Spuren zum Selbst
Spuren zum Selbst

Spuren zum Selbst

Stefan Proeller


Podcast

Mein Name ist Stefan Proeller. Ich bin ganzheitlicher Arzt und interessiere mich für Menschen. Nicht nur für deren Krankheiten. Dieser Podcast ist ein Stück gelebte Biographiearbeit und Selbstreflexion. Wenn Du direkt in Themen eintauchen möchtest, empfehle ich Dir direkt in die Webseite https://drproeller.de zu springen. Dort sind wichtige Folgen zusammengestellt und so verknüpft, dass Du mit einem Mausklick direkt dahin gelangst. Du kannst auf direkt hier klicken https://spuren-zum-selbst.letscast.fm/episode/47-welchen-mehrwert-bringt-dir-der-podcast-es-geht-um-selbstreflexion-emotionale-intelligenz-und-das-verstehen-von-gedanken-gefuehlen-werten-und-verhalten-ausserdem-werden-meditation-innere-frequenz-und-austausch-als-impulse-genannt, um etwas Nutzen und Mehrwert des Podcast für Dich zu erfahren. Der Podcast erscheint in der Regel jede Woche am Donnerstag um 0 Uhr. https://drproeller.de

Alle Folgen

  • 61 innere Verbotsschilder: warum ich das nicht tue, was ich eigentlich will

    Gestern3:42

    In dieser Folge sprechen wir über einen thematischen Übergang und führen ein neues Thema ein, das an frühere Folgen anschließt. Ausgangspunkt ist die Frage, warum nicht alles, was wir uns wünschen, auch tatsächlich umgesetzt wird.Im Mittelpunkt steht die Idee, dass innere Einstellungen darüber mitentscheiden, was wir uns erlauben oder verbieten. Wir denken darüber nach, warum manche Wünsche zwar vorhanden sind, aber dennoch nicht verwirklicht werden, und welche inneren Blockaden dabei eine Rolle spielen.Dazu nutzen wir das Bild eines inneren Gartens. Wir sprechen darüber, ob Unkraut, Steine oder andere Hindernisse das Wachsen schöner Pflanzen verhindern, und übertragen dieses Bild auf innere Hemmnisse und Begrenzungen.Außerdem fragen wir, woher solche Verbote kommen können. Dabei bleibt offen, ob sie aus uns selbst stammen oder ob sie mit Biografie, Erziehung und Einflüssen aus dem Umfeld zusammenhängen.Zum Schluss fassen wir das Thema als „Verbotsschilder“ zusammen, die uns daran hindern, so zu sein und zu handeln, wie wir es eigentlich möchten. Wir laden dazu ein, darüber nachzudenken, welche Wünsche bisher ungelebt geblieben sind.

  • 60 Urlaub, Tapetenwechsel und das Verhältnis Innen und Außen

    10.09.20264:13

    In dieser Folge sprechen wir über Tapetenwechsel, Ordnung und Unordnung sowie das Verhältnis von Innen und Außen. Die Aufnahme entsteht kurz vor einer Reise für einige Tage, und wir denken darüber nach, was ein Ortswechsel für uns bedeutet.Wir beschreiben Tapetenwechsel als Veränderung der Umgebung und vergleichen ihn mit dem Wegfahren und dem Verlassen des Gewohnten. Dabei geht es auch um die Frage, warum uns die immer gleiche Umgebung irgendwann nicht mehr genügt und was neue Eindrücke im Außen mit uns machen.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Funktion von Urlaub. Wir sehen ihn als selbstgewählte Pause und als kleinen Ausstieg aus dem Alltag. Dabei unterscheiden wir zwischen verschiedenen Bedürfnissen: Manche suchen Ruhe, andere eher Abwechslung oder Bewegung.Zum Schluss stellen wir die Frage, warum wir gute Umgebungen nicht jeden Tag wählen, statt erst im Urlaub danach zu suchen. Wir halten fest, dass wir uns auch im Urlaub selbst beobachten können und dass wir mit uns selbst immer mitreisen.

  • 59 Trauma und seine Folgen im Zusammenhang mit Ordnung und Unordnung, auch über Familien hinweg. Besprochen werden Weitergabe durch Muster, Schweigen, Rituale und Tabus sowie Einflüsse von Krieg, Migration und Armut.

    04.09.20267:53

    In dieser Folge sprechen wir über Trauma und Traumafolgen im Zusammenhang mit Ordnung und Unordnung. Wir erweitern den Blick dabei über die persönliche Geschichte hinaus und betrachten auch familiäre Weitergabe, etwa über biologische, epigenetische und verhaltensbezogene Muster.Wir beschreiben, dass Trauma in Familien über Stressverarbeitung, das Hormon- und Nervensystem sowie über Kommunikation, Schweigen, Rituale und Tabus weitergegeben werden kann. Außerdem sprechen wir darüber, dass belastende Ereignisse wie Krieg, Migration oder Armut Folgen für nachfolgende Generationen haben können.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie Ordnung als Spiegel innerer Zustände wirken kann. Wir erläutern, dass äußere Struktur Sicherheit geben, Distanz schaffen oder Vermeidung unterstützen kann. Ordnung wird auch mit Bindung verknüpft, wenn Gegenstände stellvertretend für Beziehungen Bedeutung bekommen.Wir gehen darauf ein, dass äußere Reize wie Gerüche, Orte oder Gegenstände emotionale Reaktionen auslösen können. Das Außen wird dabei als Hinweis auf innere Regulation und Anspannung beschrieben. Veränderungen im Umgang mit Ordnung können auch ein schwankendes inneres Erleben ausdrücken.Zum Schluss empfehlen wir, das eigene Außen zunächst ruhig und achtsam wahrzunehmen, um Abstand zu gewinnen. Dieser erste Schritt soll helfen, sich selbst besser zu verstehen und einen eigenen, selbstbestimmten Umgang mit solchen Mustern zu finden.

