#69 Jacinda Ardern – politische Führung zwischen Macht und Empathie
Starke Frauen
20.11.2020 • 31 Min.
Jacinda Ardern war Premierministerin Neuseelands und prägte das Land in einer Phase tiefgreifender Krisen. Ihr Regierungsstil verband politische Entscheidungsfähigkeit mit öffentlicher Zugewandtheit und klarer Kommunikation. Ihre Geschichte ist bis heute relevant, weil sie zeigt, wie politische Macht auch jenseits autoritärer Inszenierung ausgeübt werden kann. Geboren 1980 in Hamilton, entwickelte Jacinda Ardern früh ein politisches Selbstverständnis, das Gemeinschaft, Verantwortung und kulturelle Vielfalt betont. Als Regierungschefin stand sie vor extremen Herausforderungen – darunter der rechtsterroristische Anschlag von Christchurch, grundlegende Reformen des Waffenrechts und der Umgang mit der Corona-Pandemie. Ihre Reaktionen verbanden Empathie mit konsequentem politischem Handeln. Die Folge beleuchtet diese Spannung zwischen Nähe und Durchsetzungskraft – und die Frage, wie Führung in demokratischen Systemen neu gedacht werden kann. In dieser Folge sprechen wir über Jacinda Ardern als politische Gestalterin Neuseelands. Es geht um Macht, Verantwortung und darum, warum ihr Führungsstil international so stark rezipiert wurde. Diese Episode ist Teil unserer Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Regierungschefinnen und demokratischer Führung. ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de/ Team: Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob Quellen & weiterführende Links: Diese Episode stammt aus den Anfängen des Podcasts, als unser Ziel vor allem war, Frauen sichtbar zu machen. Zu diesem Zeitpunkt haben wir noch nicht systematisch mit Quellen gearbeitet; diese Entwicklung erfolgte erst in späteren Jahren von Starke Frauen. Photo Credit: Von Office of the Vice President of the United States - https://twitter.com/VP/status/1616115067296137217/, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=128208324