25 Jahre nach 9/11: Wäre Donald Trump ohne die Terroranschläge Präsident geworden? (mit Julius van de Laar)
THE WILD HOUSE
10.09.2026 • 32 Min.
Fast 3.000 Menschen sterben am 11. September 2001. Zwei entführte Flugzeuge zerstören die Türme des World Trade Centers, ein weiteres trifft das Pentagon, ein viertes stürzt in Pennsylvania ab. Die Anschläge verändern die Vereinigten Staaten tiefgreifender als jedes andere Ereignis der jüngeren Geschichte. Sie führen zum Krieg gegen den Terror, verschieben das Verhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit und stärken die Macht des Präsidenten bis heute. Ein Vierteljahrhundert später stellt sich eine neue Frage: Hat 9/11 auch Donald Trump den Weg ins Weiße Haus bereitet? In dieser Folge von THE WILD HOUSE spricht Journalistin Angela van Brakel mit dem US-Analysten, Kampagnenstrategen und Politikberater Julius van de Laar über das politische Erbe der Anschläge. Sie analysieren, wie George W. Bush nach 9/11 zum Krisenpräsidenten wurde, warum der Irakkrieg das Vertrauen vieler Amerikaner in die politische Elite erschütterte und weshalb Barack Obama und später Donald Trump genau aus dieser Enttäuschung politisches Kapital schlagen konnten. Außerdem blicken die beiden auf die Midterm-Wahlen im November, Donald Trumps historisch schwache Umfragewerte und einen Konflikt, der in den USA derzeit rasant an Bedeutung gewinnt: gigantische Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Warum ausgerechnet sie zum neuen politischen Zankapfel werden und weshalb sich der Widerstand längst nicht mehr nur gegen Technologie richtet, sondern gegen das Gefühl, die Kontrolle über das eigene Land zu verlieren. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. — Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.