Aliens in der DDR: UFO-Glaube im Sozialismus
Unheimliche Heimat – Gruselgeschichten auf der Spur
Vor 4 Tagen • 28 Min.
UFOs, Außerirdische und geheime Botschaften aus dem All – wie passten solche Vorstellungen in die DDR? Der sozialistische Staat berief sich auf eine wissenschaftlich-materialistische Weltanschauung und bekämpfte Aberglauben, Parapsychologie und andere als irrational bezeichnete Vorstellungen. Gleichzeitig begeisterten sich viele Menschen für Science-Fiction und die Frage nach außerirdischem Leben. Mario Süßenguth trifft einen Dresdner Physiker, der 1969 einen Science-Fiction-Club gründete, überzeugter Kommunist war – und heute daran glaubt, dass Außerirdische die Erde besucht haben könnten. Seine Faszination führt von DDR-Zukunftsliteratur bis zur Präastronautik und den Thesen Erich von Dänikens. Der Soziologe Andreas Anton ordnet ein, wie die DDR mit UFOs und paranormalen Phänomenen umging und was die Wissenschaft heute über außerirdisches Leben sagen kann. Eine Spurensuche zwischen Sozialismus, Science-Fiction, Glauben und der großen Frage: Sind wir allein im Universum?