#75 Guilty-Pleasure-Filme, vergessene Brieffreundschaften und Gleichberechtigung
#75 Guilty-Pleasure-Filme, vergessene Brieffreundschaften und Gleichberechtigung

#75 Guilty-Pleasure-Filme, vergessene Brieffreundschaften und Gleichberechtigung

Uns fragt ja keiner!


08.05.2026 • 46 Min.

Die heutige Folge startet wie so oft in einem Hotelzimmer. Zum Glück müssen weder Lutz van der Horst, noch Christian Schulte-Loh, einen der langweiligen virtuellen Hintergründe nutzen. Christian wechselt einfach die Hotels und Lutz zeigt eben gerne seine schöne Wohnung. Wobei Märchenschlösser oder verwüstete Studenten-WGs vielleicht auch mal was wären. Weiter geht’s mit einer Zeitreise in die 80er und 90er Jahre, rein ins Yps-Heft-Universum. Christian erzählt von seiner Brieffreundschaft mit Sven aus Ostdeutschland – inklusive handgeschriebener Briefe, Familienbesuchen und der Hoffnung, dass Sven diese Folge vielleicht sogar hört. Eine nostalgische Geschichte über eine Zeit, in der man sich noch auf echte Post im Briefkasten gefreut hat. Lutz wiederum blickt auf seine kreative Vergangenheit zurück und offenbart sein vermutlich erstes großes Medienprojekt. Was Foltermethoden und verstörende Geräusche damit zu tun haben, soll Lutz euch selbst erklären. Und auch die ernsteren Themen dürfen wie üblich nicht fehlen. Die beiden sprechen über Gleichberechtigung, Quoten und warum gesellschaftlicher Wandel manchmal eben nicht von allein passiert. Als wäre das alles noch nicht genug, geht’s zum Schluss noch um Rauchen als ästhetisches Gesamtbild, Schokoladenzigaretten und das japanische Wabi-Sabi-Prinzip – also die Erkenntnis, dass kleine Fehler vielleicht genau das sind, was uns menschlich macht. Eine Folge zwischen Nostalgie, Philosophie und völliger Abschweifung. Oder wie Christian und Lutz sagen würden: „Wir haben wieder nichts von dem besprochen, was wir besprechen wollten.“ Und trotzdem macht es wieder viel Spaß zuzuhören!