Transgender-Chirurgie: Wie eine Frau-zu-Mann-Operation abläuft
Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast
05.08.2026 • 36 Min.
Was passiert eigentlich bei einer geschlechtsangleichenden Operation? Und wie fühlt es sich für einen Chirurgen an, wenn Medizin nicht nur einen Körper verändert, sondern einem Menschen ein neues Leben ermöglichen kann?In dieser Folge von „Warum ich? – Der andere Gesundheitspodcast“ spricht Martina Conradt mit Dr. Sascha Bull, stellvertretender Chefarzt an der Evangelischen Elisabeth Klinik in Berlin. Er arbeitet in der Klinik für Plastische, Rekonstruktive & Ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie und hat einen besonderen Schwerpunkt in der Transgender-Chirurgie.Mehr Informationen zur Transgender-Chirurgie und zu geschlechtsangleichenden Operationen an der Evangelischen Elisabeth Klinik:https://www.johannesstift-diakonie.de/medizinische-versorgung/evangelische-elisabeth-klinik/unser-haus/medizinische-zentren/geschlechtsumwandlung-transgender-berlinInstagram: https://www.instagram.com/transgenderchirurgie Nachdem Micha in der vorherigen Folge sehr persönlich von seinem Weg als trans* Mann erzählt hat, wechseln wir nun die Perspektive: Wie begleitet Medizin diesen Weg? Wie läuft eine geschlechtsangleichende Operation von Frau zu Mann ab? Und warum ist Transgender-Chirurgie weit mehr als ein einzelner Eingriff?Das Video mit Micha finden Sie hier: Transition von Frau zu Mann: Micha über sein Leben als trans* Mann Dr. Bull erklärt, warum der operative Weg oft aus mehreren Schritten besteht. Es geht um Mastektomie, Hysterektomie, Kolpektomie, Penoid-Konstruktion, Harnröhrenkonstruktion, Skrotumplastik, Glansplastik und Erektionsprothese. Dabei wird deutlich: Eine geschlechtsangleichende Operation ist kein Knopfdruck. Sie erfordert medizinische Präzision, Erfahrung, Aufklärung, Vertrauen und ein eingespieltes Team aus Ärzt*innen, Pflegekräften und weiteren Fachbereichen.In der Folge geht es auch um Risiken und Rückschläge: Was kann bei einer Harnröhrenkonstruktion passieren? Warum kann Wundheilung so individuell sein? Welche Rolle spielt Mikrochirurgie? Und weshalb muss ein Team im OP manchmal improvisieren, wenn Nerven, Blutgefäße oder Gewebe anders verlaufen als erwartet?Diese Fragen beantwortet die Folge:Wie läuft eine geschlechtsangleichende Operation von Frau zu Mann ab?Was bedeutet Transgender-Chirurgie in der Praxis?Was ist eine Mastektomie?Wie entsteht ein Penoid?Welche Rolle spielen Harnröhre, Nerven und Durchblutung?Welche Risiken gibt es bei geschlechtsangleichenden Operationen?Ist Sexualität nach einer Frau-zu-Mann-Operation möglich?Und wie können Menschen einen Beratungstermin zur geschlechtsangleichenden Chirurgie vereinbaren?Eine Folge über moderne Medizin, Transidentität, Präzision im OP und die Menschlichkeit hinter der chirurgischen Maske.Hat Ihnen die Folge gefallen?Dann empfehlen Sie diesen Gesundheitspodcast gerne weiter, teilen Sie die Folge oder abonnieren Sie „Warum ich?“ auf Ihrer bevorzugten Podcast-Plattform. Auch eine Bewertung hilft, damit mehr Menschen Antworten auf ihre Gesundheitsfragen finden.Mehr zur Johannesstift DiakonieDie Johannesstift Diakonie begleitet Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, von medizinischer Versorgung über Pflege und Wohnen bis hin zu Teilhabe und Pädagogik.Weitere Informationen finden Sie hier:Medizinische Versorgung: www.johannesstift-diakonie.de/medizinische-versorgung Pflege und Wohnen: www.johannesstift-diakonie.de/pflege-wohnen Teilhabe und Pädagogik: www.johannesstift-diakonie.de/teilhabe-paedagogik Folgen Sie uns auf YouTube, Facebook und InstagramFragen oder FeedbackHaben Sie Fragen zu dieser Folge oder ein Thema, das wir im Podcast aufgreifen sollten?Dann melden Sie sich gerne über die Kanäle der Johannesstift Diakonie auf unserer Website oder in den sozialen Medien. www.jsd.de/podcast-warum-ichHinweis zum PodcastDieser Podcast vermittelt Informationen zu Krankheiten, Symptomen und medizinischen Themen. Er ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.Bitte wenden Sie sich bei individuellen gesundheitlichen Fragen immer an eine Ärztin oder einen Arzt.Vielen Dank fürs Zuhören.Ihre Martina Conradt - Johannesstift Diakonie