Folge 3 Niemand hat gemerkt wie schlecht es mir ging
Folge 3 Niemand hat gemerkt wie schlecht es mir ging

Folge 3 Niemand hat gemerkt wie schlecht es mir ging

Ungehört


Gestern • 12 Min.

„Wie geht es dir?“ – „Gut.“ Manchmal ist dieses eine Wort die einfachste Antwort – und gleichzeitig am weitesten von der Wahrheit entfernt. In dieser Folge von UNGEHÖRT spreche ich darüber, wie es ist, nach außen weiterzumachen, zu lachen und zu funktionieren, während es innen ganz anders aussieht. Über die Angst, anderen zur Last zu fallen. Über das Gefühl, „zu viel“ zu sein. Über verletzende Worte, die irgendwann zur eigenen inneren Stimme werden. Und über diesen widersprüchlichen Wunsch: „Ich möchte nicht, dass jemand etwas merkt – aber bitte sieh doch, dass es mir nicht gut geht.“ Ich beginne zu verstehen, dass andere Menschen nicht sehen können, was ich vor ihnen verstecke. Und dass Hilfe nicht erst dann erlaubt ist, wenn gar nichts mehr geht. Vielleicht müssen wir nicht jedem erzählen, wie es uns wirklich geht. Aber vielleicht sollten wir auch nicht immer die einzigen Menschen sein, die wissen, wie schlecht es uns gerade geht. Und vielleicht beginnt Veränderung mit einem einfachen Satz: „Mir geht es gerade nicht gut.“ ? UNGEHÖRT – Wenn Worte mehr anrichten, als man sieht. Content Note: In dieser Folge geht es um psychische Belastungen, Einsamkeit, familiäre Verletzungen, Essstörungen und Rückfälle. Konkrete Details zu Essstörungsverhalten werden bewusst nicht beschrieben. Dieser Podcast erzählt meine persönlichen Erfahrungen und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung oder Behandlung.