43 Die Resilienz einer Mimose oder können Hochsensible Resilienz entwickeln?
Spuren zum Selbst
25.05.2026 • 5 Min.
In dieser Episode des Podcasts „Spuren zum Selbst“ vertiefen wir uns in die Thematik des äußeren Gartens und dessen direkten Zusammenhang mit unserem inneren Garten. Ich besitze eine Mimose, die trotz eines strengen Frostes in diesem Winter stark gelitten hat. Diese Mimose ist nicht die echte schamhafte Sinnpflanze, sondern eine Akazie aus Südfrankreich, die die Wintermonate nicht gut überstanden hat. Dennoch gibt es faszinierende Neuerungen in ihrem Wachstum, die als starke Metapher für unsere eigene Resilienz dienen können.Die Mimose, bekannt für ihre zarte Natur und den duftenden süßen Harz, hat einen beeindruckenden Kampfgeist gezeigt, indem sie trotz frostiger Bedingungen einen neuen Trieb am Fuß des Stammes entwickelt hat. Auch wenn der obere Teil der Pflanze beschädigt oder gar abgestorben ist, entsteht aus der Wurzel ein neuer Ansatz, der Hoffnung und die Möglichkeit eines Neuanfangs symbolisiert. Ich beobachte diese Transformation seit Wochen und frage mich, welche Lehren ich daraus ziehen kann. Die Veränderung und das Überleben der empfindlichen Pflanze regen mich zur Reflexion über die eigene Widerstandskraft an.In dieser Folge lade ich die Zuhörer ein, über ihre eigene Resilienz und Verwundbarkeit nachzudenken. Die Frage stellt sich, inwieweit wir, ähnlich wie die Mimose, trotz widriger Umstände weiterwachsen und gedeihen können. Was bedeutet es, sensibel zu sein, und wie viel Widerstandskraft können wir aufbringen, wenn das Leben uns Herausforderungen stellt? Es ist eine Einladung an die Zuhörer, sich mit ihrem eigenen „inneren Garten“ zu beschäftigen und darüber nachzudenken, wie sie persönliche Wachstumsprozesse durchlaufen können, auch wenn sie sich als empfindlich oder verletzlich empfinden.Der Podcast schließt mit dem Gedanken, dass wir uns nicht zu früh geschlagen geben sollten. Auch in der Natur gibt es Beispiele von Pflanzen, die widerstandsfähiger sind, als es den Anschein hat. Ich fordere die Zuhörer auf, über ihre eigenen Erfahrungen nachzudenken und im besten Fall die gemeinsamen Gedanken und Erkenntnisse zu teilen. Wenn Ihnen gefällt, was Sie gehört haben, empfehle ich Ihnen, den Podcast mit anderen zu teilen und weiter zu verbreiten.