Transformation to go
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Transformation Experts 🚀


Podcast

Alle zwei Wochen gibt es bei uns etwas auf die Ohren – speziell für den Mittelstand! Zugegeben, es gibt viele Beratungspodcasts. Aber „Transformation to go“ ist anders – denn wir sprechen nicht über graue Theorie, sondern liefern praxisnahes Insiderwissen, speziell zugeschnitten auf die Herausforderungen und Chancen mittelständischer Unternehmen. Unser Ziel: dir echten Mehrwert für deine tägliche Arbeit im Unternehmen zu bieten. Wer sind wir? Als Transformation Experts begleiten wir seit über 35 Jahren vor allem mittelständische Unternehmen durch Veränderung – ob Change-Prozesse, Restrukturierung, Vertriebsmanagement, Strategieentwicklung, Innovationsförderung oder Prozessoptimierung. Wir kennen die Realität im Mittelstand und wissen, was wirklich funktioniert. Worum geht’s konkret im Podcast? Nicht um akademische Theorien oder abstrakte Modelle. Sondern um echte Projekterfahrungen, bewährte Ansätze und neue Perspektiven, die du direkt im mittelständischen Kontext anwenden kannst. Wir zeigen, wie du pragmatisch und wirkungsvoll Veränderung gestalten kannst – auch mit begrenzten Ressourcen. Und: Wir sprechen offen über Fehler, die auch uns in Projekten passiert sind – damit du sie nicht wiederholen musst. Denn gerade im Mittelstand zählt jeder Schritt. Nahbar. Authentisch. Relevant für dich. Mit unserer authentischen Art lernst du uns nach und nach kennen, bekommst ein Gefühl dafür, wie wir bei Kraus & Partner ticken – und tauchst in unseren Beratungskosmos ein. Wenn du am Ende sagst: „Das probiere ich in meinem Unternehmen aus!“, dann hat unser Podcast sein Ziel erreicht. Wenn du eine spannende Transformation kennst oder vielleicht selbst in einer Transformation steckst und über deine Erfahrungen sprechen möchtest, dann melde dich gerne bei uns unter: podcast@krauspartner.de

Alle Folgen

  • Coaching als Raum für Transformation - die neue K&P- Weiterbildung

    Heute35:05

    „Coaching ist eine ermutigende Begegnung mit sich selbst." Mehr als 500 ausgebildete Coaches – und was hinterlässt den größten Eindruck? Nicht die Methoden. Nicht die Zertifikate. Sondern Rückmeldungen wie diese: „Ich hätte nicht gedacht, dass mich eine Weiterbildung so selbst verändert." Das ist das Versprechen hinter der neuen systemischen Business Coach Ausbildung von Kraus & Partner. Was unterscheidet eine Ausbildung, die Menschen wirklich verändert, von einer, die nur Techniken lehrt? Stefan Bald, Nina Reidl-Schließler und Johannes Groß liefern ehrliche Antworten. Und die haben es in sich. „Eine Haltung verändert sich nicht von heute auf morgen", sagt Nina, „deswegen braucht es diese 8 bis 9 Monate, um sie wirklich zu entwickeln." Methoden? Klar, die kommen auch. Aber erst nach dem Fundament. Johannes bringt es auf den Punkt: „Die Wirkung einer Intervention hängt ab von meinem inneren Zustand." Wer glaubt, Coaching sei ein Werkzeugkoffer, denkt zu kurz. Denn im systemischen Denken ist Kommunikation das Herzblut jeder Organisation. Wenn sie stockt, sprechen manche von Kommunikationsarthritis – und genau da setzt diese Ausbildung an. Was nimmst du mit? Ein grundlegend anderes Bild davon, was Coaching kann – und warum es im Business-Kontext immer entscheidender wird. Und den Gedanken, den Johannes am Ende formuliert: „Es muss eine Hochzeit sein zwischen dem, was ich mitbringe, und dem Impuls, den ich kriege." Das ist Lernen. Kein Seminar. Keine Folie.

