Olympiasieger Julius Brink mit seinem Blick auf die kommende Beachvolleyball EM
Olympiasieger Julius Brink mit seinem Blick auf die kommende Beachvolleyball EM

Olympiasieger Julius Brink mit seinem Blick auf die kommende Beachvolleyball EM

SPORTINHO+1


06.08.2026 • 1 Std. 6 Min.

Beachvolleyball-Europameisterschaft 2026 – und SPORTINHO+1 geht mit einem der größten Namen des deutschen Beachvolleyballs in die Analyse: Julius Brink, Olympiasieger von London 2012, Weltmeister und Europameister sowie DVV-Vizepräsident, ist zu Gast und blickt auf das Turnier in Stare Jabłonki, Polen. Im Mittelpunkt steht zunächst die Frage, ob die Beachvolleyball-EM bei den Männern fast schon eine skandinavische Meisterschaft ist. Norwegen mit Anders Mol und Christian Sørum, dazu die schwedischen Top-Teams um David Åhman/Jonatan Hellvig sowie Nilsson/Andersson: Europa ist aktuell extrem stark besetzt – und Julius erklärt, warum diese Teams sportlich, athletisch und systemisch so weit vorne sind. Wir sprechen über den besonderen Spielstil der Schweden, über Sprungzuspiel, Athletik, frühe Spezialisierung im Sand und die Frage, wie man solche Teams überhaupt schlagen kann. Julius ordnet ein, warum die Europameisterschaft sportlich eines der stärksten Turniere des Jahres ist – gerade weil Teams aus Brasilien und den USA bei einer EM natürlich fehlen, Europa aber inzwischen die internationale Spitze im Beachvolleyball entscheidend prägt. Aus deutscher Sicht geht es ausführlich um die Ausgangslage bei den Männern: Nils Ehlers wird nach der anhaltenden Schulterproblematik von Clemens Wickler mit Loui Wüst antreten. Dazu kommen weitere deutsche Teams, die sich in einem extrem starken Feld beweisen müssen. Julius erklärt, warum Viertelfinalplätze bereits starke Ergebnisse wären – und warum bei einer EM trotzdem immer Überraschungen möglich sind. Bei den Frauen richtet sich der Fokus auf Svenja Müller und Cinja Tillmann. Die Europameisterinnen von 2024, EM-Dritten von 2025 und aktuelle deutsche Nummer eins gehören für Julius klar zu den Teams, die den Titel holen können. Besonders brisant: Der EM-Titel würde bereits einen nationalen Startplatz für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles bedeuten. Außerdem sprechen wir über die große Rochade bei den deutschen Frauen-Teams: Luisa Lippmann, Linda Bock, Melanie Paul, Lea Kunst, Sandra Ittlinger, Anna-Lena Grüne und Kim van de Velde stehen sinnbildlich für eine Phase, in der sich viele Konstellationen neu sortieren. Wann ist ein Partnerwechsel sinnvoll? Wann braucht ein Team mehr Kontinuität? Und warum ist die richtige Teamkonstellation im Beachvolleyball so entscheidend? Zum Abschluss geht es um die Olympiaqualifikation für LA 2028, die besondere Bedeutung olympischer Spiele aus Julius’ eigener Karriere, die deutschen U18-Weltmeistertitel im Nachwuchs und Julius’ Hot Takes: Wer wird Europameister bei den Männern – und warum könnten Müller/Tillmann bei den Frauen den großen Wurf schaffen? Eine Folge über Beachvolleyball auf Weltklasse-Niveau, deutsche Hoffnungen, skandinavische Innovationen, Teamdynamik, Olympia-Träume und die Frage, was dem deutschen Beachvolleyball auf dem Weg nach Los Angeles 2028 zuzutrauen ist.