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Franziska Steffes, Boris Kretzinger


Podcast

Kommunikation ist einfach kompliziert. Darum widmen wir uns hier lieber der charmanten Jonglage mit Wortschätzchen, picken uns die Rosinen aus KI-Krümeln heraus und beseitigen zudem noch so manche Klarheiten. Mal markig, mal zutextend, aber immer gut gelaunt und mit Gebäck.

Alle Folgen

  • Vom Unterzeichnen mit Otto-Wilhelm, einem Internet der Bots und von Ideophonen

    09.09.202612:17

    Wer eine Karte unterschreibt, setzt seinen ... na was setzt er oder sie denn darunter? Franzi und Boris haben da unterschiedliche Sichtweisen: Beim einen sei es der eigene Karl-Otto, beim anderen der Otto-Wilhelm. Aber was stimmt denn nun, woher kommt das eigentlich und wie ist das in anderen Ländern? Mehr dazu in dieser Folge, in der wir vom Zeichenstöckchen aufs lautmalerische Hölzchen kommen und zwischendrin auch Platz für die semi-philosophische Betrachtung finden, dass immer mehr KI-Bots im Internet crawlen und was das mit uns macht.

  • Von Aalen, Atari und allerhand Zähnen

    12.08.202617:38

    Franzi und Boris freuen sich über den vermeindlich leckersten Geschäftsbericht aller Zeiten und darüber, wie kreativ man eine solche ansonsten eher dröge Kost verabreichen kann. Außerdem finden die beiden raus, dass die heutige Google-KI und Boris die gleiche erste Spielkonsole hatten und warum das Spielen von klassischen Atari-Spielen dem Gemini-Vorläufer DeepMind geholfen hat, komplexe Abläufe zu analysieren. Und nicht zuletzt legen die beiden einen Zahn zu und Franzi erklärt, woher diese Redewendung eigentlich kommt. Kleiner Tipp: Mit unseren 32 (!) Zähnen (einschließlich den vier Bonus-Items) hat es nichts zu tun.

  • Von Holzwegen, Klammeraffen und kleinem Geplauder

    22.07.202614:56

    Franzi und Boris sind auf sprachliche Abwege geraten, lernen dabei aber zum Glück auch wieder etwas. Zum Beispiel, warum man eigentlich vom Holzweg spricht, wenn jemand gedanklich darauf unterwegs ist und warum es dabei weder um Strandstege noch um großstädtische Dünenlandschaften geht. Oder auch darüber, warum es beim Smalltalk förderlich ist, sich so wenig Gedanken wie möglich über das Thema zu machen. Es geht vielmehr themenunabhängig um die schöne Interaktion miteinander. Besonders schön interagieren wir in unserem Job auch über E-Mails und wir freuen uns, dass die erste vor 55 Jahren verschickt wurde – sogar schon mit @-Symbol, dafür aber mit keiner besonders profunden Textnachricht.

  • Von Captchas, Kanonen und kognitiven Schulden

    08.07.202619:05

    So lange gab's jetzt schon keine neue Textmarker Folge ... das ist ja wirklich unter aller Kanone! Apropos: Wo kommt das eigentlich her? Und schon gibt's doch wieder einen schönen Anlass zum Wiedereinstieg in die Textmarkerei: Was Kanonen mit Schilfrohren zu tun haben, warum wir öfter Turing-Tests durchführen, als wir uns bewusst machen, was das mit digitalen Zebrastreifen und Fahrradreifen zu tut hat und warum übermäßige KI-Nutzung zur Akkumulation kognitiver Schulden führt, besprechen Franzi und Boris in dieser Folge.

  • Von Steckenpferden, Google-Schlagzeilen und Zeitungsständer-Rondellen

    20.05.202613:23

    Franzi und Boris betreiben einmal mehr linguistisches Hobby-Horsing und folgen dabei der Spur des Steckenpferds, bevor es ins Schlagzeilengewitter der Googlewelt geht. Dort lässt sich nämlich nun individuell einstellen, welche Medien bevorzugt als Quellen ausgespielt werden sollen – und das wirft reichlich kleine und große Fragen auf. Was das mit Zeitungsständer-Rondellen zu tun haben könnte und warum stets der Blick über den Tellerrand lohnt, diskutieren beide in dieser Folge.

  • Vom Spinksen, was Vornamen vorwegnehmen und objektifizierenden Ampeln

    06.05.202622:22

    Hand aufs Herz: Wer hat schon mal gespickt? Sooo. Aber habt ihr auch schon mal gespinkst? Dass das ein r(h)ein regionales Sprachphänomen ist, hätte Boris nicht vermutet und tauchte in eine unerwartet tiefe Recherche zum Thema ab, einschließlich historisch-geografischer Schützenhilfe. Apropos Schützenhilfe: Warum er besser mal Ballistiker geworden wäre und was unsere Vornamen generell über unsere Berufsneigungen aussagen könnten, erklärt Franzi, bevor wir uns dann zum Schluss noch von Ampeln testweise objektifizieren lassen müssen (aber immerhin datenschutzkonform).