Umzug ins Leben
Umzug ins Leben

Umzug ins Leben

Susanne & Coralie Bertschinger


Podcast, Mentale Gesundheit

Umzug ins Leben ist der fast-15-Minuten-Podcast ;-) über Angst, Mut und das Chaos dazwischen.In diesem persönlichen Podcast begleiten dich Coralie und Susanne – Tochter und Mutter – auf ihrem Weg durch Panikattacken, Selbstzweifel und große Umbrüche.Coralie teilt ehrlich, wie es ist, mit Ängsten aufzuwachsen, das Zuhause zu verlassen und alleine in einer neuen Stadt zu starten. Susanne bringt ihre Erfahrung als Therapeutin und Mutter ein. Gemeinsam sprechen sie über Heilung, Hoffnung und das Menschsein – manchmal tiefgründig, manchmal mit einem Augenzwinkern.Was dich erwartet: – Authentische Gespräche über mentale Gesundheit, Veränderung und Neuanfang – Tools, Gedanken und Erste-Hilfe-Tipps bei Panik und Angst – Mutmachende Einblicke aus zwei Perspektiven: Betroffene & Therapeutin – Raum zum Durchatmen, Mitfühlen und WachsenHör rein, wenn du gerade selbst kämpfst oder jemanden begleiten willst, der es tut.? Mehr zu uns und unserer Arbeit: https://susannebertschinger.ch/susanneundcoralie/ ? Unsere Erste-Hilfe-Box bei Panikattacken: https://susannebertschinger.ch/shop/ ? Folge uns auf Instagram: @grow2glow.ch / @bertschingersusanne ? TikTok: @grow2glow.ch / @coralie_melina_ ⚠️ Hinweis: Dieser Podcast dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn du psychische oder körperliche Beschwerden hast, wende dich bitte an Fachpersonal oder eine entsprechende Notfallstelle. Anlaufstellen in Krisen & Notfällen: ?? TelefonSeelsorge 0800 111 0 111 ?? Dargebotene Hand 143 ?? Telefonseelsorge 142

Alle Folgen

  • #57 Alle fühlen anders?!

    Vor 5 Tagen33:11

    Fühlen wir eigentlich dasselbe, wenn wir dieselbe Emotion benennen? In dieser Folge machen wir den Selbstversuch und tragen Vorfreude, Freude, Nervosität, Wut, Traurigkeit und Enttäuschung in unser jeweiliges Affektkreuz ein.Dabei entdecken wir überraschende Unterschiede darin, wie viel Erregung und Energie wir bei einer Emotion im Körper wahrnehmen. Wir sprechen darüber, warum Gefühle individuell sind, weshalb ein differenzierter emotionaler Wortschatz hilfreich sein kann und warum es sich lohnt nachzufragen, was ein anderer wirklich meint, wenn er sagt: „Ich bin traurig.“Und ganz nebenbei entsteht eine neue Emotion: Chipslosigkeit. ?Eine Folge über Emotionen, Körpergefühl, emotionale Granularität und die spannende Frage: Fühlst du eigentlich dasselbe wie ich?

  • #56 Was fühlst du wirklich?

    07.09.202625:43

    Was fühlen wir eigentlich, wenn wir sagen: „Mir geht’s schlecht“? Und warum macht es für unser Gehirn einen Unterschied, ob wir Angst, Wut, Ekel, Nervosität oder Aufregung empfinden?In dieser Folge sprechen wir über emotionale Granularität, also über die Fähigkeit, die eigenen Emotionen möglichst differenziert wahrzunehmen und voneinander zu unterscheiden. Denn je genauer wir unsere Gefühle und die dazugehörigen Körperempfindungen kennenlernen, desto differenzierter werden die Konzepte, auf die unser Gehirn bei seinen Vorhersagen zurückgreifen kann.Dabei wird es ziemlich praktisch: Coralie beschreibt, wie sich Ekel für sie in einer ganz bestimmten Situation anfühlt und Susanne stellt überrascht fest, dass sie dieselbe Situation überhaupt nicht mit Ekel verbinden würde. Ein schönes Beispiel dafür, dass ein und dieselbe Emotion bei verschiedenen Menschen unterschiedlich erlebt und mit unterschiedlichen Erfahrungen verknüpft sein kann.Wir schauen außerdem auf das Affektkreuz mit Valenz und Arousal: Fühlt sich etwas angenehm oder unangenehm an? Steckt viel oder wenig Energie im Körper? Und wo genau nehmen wir diese Körperempfindungen wahr?Am Beispiel von Prüfungsangst, Nervosität und Aufregung wird deutlich, wie ähnlich sich körperliche Signale anfühlen können und wie unterschiedlich unser Gehirn sie trotzdem einordnen kann.Und dann wären da noch Gläser und Eimer. Denn unser Gehirn lernt aus Erfahrungen, aber es kann auch neue Erfahrungen machen und seine bisherigen Vorhersagen verändern. Nur weil man einmal aus einem Eimer getrunken hat, muss man schließlich beim nächsten Besuch nicht gleich den ganzen Tisch mit Eimern decken.Zum Schluss entsteht daraus bereits die Idee für die nächste Folge: ein persönliches „Vokabelbuch der Emotionen“, mit dem wir unsere eigene emotionale Landkarte Stück für Stück differenzierter kennenlernen wollen.

