#133 Tina Turner – Stimme, Bruch und Selbstermächtigung
#133 Tina Turner – Stimme, Bruch und Selbstermächtigung

#133 Tina Turner – Stimme, Bruch und Selbstermächtigung

Starke Frauen


17.03.2022 • 37 Min.

Tina Turner war eine der prägendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Stimme machte sie weltberühmt – ihr Leben war von Brüchen, Gewalt und Neuanfängen geprägt. Diese Folge erzählt, warum ihr Erfolg nicht nur musikalisch, sondern gesellschaftlich bedeutsam ist. Geboren als Anna Mae Bullock wuchs Tina Turner im segregierten Süden der USA auf und fand früh im Singen einen Ort von Freiheit. Ihre Karriere begann in der Musikszene der 1960er-Jahre, zunächst im Verbund, später unter Bedingungen massiver persönlicher Gewalt. Der Ausstieg aus dieser Beziehung bedeutete für sie nicht nur einen privaten Bruch, sondern auch einen existenziellen Neuanfang. Erst Jahre später gelang ihr ein Comeback, das alle Erwartungen übertraf und sie als Solokünstlerin neu positionierte. 1988 schrieb sie Musikgeschichte, als sie im Maracanã-Stadion vor über 180.000 Menschen auftrat – ein Symbol für ihre neu gewonnene Selbstbestimmung. In dieser Episode sprechen wir über künstlerische Autonomie, über Gewaltstrukturen im Musikbusiness und darüber, warum Tina Turners Karriere nicht als Comeback, sondern als zweite Selbstermächtigung gelesen werden sollte. Keine Legendenpflege – sondern eine Einordnung von Stimme, Macht und Widerstand. Als Lektüre wird Tina Turners Autobiografie My Love Story empfohlen. Sie gibt Einblick in Leben, Arbeit und Entscheidungen jenseits der Bühne. ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob Schnitt: Kim Seidler Quellen & weiterführende Links: – My Love Story – Tina Turner – Zeitgeschichtliche Musikdokumentationen Photo Credits: Von Philip Spittle - IMG_1645, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52830315