Techlounge Podcast
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Don Dahlmann & Sascha Pallenberg


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Die Welt verändert sich rasant und technische Innovationen sind dabei die wichtigsten Treiber. Unternehmen, die vor einem Jahrzehnt unbekannt waren, beeinflussen nun unseren Alltag und die Art und Weise, wie wir Technologien einsetzen. Den Überblick zu behalten, ist nicht leicht. Aber genau das wollen wir machen. Einen Überblick geben, etwas Distanz zu Dingen bringen. Wir wollen sie analysieren und kommentieren. Und wer uns beide kennt, der weiß, dass wir keine Angst vor starken Meinungen haben. Sowohl im Podcast, wie auch dem begleitenden Newsletter der Techlounge.

Alle Folgen

  • 2000 Euro für ein Smartphone - Ist die Schmerzgrenze erreicht?

    28.07.202642:10

    Samsung hat mit der achten Foldable-Generation einen Markt neu vermessen, der bislang kaum ein Prozent aller Smartphones ausmacht – und im September steigt Apple ein. Sascha Pallenberg und Don Dahlmann diskutieren in dieser Folge, ob faltbare Smartphones die Nische endgültig verlassen und was der neue „Passport"-Formfaktor daran ändert: kompakt zugeklappt, iPad-Mini-Feeling aufgeklappt, mit einer überraschenden Parallele zum allerersten Galaxy Note von 2011. Technisch sind die neuen Geräte eine Ansage. Das Fold 8 Ultra bringt größeren Akku, deutlich schnelleres Laden, einen nahezu unsichtbaren Knick und eine Kamera auf Flaggschiff-Niveau – schon das Vorgänger-Fold 7 schlägt im DxOMark-Ranking das S24 Ultra. Der Haken ist der Preis: 1.999 Euro fürs Fold 8, 2.199 Euro fürs Ultra, dazu Apples erwarteter Aufschlag. Für viele, da sind sich die beiden einig, ist genau hier die Schmerzgrenze erreicht – zumal ein gut ausgestattetes MacBook Air weniger kostet. Deshalb geht es auch um Alternativen: warum Mittelklasse-Geräte für 600 bis 800 Euro heute 90 bis 95 Prozent der Top-Modelle liefern, warum Smartphones mittlerweile vier bis sieben Jahre halten und den jährlichen Upgrade-Zyklus überflüssig machen, und wie man mit einem Fold 7, Refurbished-Geräten oder etwas Geduld beim Preis viel Geld spart.

  • HarmonyOS - Wie China gerade sein eigenes Apple erschafft

    21.07.202640:11

    Windows, macOS, Android – für die meisten von uns ist die Betriebssystem-Welt seit Jahren abgesteckt. Doch fast unbemerkt vom Westen ist ein vierter Gigant herangewachsen: HarmonyOS von Huawei, mittlerweile mit über einer Milliarde Nutzern und einem komplett eigenen Kernel, der seit Version 5 nichts mehr mit Linux zu tun hat. Sascha Pallenberg und Don Dahlmann rekonstruieren, wie ausgerechnet die US-Sanktionen von 2019 diese Entwicklung ausgelöst haben – und warum China längst nicht nur ein OS baut, sondern das gesamte Ökosystem: eigene Chips, GPUs, DDR5-RAM, In-Car-Systeme. Die Parallele zur Autoindustrie liegt auf der Hand, inklusive der Frage, wann der Kipppunkt auch bei Smartphones erreicht ist. Zum Schluss: Warum Samsung trotz Tizen, Exynos und riesigem Portfolio den großen Sprung nie gewagt hat.

  • Windows ist tot - Es lebe Linux

    07.07.202633:02

    Wer braucht eigentlich noch Windows? Linux ist mittlerweile so gut geworden, dass die meisten User den Unterschied kaum noch bemerken. Sascha Pallenberg und Don Dahlmann prüfen, ob das freie Betriebssystem endlich desktoptauglich für die breite Masse ist. Ihr Befund: Die Bastelkiste von früher ist verschwunden. Ein-Klick-Installation, App-Stores und automatische Hardware-Erkennung machen den Umstieg so einfach wie eine Windows-Installation, oft sogar angenehmer. Die beiden zeigen an konkreten Beispielen, was heute problemlos läuft, von Linux Mint über WinBoat bis zu LibreOffice und OnlyOffice, und wo es noch hakt, vor allem bei Akku und Treibern auf sehr neuen Laptops. Das Fazit ist eindeutig: alten Rechner nehmen, im Dual-Boot ausprobieren und selbst prüfen, ob Windows überhaupt noch gebraucht wird.