  • #55 Wenn Feierabend ein Termin ist und dein Körper Grenzen setzt

    31.08.202627:49

    Was passiert, wenn der Körper irgendwann deutlicher wird als der eigene Terminkalender?Susanne startet diese Folge mit Lagerungsschwindel und ziemlich wenig Energie. Auch Coralie ist nach einem intensiven Trainingswochenende mit ihrer Schulter nicht ganz fit und so entsteht ein ungeplantes Gespräch über körperliche Grenzen, Ehrgeiz, Motivation und die Frage, wann „Einer geht noch!“ hilfreich ist und wann wir damit beginnen, uns selbst zu übergehen.Coralie erzählt, warum sie beim Handball andere oft besser motivieren kann als sich selbst und weshalb sie bei Dingen, die ihr wirklich wichtig sind, unglaublich ambitioniert wird. Und irgendwann führt das Gespräch zurück zu Susanne und zu einer Erkenntnis, die sie selbst ziemlich unerwartet trifft: Wenn man sich seinen Feierabend bewusst „einbauen“ muss, ist vielleicht längst etwas aus dem Gleichgewicht geraten.Eine ehrliche Folge über Ehrgeiz und Grenzen, übers Weitermachen und Pausieren und darüber, wie schwierig es manchmal ist, auf den eigenen Körper zu hören, obwohl man es eigentlich besser weiß.

  • #54 Gefühle entstehen anders als du denkst

    24.08.202640:00

    Was, wenn unsere Gefühle ganz anders entstehen, als wir bisher gedacht haben?Wir gehen häufig davon aus: Etwas passiert und daraufhin fühlen wir Freude, Angst, Traurigkeit, Wut oder Vermissen. Doch unser Gehirn arbeitet nicht einfach nur reaktiv. Es versucht ständig vorherzusagen, was gerade passiert, was es bedeutet und was als Nächstes wahrscheinlich ist.In dieser Folge sprechen wir über das **prädiktive Gehirn** und darüber, wie es unsere Emotionen konstruiert. Dabei greift es auf drei entscheidende Informationsquellen zurück: 1. unsere bisherigen Erfahrungen2. die Signale aus unserem Körper (sensorische Gegenwart) und 3. den aktuellen Kontext - also der aktuellen SituationAusgangspunkt ist ein ganz persönliches Beispiel aus unserer letzten Folge: Susannes Vermissen von Kian. Warum fühlt sich Vermissen in einem Moment ganz anders an als in einem anderen? Und welchen Einfluss haben die Situation, unser körperlicher Zustand und das, was wir bereits erlebt haben?Von dort führt uns das Gespräch zu einer größeren Frage: Was passiert mit diesen Vorhersagen bei einer Depression, wenn das Gehirn immer wieder davon ausgeht, dass kaum Energie zur Verfügung steht? Warum können dann selbst Dinge, die normalerweise Freude bereiten, plötzlich kein positives Gefühl mehr auslösen?Wir sprechen außerdem über Wut und andere unangenehme Gefühle und darüber, warum es gar nicht darum gehen kann, jede negative Emotion einfach loszuwerden. Denn alle Emotionen haben ihre Berechtigung und eine Funktion.Und schließlich geht es um die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Wenn unser Gehirn seine Vorhersagen auf Grundlage bisheriger Erfahrungen konstruiert, können neue Erfahrungen auch verändern, was es zukünftig erwartet.Eine Folge über Gefühle, die sich vollkommen real anfühlen und trotzdem anders entstehen, als wir vielleicht bisher gedacht haben.

  • #53 Kämpfst du andauernd oder nutzt du deine Energie geschickt?

    17.08.202622:30

    Wie viel Kraft verschwenden wir damit, gegen Dinge anzukämpfen, die wir gerade nicht verändern können?In unserer ersten Folge im zweiten Podcastjahr sprechen wir über Veränderung, Loslassen und den Umgang mit Herausforderungen. Beide Kinder sind inzwischen ausgezogen und für Susanne beginnt damit ein völlig neuer Lebensabschnitt. Wie fühlt sich das an? Wie sehr vermisst sie Kian? Und was passiert mit den eigenen Wünschen und Zielen, wenn die Kinder plötzlich ihr eigenes Leben leben?Eine Geschichte aus „Das Café am Rande der Welt“ bringt uns schließlich zu einer ganz anderen Frage: Müssen wir bei Gegenwind wirklich immer weiterkämpfen?Eine Schnorchlerin versucht einer Meeresschildkröte zu folgen und entdeckt, dass diese ihre Kraft völlig anders einsetzt: Kommt die Strömung entgegen, kämpft sie nicht dagegen an. Sie hält ihre Position. Erst wenn das Wasser wieder in ihre Richtung strömt, nutzt sie ihre Energie und kommt mit erstaunlich wenig Kraft weiter voran.Vielleicht gilt genau das auch für manche Herausforderungen unseres Lebens: Nicht aufgeben aber auch nicht permanent Kraft für Dinge verbrauchen, die wir gerade nicht verändern können.

  • #52 52 Folgen, 1 Jahr und ziemlich viel Leben dazwischen

    10.08.202637:23

    52 Folgen. Ein Jahr „Umzug ins Leben“. Und ganz schön viel passiert.Zum ersten Geburtstag unseres Podcasts schauen wir nicht einfach zurück, sondern stellen uns gegenseitig fünf persönliche Fragen über das vergangene Jahr.Wir sprechen über unsere größten Erfolge und schwierigsten Phasen, über neue Gewohnheiten, veränderte Ziele und Erkenntnisse, die wir gerne mit ins nächste Jahr nehmen möchten. Es geht um Trennung und Neuanfang, Selbstverwirklichung, Grenzen, Perfektionismus, Studium, Selbstverantwortung und darum, sich ein Leben aufzubauen, das tatsächlich zu einem selbst passt.Außerdem verraten wir, was sich im zweiten Jahr von „Umzug ins Leben“ verändern soll: Unter anderem möchten wir künftig auch Expert:innen zu fachlichen Themen einladen.Eine persönliche Jubiläumsfolge zwischen Rückblick und Aufbruch und natürlich mit dem üblichen Chaos dazwischen.