Change bei Fluchttieren: Was Führungskräfte von Wildpferden lernen können
Transformation to go
24.04.2026 • 33 Min.
„In unsicheren Zeiten gewinnt nicht die lauteste Führung, sondern die vertrauenswürdigste.“ Was haben Wildpferde mit moderner Führung zu tun? Mehr, als man denkt. Beat Schori bringt eine Perspektive mit, die hängen bleibt: Change aus Sicht eines Fluchttiers. „Warum Pferde?“ – weil sie uns schonungslos zeigen, was in Teams oft fehlt: „Diese echte Verbundenheit … die Sicherheit gibt, klare Regeln, klare Kommunikation.“ Gemeinsam mit Thomas Piskor geht er der Frage nach, warum ein „Raubtier auf einem Fluchttier“ (aka Mensch auf Pferd) überhaupt funktioniert – und was das über Vertrauen in Organisationen verrät. Denn: „Pferde lügen nicht“ und „Vertrauen ist für mich so ein bisschen der Leimstoff für diese echte Verbundenheit.“ Klingt simpel, ist es aber nicht. Es geht um Nähe statt Hierarchie, Präsenz statt Ablenkung und die vielleicht unangenehmste Frage überhaupt: „Gehört die Führungskraft eigentlich zum Team – oder nicht?“ Während Pferdeherden das klar beantworten („Da geht nicht irgendwie die Leitstute abends raus…“), ringen wir in Unternehmen oft noch damit. Und dann wird’s praktisch: „Ich mach kein Meeting mehr ohne Check-in.“ Warum? Weil echte Verbindung nicht im Organigramm entsteht, sondern im Alltag. Im Zuhören. Im Erinnern. Im Dasein. Oder wie Beat sagt: „Es ist erstaunlich, was das mit Menschen macht.“