Tatort Niedersachsen: Verlustängste und Zerstörungswut – das Landei und der Großstadtmensch
Tatort Niedersachsen: Verlustängste und Zerstörungswut – das Landei und der Großstadtmensch

Tatort Niedersachsen: Verlustängste und Zerstörungswut – das Landei und der Großstadtmensch

Tatort Niedersachsen - der Crime-Podcast der Braunschweiger Zeitung


30.06.2025 • 50 Min.

Am 27. Juni 2008 eskaliert in einer kleinen Wohnung in Gifhorn ein Streit. Mehrere Notrufe erreichen den Rettungsdienst: Eine Frau schreit panisch, dass ihre Schwester blute. Sekunden später wird ihre eigene Stimme immer schwächer, bis das Telefonat abbricht. Als Polizei und Rettungskräfte eintreffen, bietet sich ein Bild des Grauens: zwei Frauen – erstochen. Der Täter ist der Ehemann des einen und der Schwager des anderen Opfers. Er sitzt ruhig im Schlafzimmer auf dem Bett. Zwei Kinder warten mit ihm in der Wohnung – sie wurden Zeugen des unfassbaren Verbrechens. Eine Familie wird an diesem Tag auf brutalste Weise zerrissen. Und ein Mann, der morgens ganz normal, wie an jedem anderen Tag, zur Arbeit gefahren ist, sitzt nachmittags in einer Zelle und wartet auf seine erste Vernehmung.