Performative Males. Oder: Können Männer echte Feministen sein?
Und hier noch die Quellen (#UHNDQ) – der feministische Podcast mit Ole Liebl
23.09.2025 • 1 Std. 13 Min.
Warum die sogenannten Performative Males so ein heftiges Unbehagen hervorrufen. Ich spreche über das Phänomen der performative males – Männer, die sich feministisch und progressiv inszenieren, ohne entsprechende Handlungen folgen zu lassen. Ausgangspunkt ist die anhaltende feministische Kritik an männlichen Pseudofeministen, die feministische Signale als Datingstrategie nutzen. Diskutiert werden kulturelle Beispiele (u. a. „Love is Blind“), theoretische Ansätze wie hegemoniale Männlichkeit (Raewyn Connell) und Weiblichkeitsabwehr (Rolf Pohl), sowie der Begriff des Neopatriarchats. Kritisch beleuchtet wird, dass performative Männlichkeit patriarchale Ansprüche nicht aufhebt, sondern in neuer Form fortführt. Thematisiert werden außerdem Heteropessimismus (Asa Seresin) und die Frage, ob Misstrauen gegenüber „feministischen Männern“ aufzulösen ist. Das vollständige Skript mit allen Quellen findet ihr hier: https://drive.google.com/file/d/1LCvRQXearA--XKDORndhbpO3umdNX9sp/view?usp=sharing Meine monatlichen Abonnent:innen auf Steady und Patreon erhalten Zugriff auf meine Sonderfolgen, wo ich mich euren Fragen stelle. Schickt mir sie per DM oder an: fragole@oleliebl.com Unterstützt den Podcast Wenn euch der Podcast gefällt und ihr meine Arbeit unterstützen möchtet: Paypal: paypal.me/OleLiebl Patreon: patreon.com/oleliebl Ko-Fi: ko-fi.com/oleliebl Steady: steady.page/de/und-hier-noch-die-quellen/ Feedback, Kritik und Themenvorschläge gerne an: podcast@oleliebl.com Alle Fehler, die ich im Podcast gemacht habe, werden geprüft und online transparent gemacht: https://www.oleliebl.com/podcast