Literatur über toxische Beziehungen, Geistergeschichten und das Muttersein
Unter Büchern mit Katrin Schumacher
18.03.2026 • 57 Min.
Siri Hustvedt: "Ghost Stories". Jahre lang waren Siri Hustvedt und Paul Auster verheiratet. Die beiden gelten als das wichtigste Autoren- und Intellektuellenpaar der heutigen USA. 2024 verstarb Paul Auster an einer Krebserkrankung. Sein letzter Wunsch war es, als Geist zurückzukehren. Diesen Geist versucht Siri Hustvedt in "Ghost Stories. Buch der Erinnerung" zu fassen. Harthauer hat "Ghost Stories" gelesen und mit Siri Hustvedt gesprochen.Helene Bukowski: "Wer möchte nicht im Leben bleiben". Der Roman handelt von einer hochbegabten Pianistin in der DDR, deren Leben früh und tragisch endet. Eine junge Frau, die es wirklich gegeben hat und deren Geschichte Helene Bukowski mit Hilfe von ihr anvertrauten Dokumenten und Fotografien nachzeichnet. Bettina Baltschev stellt den Roman vor. Dana von Suffrin: "Toxibaby". Ein Wort, ein Zeitgeist-Signal – und so darf man das auch verstehen, wenn der neueste Roman der Münchner Autorin Dana von Suffrin "Toxibaby" heißt – schon fast wieder nett – ein Kosename unter Millenials. Es geht um eine Beziehung von heute und um ewig alte Probleme. Judith Heitkamp hat Toxibaby gelesen und mit der Autorin gesprochen. Judith Holofernes: "Hummelhirn". Statt Songtexten schreibt Judith Holofernes mittlerweile Bücher. Nach "Die Träume anderer Leute", erschienen 2022, folgt jetzt "Hummelhirn". Sally-Charell Delin hat das Buch gelesen und mit Judith Holofernes gesprochen.Lena Gorelik: "Alle meine Mütter". Sie bringen uns auf die Welt und prägen uns auf vielfache Weise, egal, wie eng oder lose die Beziehung sich im Lauf eines Lebens auch immer gestalten mag: Zwischen Müttern und ihren Kindern bestehen besondere Bande. Die Münchner Schriftstellerin Lena Gorelik beschäftigt sich in ihrem neuen Roman mit diesem großen Thema. Niels Beintker stellt es vor und hat mit der Autorin gesprochen