  • Wissen als Machtinstrument - warum Experten in Organisation Veränderung trotzen wollen

    05.06.202626:44

    „Den größten Experten zum Chef zu machen, ist selten eine gute Idee. Es kommt trotzdem immer wieder vor." Stell dir einen Menschen vor, der sich für absolut rational hält – und genau deshalb in der entscheidenden Situation völlig irrational handelt. Klingt paradox? Genau das passiert in Expertenorganisationen jeden Tag. Dort, wo Doktortitel, Fachwissen und Track Records über alles entscheiden, treffen wir auf Menschen, die ihre eigene Expertise zum Lebenskonzept gemacht haben. Und das verändert alles – besonders dann, wenn Wandel ansteht. Die zentrale Frage dieser Folge: Wie verändert man eine Organisation, in der jede neue Idee von außen erst mal als Bedrohung gilt? Caroline Zielke und unser Geschäftsführer Kevin Pfander sezieren ein Phänomen, das viele kennen, aber kaum jemand greifen kann. Denn solange der Markterfolg da ist, läuft alles rund. Wird er knapp, beginnen ausgerechnet die Rationalsten, am Alten festzuhalten – mit einer Vehemenz, die an Absurdität grenzt. Kevin bringt es auf den Punkt: Expertentum sei „fast ein Lebenskonzept" – verbunden mit sozialem Status und dem Gefühl, unersetzbar zu sein. Genau deshalb scheitert der Versuch, mit großer Vision und Change Story zu führen. Experten fragen nicht „Wohin?", sondern „Was muss ich morgen konkret anders machen?". Und wer als Berater ernst genommen werden will, muss zuerst durch ein „hartes Abklopfen" – die eigene Expertise auf den Tisch legen, bevor überhaupt zugehört wird. Was du mitnimmst: warum heterogene Teams anstrengend und trotzdem unverzichtbar sind, warum der beste Fachexperte selten die beste Führungskraft ist und warum am Ende oft die Magie der Einfachheit über Erfolg entscheidet. Oder, mit Kevin gesagt: Wer nur Komplexität stapelt, macht das Geschäft schwergängig.

  • Elfenbeinturm oder Erfolgsfaktor? Wie ihr indirekte Bereiche neu aufstellt

    22.05.202633:46

    "Stellt euch vor, ihr arbeitet täglich auf Hochtouren und bekommt trotzdem nur eines zu hören: dass schon wieder etwas nicht funktioniert hat - willkommen im Alltag vieler indirekter Funktionsbereiche." Stellt euch vor, ihr arbeitet täglich auf Hochtouren, haltet zig Bälle in der Luft – und bekommt trotzdem nur eines zu hören: dass schon wieder etwas nicht funktioniert hat. Willkommen im Alltag vieler indirekter Funktionsbereiche. Controlling, Personal, Verwaltung, Einkauf – jene Einheiten, die das Geschäft erst möglich machen und doch selten Applaus bekommen. Wer definiert eigentlich, ob ein Funktionsbereich gute Arbeit leistet? Genau hier setzt diese Folge an. Denn zwischen Selbstbild, Kundenwahrnehmung und Vorstandsperspektive klafft oft eine Lücke, die niemand offen anspricht – bis Druck entsteht. „Außer du hast eine Kostensituation", bringt Kevin es trocken auf den Punkt. Erst dann wird hingeschaut, oft zu spät und mit der falschen Frage. Caroline, Denise und Kevin zeigen, wie Funktionalstrategie wirklich funktioniert: drei Perspektiven zusammenbringen, Tabus aushalten und Klarheit erzeugen. Denise beschreibt eindrücklich, wie Bereiche zwischen „erlernter Hilflosigkeit" und „Sehnsucht nach Anerkennung" pendeln. Kevin macht deutlich, warum auch Auftraggeber sich manchmal selbst überschätzen – und warum das Ergebnis dann zwangsläufig eine Unwucht bekommt. Es geht um Glaubwürdigkeit, um Augenhöhe und um die ehrliche Frage: Wofür sind wir eigentlich da? Was ihr mitnehmt: Eine neue Positionierung ist kein Powerpoint-Projekt. Sie stärkt das Kerngeschäft, schließt die Kluft zwischen direkten und indirekten Bereichen und sorgt dafür, dass Menschen abends mit dem Gefühl nach Hause gehen, einen Unterschied gemacht zu haben. Oder wie Kevin sagt: „Bei aller Romantik – wir machen es ja auch ein Stück weit für die Zahlen."

