  • Sind Sie eigentlich noch verführbar?

    07.06.20266:44

    Mit zwanzig fragt man oft: Warum nicht? Mit sechzig immer öfter: Wozu? Nicht aus Pessimismus. Nicht aus Altersstarrsinn. Sondern oft aus Erfahrung. Doch Erfahrung und Abwehr sehen von außen manchmal verblüffend ähnlich aus. In dieser Folge geht es um Neugier, Gewohnheiten und die Frage, wann aus Offenheit Routine wird. Warum manche Menschen mit siebzig lebendiger wirken als andere mit fünfzig. Warum ein Tangokurs mehr verändern kann als eine gute Entscheidung. Und weshalb der größte Luxus im Alter vielleicht weder Geld noch Zeit ist, sondern die Fähigkeit, sich noch überraschen zu lassen. Eine Folge über Beweglichkeit. Nicht der Knie. Sondern des Kopfes.

  • Plötzlich Rentner Ich bin doch noch nicht fertig

    31.05.202622:33

    Plötzlich Rentner. Ein Satz, der nach Freiheit klingt. Nach Ausschlafen, Reisen, Garten, Enkelkindern und endlich keinem Montagmorgen mehr, der schon am Sonntagabend im Nacken sitzt. Aber was, wenn sich diese Freiheit am Anfang gar nicht frei anfühlt? Für Männer, die jahrzehntelang über Beruf, Verantwortung, Entscheidungen und Zuständigkeit definiert waren, kann der erste leere Montagmorgen erstaunlich laut werden. Kein Termin. Kein Anruf. Keiner braucht bis zehn Uhr eine Einschätzung. Der Beruf war nie nur Arbeit. Er war Struktur, Rhythmus, Gesprächsstoff, Zugehörigkeit und oft auch eine Rolle, die sofort erklärte, wer man war. Und dann sagt man plötzlich: Ich bin im Ruhestand. Das klingt sachlich. In den eigenen Ohren kann es aber klingen wie: Ich war mal. In dieser Folge geht es nicht um Rententipps, Reisepläne oder die übliche Broschürenfreude über die dritte Lebensphase. Es geht um den Moment, in dem ein Mann merkt: Die alte Form trägt nicht mehr. Aber fertig ist er deshalb noch lange nicht. Es geht um Bedeutungsverlust, Familie, Partnerschaft, Alleinleben, neue Aufgaben, alte Reflexe und die Frage, was bleibt, wenn keiner mehr automatisch etwas von einem will. Vielleicht beginnt ein neuer Abschnitt nicht mit großen Erkenntnissen. Vielleicht beginnt er mit einem ehrlichen Satz: Ich bin doch noch nicht fertig.

  • Ich überweise, also bin ich

    24.05.202623:50

    Du überweist. Wieder einmal. Nicht, weil dich jemand zwingt. Sondern weil du es kannst. Weil du es immer getan hast. Weil es sich nach Verantwortung anfühlt. Aber was passiert, wenn aus Verantwortung eine Rolle wird? Wenn Großzügigkeit nicht mehr frei ist, sondern heimlich Bedeutung sichern soll? Wenn ein Mann nach 60 merkt: Ich werde nicht mehr gefragt, was ich denke. Ich werde gefragt, ob ich helfen kann. In dieser Folge geht es nicht um Geiz. Nicht um Vorwürfe. Nicht um Familienabrechnung. Es geht um Männer, die lange versorgt, geregelt, bezahlt und getragen haben. Und die irgendwann spüren: Das Geld ist nicht das eigentliche Thema. Die Rolle dahinter ist es. Ich überweise, also bin ich ist eine Folge über Selbstwert, alte Versorgermuster, gekränkte Großzügigkeit und die Frage, wann Helfen nicht mehr frei ist. Vielleicht beginnt der Ausstieg nicht mit weniger Geld. Sondern mit einem inneren Stopp. Nicht sofort reagieren. Nicht sofort überweisen. Nicht sofort beweisen, dass man noch gebraucht wird. Erst prüfen. Dann entscheiden.

  • Du musst nicht immer recht haben. Aber du tust so

    17.05.20269:39

    Es gibt Gespräche, die nach außen völlig harmlos erscheinen. Kein Streit. Kein Lärm. Kein offener Konflikt. Trotzdem ist nach wenigen Minuten klar: Hier geht es nicht um Austausch. Hier will einer recht behalten. In dieser Folge geht es um Männer, die sich für klar halten aber jede Leichtigkeit aus dem Gespräch nehmen. Um Erfahrung, die in Belehrung kippt. Um Haltung, die hart geworden ist. Um die Frage, was aus Beziehungen wird, wenn einer nicht mehr zuhört, sondern nur noch einordnet. Nicht jeder, der sicher auftritt, ist souverän. Nicht jede klare Meinung macht ein Gespräch besser. Manchmal reicht ein feiner Ton, ein kurzes Lächeln, ein schneller Einwand. Und schon ist alles dicht. Diese Folge schaut genau dorthin. Nüchtern, präzise und ohne Trostpflaster.

  • Wenn einer verschwindet, ohne dass es auffällt

    10.05.202612:15

    Manche Männer verschwinden nicht mit einem Knall. Sie gehen nicht. Sie ziehen sich nicht demonstrativ zurück. Sie sind einfach irgendwann weniger da. Und das Merkwürdige ist: Es fällt kaum auf. In dieser Folge geht es um Männer 60 plus, die noch mitlaufen, noch dazugehören, noch vorkommen. Aber längst nicht mehr wirklich gemeint sind. Um den stillen Bedeutungsverlust im Freundeskreis, in der Familie, in Beziehungen. Eine Folge über Gewohnheit statt Nähe, über Funktion statt Verbindung und über den Moment, in dem man sich ehrlich fragen muss: Wo bin ich in meinem Leben noch wirklich gemeint?