#107 Esther Bejarano – Überleben, Erinnerung und politische Verantwortung
#107 Esther Bejarano – Überleben, Erinnerung und politische Verantwortung

#107 Esther Bejarano – Überleben, Erinnerung und politische Verantwortung

Starke Frauen


02.09.2021 • 44 Min.

Esther Bejarano überlebte Auschwitz – und widmete ihr Leben der Erinnerung und dem Widerstand gegen Antisemitismus. Ihre Geschichte verbindet Überleben mit politischem Handeln. Eine Biografie, die zeigt, warum Erinnerung keine Vergangenheit ist. Geboren 1924 in Saarlouis wuchs Esther Bejarano in einem musikalischen jüdischen Elternhaus auf. Mit der nationalsozialistischen Verfolgung endete ihre Kindheit abrupt: Die Familie wurde auseinandergerissen, ihre Eltern ermordet. Nach Zwangsarbeit und mehreren Lagern wurde sie in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort rettete ihr musikalisches Talent ihr das Leben – sie wurde Teil des Mädchenorchesters. Nach dem Krieg engagierte sie sich jahrzehntelang für antifaschistische Bildungsarbeit und gründete 1986 das Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland. In dieser Episode sprechen Kim und Cathrin über Zeuginnenschaft, Verantwortung und darüber, was es bedeutet, nach der Shoah öffentlich zu sprechen. Keine historische Distanz – sondern eine Einordnung von Wirkung, Haltung und Vermächtnis. Esther Bejarano arbeitete bis ins hohe Alter mit jungen Menschen und nutzte Musik als politisches Ausdrucksmittel. In der Folge werden unter anderem Gespräche und Beiträge mit ihr aus öffentlich-rechtlichen Medien erwähnt. ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob Recherche & Script: Daniel Jacob Schnitt: Kim Seidler Foto Credit: By Foto: Sven Teschke, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=65928509