  • Verbesserungskultur oder Cargo-Kult

    08.05.202635:43

    "60 Ideen pro Kopf im Jahr: Wenn Verbesserung Teil der Kultur ist." Lean Management – Effizienz, Prozessoptimierung, Methoden. Doch erstmal geht es um die Frage, ob in deinem Unternehmen schlechte Nachrichten willkommen sind. Jannik Dross spricht in dieser Episode mit Professor Dr. Christoph Roser – 25 Jahre Lean-Erfahrung unter anderem bei Toyota, als McKinsey-Berater und als Produktionswirtschafts-Professor an der Hochschule Karlsruhe. Er ist einer, der japanische Werkshallen genauso kennt wie deutsche Automobilproduktion. In Zeiten wachsenden Wettbewerbsdrucks rückt die „schlanke Produktion“ in den Fokus. Aber was macht Lean Management wirklich nachhaltig – und warum scheitern so viele Lean-Initiativen schon bevor sie richtig beginnen? Wer einfach kopiert, was Toyota macht, landet im Cargo-Kult – man baut den Flugplatz nach, aber die Flugzeuge kommen trotzdem nicht. Stattdessen braucht es echtes Verstehen: Warum funktioniert es? Was passt zu meinem Kontext? Im Podcast vergleicht Roser die japanische und westliche Interpretation der als „Lean Management“ bekannten Denkschule. Und findet heraus: Man kann gegenseitig voneinander lernen. Bei Toyota und BMW bringt ein einzelner Mitarbeiter in der Fertigung 14 bis 60 Ideen pro Jahr– kein Add-on, sondern Standard. Der Vorarbeiter hat es auf seiner Checkliste. Lean als Teil der Kultur – in Japan und Deutschland.

  • Change bei Fluchttieren: Was Führungskräfte von Wildpferden lernen können

    24.04.202633:00

    „In unsicheren Zeiten gewinnt nicht die lauteste Führung, sondern die vertrauenswürdigste.“ Was haben Wildpferde mit moderner Führung zu tun? Mehr, als man denkt. Beat Schori bringt eine Perspektive mit, die hängen bleibt: Change aus Sicht eines Fluchttiers. „Warum Pferde?“ – weil sie uns schonungslos zeigen, was in Teams oft fehlt: „Diese echte Verbundenheit … die Sicherheit gibt, klare Regeln, klare Kommunikation.“ Gemeinsam mit Thomas Piskor geht er der Frage nach, warum ein „Raubtier auf einem Fluchttier“ (aka Mensch auf Pferd) überhaupt funktioniert – und was das über Vertrauen in Organisationen verrät. Denn: „Pferde lügen nicht“ und „Vertrauen ist für mich so ein bisschen der Leimstoff für diese echte Verbundenheit.“ Klingt simpel, ist es aber nicht. Es geht um Nähe statt Hierarchie, Präsenz statt Ablenkung und die vielleicht unangenehmste Frage überhaupt: „Gehört die Führungskraft eigentlich zum Team – oder nicht?“ Während Pferdeherden das klar beantworten („Da geht nicht irgendwie die Leitstute abends raus…“), ringen wir in Unternehmen oft noch damit. Und dann wird’s praktisch: „Ich mach kein Meeting mehr ohne Check-in.“ Warum? Weil echte Verbindung nicht im Organigramm entsteht, sondern im Alltag. Im Zuhören. Im Erinnern. Im Dasein. Oder wie Beat sagt: „Es ist erstaunlich, was das mit Menschen macht.“

  • Vom Kindheitstraum zur Mission: Wie Claudia Kessler die erste deutsche Astronautin ins All bringen wollte

    10.04.202621:54

    „Wenn jemand sagt, das ist unmöglich, dann denke ich: Lass es uns doch erstmal probieren.“ Mit genau dieser Haltung hat Claudia Kessler nicht nur ihre eigene Karriere geprägt, sondern gleich eine ganze Bewegung angestoßen: die Mission, die erste deutsche Frau ins All zu bringen. In dieser Folge spricht sie gemeinsam mit Caroline Zielke über Träume, Widerstände und die Kraft, Dinge einfach selbst in die Hand zu nehmen. „Ich war 4 Jahre alt, als ich die Mondlandung gesehen hab – und von da an war klar: Ich will Astronautin werden.“ Was nach Kindheitstraum klingt, wurde zu einem Lebensthema. Doch der Weg war alles andere als einfach: „Es gibt in Deutschland keine Frau, die als Astronautin geeignet ist.“ – ein Satz, den Claudia nicht akzeptieren konnte. Ihre Antwort? Handeln statt hadern. Wir tauchen ein in eine Reise voller Mut und Konsequenz: von über 400 Bewerberinnen bis zur finalen Auswahl, von politischem Gegenwind bis zu gesellschaftlichen Bias. „Ich hab einfach eine Stellenausschreibung veröffentlicht – wir suchen die erste deutsche Astronautin.“ Ein Satz, der Wellen geschlagen hat. Dabei wird klar: Es geht um mehr als Raumfahrt. Es geht um Durchhaltevermögen („Das kann locker mal 10 Jahre dauern“), um mentale Stärke und um die Frage, wie wir mit Grenzen umgehen – echten und eingebildeten. „Ein Nein ist für mich kein Nein, sondern nur die Bestätigung, dass ich den richtigen Weg noch nicht gefunden habe.“ Und am Ende bleibt eine Perspektive, die größer ist als jede Mission: „Wir sind alle Astronauten auf dem Planeten Erde.“