Legasthenie und Bildung neu denken: Vertrauen, Lernfreude und andere Wege mit Felix Giesa
Legasthenie und Bildung neu denken: Vertrauen, Lernfreude und andere Wege mit Felix Giesa

Legasthenie und Bildung neu denken: Vertrauen, Lernfreude und andere Wege mit Felix Giesa

Stark mit Legasthenie


Vor 6 Tagen • 40 Min.

Was brauchen Kinder heute wirklich, damit sie ihren eigenen Weg gehen können? Und passt unser Bildungssystem noch zu einer Welt, in der sich Lernen, Arbeiten und Wissen immer schneller verändern? In dieser Podcastfolge spreche ich mit Felix Giesa über Legasthenie, Schule, Bildung und die Frage, warum wir Kindern manchmal viel zu früh Grenzen setzen. Felix kennt beide Seiten: Seine Rechtschreibung machte ihm bereits in der Schule große Schwierigkeiten. Kurz vor dem Abitur brach er die Schule ab. Später absolvierte er eine Ausbildung, entschied sich doch noch für ein Studium und arbeitet heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule. Wir sprechen darüber, warum nicht jedes Kind in dasselbe schulische Raster passt,weshalb individuelle Förderung mehr bedeutet als zusätzliche Übungen,was Druck mit Kindern und Familien machen kann,warum Vertrauen eine so wichtige Grundlage für Entwicklung ist,weshalb kritisches Denken, Methodik und Lernfreude zunehmend wichtiger werden,was künstliche Intelligenz für Menschen mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben verändern kann,und warum Bildung mehr sein sollte als Noten, Prüfungen und das nächste Häkchen auf einer Liste.Dabei geht es nicht darum, Schwierigkeiten schönzureden. Es geht darum, den Blick zu erweitern. Denn Legasthenie bringt Herausforderungen mit sich – aber ein Mensch ist sehr viel mehr als seine Rechtschreibung oder seine Schulnoten. Felix bringt es am Ende sehr einfach auf den Punkt: „Angst ist kein guter Ratgeber.“ Eine Folge über Bildung, Vertrauen und den Mut, auch andere Wege zuzulassen.