  • 58 ein achssamer, meditativer Spaziergang im Wald: Zersetzung und Ordnung. Wie passt das zusammen?

    28.08.20266:32

    In dieser Folge von *Spuren zum Selbst* sprechen wir über Selbstreflexion und Achtsamkeit im Zusammenhang mit Ordnung und Unordnung. Wir nehmen die Hörerinnen und Hörer mit auf einen Spaziergang durch einen warmen Wald an einem kleinen Bach, wo wir die grüne Umgebung, das Blätterdach und die Geräusche der Vögel wahrnehmen.Im Mittelpunkt steht ein Blatt, das langsam zu Boden fällt und betrachtet wird. Wir beschreiben seine Struktur und setzen sie in Beziehung zum Aufbau eines Baumes. Verschiedene Bäume wie Ahorn, Buche und Eiche stehen nebeneinander und bilden dennoch ein Ganzes.Anschließend richten wir den Blick auf den Waldboden und den Kompost. Wir sprechen darüber, wie aus Blättern durch Zersetzung eine neue Struktur entsteht, unterstützt von Mikroorganismen, Würmern, Spinnen, Käfern und Pilzen. Dabei wird gefragt, ob dieser Prozess als Unordnung oder als neue Ordnung verstanden werden kann.Zum Schluss weiten wir die Beobachtung auf allgemeine Naturprozesse aus. Es wird betont, dass sich alles verändert, wächst und wieder zurückgeht, ähnlich wie die Mondphasen. Die Folge stellt die Frage, ob Ordnung statisch sein muss oder ob Veränderung ein natürlicher Teil von Ordnung ist.

  • 57 Ordnung und Unordnung aus neurophysiologischer und philosophischer Sicht.

    20.08.20267:07

    In dieser Folge sprechen wir über Ordnung und Unordnung und knüpfen damit an frühere Folgen an. Zunächst gehen wir auf neurophysiologische Erklärungen ein, verbinden sie mit Stress, Aufmerksamkeit und Wohlbefinden und erwähnen dabei auch, dass unordentliche Umgebungen bei manchen Menschen Belastung auslösen können.Wir betrachten außerdem, wie Unordnung, Lärm, fehlende Routine und aufgeschobene Aufgaben Denken und Stimmung beeinträchtigen können. Dabei nennen wir Bereiche wie präfrontalen Kortex und Amygdala sowie den Zusammenhang mit Stressreaktionen und chronischem Stress.Gleichzeitig stellen wir die Frage, ob solche Erklärungen allein ausreichen. Wir betonen einen eher humanistischen und philosophischen Blick auf den Menschen und sprechen darüber, dass jeder eine Umgebung braucht, die zu ihm passt.Zum Schluss laden wir dazu ein, die eigene Umgebung bewusster wahrzunehmen und kleine Veränderungen Schritt für Schritt vorzunehmen. Wir regen an, sich zu fragen, welche Gegenstände und welche Ordnung im eigenen Raum wichtig sind, und verweisen darauf, dass schon wenige Minuten am Tag genügen können, um erste Struktur zu schaffen.

  • 56 Ordnung und Unordnung in Verbindung mit persönlichen Reflexionen aus der Homöopathie. Im Zentrum steht eine „atmende“ Ordnung als flexibles Gleichgewicht zwischen Chaos und Struktur, Festhalten und Loslassen.

    13.08.20267:40

    In dieser Folge sprechen wir weiter über Ordnung und Unordnung und verbinden das mit Reflexion über das eigene Leben und mit Gedanken aus der Homöopathie. Wir greifen dabei auf Erfahrungen aus einem homöopathischen Studiengang in Heidelberg zurück und erinnern an einen Gast aus Buenos Aires, der die Einmittel-Homöopathie sehr konsequent vertreten hat.Wir gehen auch auf Grundideen von Hahnemann ein, vor allem auf die Entstehung chronischer Krankheiten und auf die Vorstellung von krankmachenden Ursachen. Dazu erwähnen wir die Psora-Theorie und beschreiben, wie äußere Einflüsse sich im Körper zeigen und wieder auf Prozesse zurückwirken können.Im Mittelpunkt steht dann das Verhältnis von Chaos und Ordnung. Wir sehen beide nicht als starre Gegensätze, sondern als Teil eines fortlaufenden Wechsels, vergleichbar mit Öffnen und Schließen oder Festhalten und Loslassen. Als Bild nutzen wir unter anderem die Austernschale: Leben entsteht für uns in einem rhythmischen Wechsel zwischen Kontakt mit der Umwelt und Rückzug.Daraus leiten wir die Idee einer „atmenden“ Ordnung ab. Für uns ist ein guter Zustand nichts Statisches, sondern ein flexibles Gleichgewicht, das sich verändert, etwa wie ein Schreibtisch, der zeitweise mehr oder weniger geordnet ist. Wir sagen auch, dass es hilfreich sein kann, Phasen von Ordnung und Unordnung zuzulassen und zu beobachten, was das innerlich auslöst.