  • Kann KI den Journalismus retten?

    30.06.202638:45

    Kann KI den Journalismus retten – oder zerstört sie ihn gerade? Don Dahlmann und Sascha Pallenberg nehmen sich knapp 40 Minuten, um diese Frage ernsthaft auseinanderzunehmen. Ihr Befund: KI bedroht vor allem den Teil des Journalismus, der sich selbst schon längst erledigt hat – den generischen, SEO-optimierten Fülljournalismus, der über 15 Jahre von Verlagen und Redaktionen als Geschäftsmodell etabliert wurde. Texte, die klingen wie Roboter, nicht wie Menschen. Die gute Nachricht: Genau das, was KI nicht kann – mit Nachbarn reden, in die Bezirksversammlung gehen, lokale Zusammenhänge spüren – könnte die Basis für eine Renaissance des Lokaljournalismus sein. Don und Sascha diskutieren außerdem, wie KI als Recherche-Werkzeug für Einzelpersonen ein echter Gamechanger ist, warum Verlage das gleiche Problem haben wie große Hollywoodstudios, und was Content Creator den klassischen Medienhäusern gerade voraushaben: Freiheit.

  • KI-Abschaltung: Europas digitale Ohnmacht in Echtzeit

    16.06.202635:59

    Als Anthropic das leistungsstärkste KI-Modell Fable 5 auf Anweisung der Trump-Regierung innerhalb von Stunden abschaltet, wird etwas überdeutlich: Europa hängt am Tropf amerikanischer und chinesischer Technologiekonzerne, ohne Fallback und ohne eigene Infrastruktur. Don Dahlmann und Sascha Pallenberg analysieren, was die Abschaltung von Fable 5 politisch bedeutet, wie ein drohender KI-Handelskrieg zwischen USA und China Europa in die Zange nehmen könnte und warum die Abhängigkeit von US-Cloudinfrastruktur kein Trump-Problem ist, sondern ein Strukturproblem. Dazu: Eurooffice als erster Schritt, Mistral als Alternative, Linux als Blaupause, und die entscheidende Frage, ob Europa den Open-Source-Weg einschlägt, bevor die Tür zugeht. Ein Pflichttermin für alle, die verstehen wollen, warum KI nicht nur eine Technologiefrage ist, sondern eine geopolitische.

  • Billionen für Chatbots: Der Wahnsinn der KI-Blase

    09.06.202641:18

    1,4 Billionen Dollar investiert, 613 Milliarden Umsatz, fast alle Big-Tech-Player tief im Minus: Die KI-Industrie hat eine Geldverbrennungsmaschine angeworfen, deren Dimensionen historisch beispiellos sind. Sascha Pallenberg und Don Dahlmann sezieren in dieser Folge das Kreislaufsystem zwischen Nvidia, Microsoft, OpenAI und Anthropic, in dem sich dieselben Milliarden mehrfach als Investment, Umsatz und Bewertung verbuchen lassen. Im Zentrum: der angekündigte OpenAI-Börsengang, der zum größten der Menschheitsgeschichte werden soll — bei 19 Milliarden Umsatz, 5 Milliarden Verlust und einer Bewertung von 1,75 Billionen Dollar. Dazu xAI auf 100 Milliarden, ein Tesla-Aktienkurs, der sich an Musks Davos-Versprechen entlanghangelt, und die Tulpenzwiebel-Logik eines Future-Marktes ohne Deckung. Die unangenehme Frage für alle mit ETF-Sparplan: Was passiert mit dem Nasdaq, wenn die Magnificent Seven kippen? Und warum die nächste Erzählung — Quantencomputer lösen das Rechenproblem — schon jetzt nicht trägt. Eine Folge über Gier, Bewertungslogik und das stille Risiko in deutschen Depots.