KI, die wirklich arbeitet: Beate Schranz über ChatGPT, Claude & Co.
KI, die wirklich arbeitet: Beate Schranz über ChatGPT, Claude & Co.

KI, die wirklich arbeitet: Beate Schranz über ChatGPT, Claude & Co.

Sinnplauderei – weibliche Wirkkraft im Familienunternehmen & Business


09.09.2026 • 34 Min.

KI kann viel mehr, als Texte für LinkedIn zu schreiben. Richtig eingesetzt kann sie für Soloselbstständige fast zu einer zusätzlichen Mitarbeiterin werden. In dieser Folge der Sinnplauderei spreche ich mit Beate Schranz darüber, wie gerade selbstständige Frauen KI ganz praktisch in ihren Businessalltag integrieren können – ohne Technikstudium und ohne sich in immer neuen Tools zu verlieren. Beate hat sich nach dem Verlust ihres Jobs in einem Tech-Konzern beruflich noch einmal völlig neu aufgestellt, eine Ausbildung zur KI-Trainerin absolviert und sich selbstständig gemacht. Heute unterstützt sie insbesondere Frauen dabei, Berührungsängste mit künstlicher Intelligenz abzubauen und ChatGPT, Claude & Co. so einzusetzen, dass daraus ein echter Mehrwert entsteht. Denn der entscheidende Schritt ist nicht, der KI immer wieder einzelne Prompts zuzuwerfen. Viel spannender wird es, wenn wir ein KI-System so einrichten, dass es uns, unser Business, unsere Angebote und unsere Zielgruppen kennt und wir damit dauerhaft arbeiten können. Beate erzählt, wie sie dafür beispielsweise mit Claude eigene Skills für unterschiedliche Aufgaben entwickelt und warum sie Claude gerade für Einsteigerinnen interessant findet. Wir sprechen darüber, wie KI bei Social-Media-Posts und Newslettern unterstützen kann, aber auch bei der Entwicklung und Schärfung von Angeboten, bei Präsentationen, Workbooks und Dokumenten bis hin zu interaktiven Tools für die eigene Website. Und wir gehen noch einen Schritt weiter: Denn wenn man einmal verstanden hat, wie man mit KI arbeitet, lässt sie sich auch für ganz alltägliche Aufgaben einsetzen – Beate nutzt sie beispielsweise für ihre persönliche Wochen- und Essensplanung. Was mir an unserem Gespräch besonders gefällt: Es geht nicht darum, jedem neuen KI-Trend hinterherzulaufen. Es geht um die sehr pragmatische Frage: Welche Aufgaben kosten mich als Soloselbstständige immer wieder Zeit – und welche davon kann KI sinnvoll übernehmen oder erleichtern? Gerade für Frauen, die sich mit 40, 50 oder später selbstständig machen, sehe ich darin eine enorme Chance. Denn wir müssen heute nicht mehr für jede einzelne Aufgabe sofort ein großes Team aufbauen. KI kann uns dabei helfen, professioneller zu arbeiten, Ideen schneller umzusetzen und uns Freiräume für genau die Arbeit zu schaffen, für die wir wirklich gebraucht werden. Eine sehr praktische Sinnplauderei über ChatGPT, Claude, KI-Skills und konkrete Business-Anwendungen – aber auch über beruflichen Neuanfang, Selbstständigkeit und den Mut, sich technische Möglichkeiten einfach zu eigen zu machen. Denn vielleicht müssen wir Frauen bei KI gar nicht alles verstehen. Wir müssen anfangen, sie für uns arbeiten zu lassen.