Sommerbiertalk 3: Der tote Priester im Glas
Sommerbiertalk 3: Der tote Priester im Glas

Sommerbiertalk 3: Der tote Priester im Glas

twoandahalvehahn


Vor 4 Tagen • 25 Min.

Mitte der Sommerferien, und wir brechen direkt unsere eigene Regel: kein Starkbier mehr, hieß es letztes Jahr. Diese Woche haben wir trotzdem eins mitgebracht. Weil's halt Tradition ist. Nebenbei ging's ums Nicht-in-den-Urlaub-fahren, Firmenläufe für Freizeit-Shirts und die Frage, ob man am Vatertag über Arbeit reden sollte (nein). Diese Woche im Glas: Maitre, ein belgisches Quadrupel-Trappistenbier, 9,5%. Das Etikett zeigt einen toten Priester mit Bart – Grund genug für den Kauf. Farblich wie Erdöl, dickflüssig wie Honig, und wir hatten ehrlich gesagt Angst davor. Kam dann anders: Kaffeenoten im Nachgang, Fruchtnoten dazwischen, Kandiszucker in der Zutatenliste (in Deutschland wegen Reinheitsgebot gar nicht erlaubt). Komplett fernab von allem, was wir sonst mögen – und trotzdem das beste Starkbier, das wir je hatten. 4 von 5. Außerdem dabei: eine kleine Zutatenlisten-Recherche zum deutschen Reinheitsgebot, Erinnerungen an vergangene Starkbier-Katastrophen (Eulenschiss lässt grüßen) und ein kurzer Abstecher zu Protein-Bier, über das wir wirklich nicht mitreden können.