Immer samstags schauen wir im Nachrichtenpodcast “Was jetzt?” auf die Geschichten hinter den Nachrichten: In Reportagen, Interviews und mit Stimmen aus der Community erzählen wir, wie es den Menschen im Ahrtal ein Jahr nach der Flut geht, warum die Pflege in Deutschland so unterbesetzt ist oder warum der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine anhält. In diesem Feed finden Sie alle unsere Spezialausgaben von “Was jetzt?”. Denn die Hintergründe bleiben interessant, auch wenn die Schlagzeilen sich ändern. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
Alle Folgen
Spezial mit Jörg Schönenborn: »Viele von uns haben die AfD ein bisschen wie Tiere im Zoo betrachtet«
Vor 2 Tagen•32:37
An diesem Sonntag werden zwei Landesparlamente neu gewählt: zum einen
das Abgeordnetenhaus in Berlin, zum anderen der Landtag von
Mecklenburg-Vorpommern. Es sind zwei relativ kleine Bundesländer – doch
nach dem großen Erfolg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
könnte der Ausgang über die Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz
(CDU) entscheiden. Aber nicht nur die direkten politischen Auswirkungen
der Wahlen sind von Bedeutung. Beide Bundesländer könnten auch einen
Blick in die Zukunft des deutschen Parteiensystems bieten. In Berlin lagen in den jüngsten Umfragen vor der Wahl vier Parteien nahe
beieinander: die Linkspartei, die CDU, die Grünen und die AfD – alle
etwa zwischen 23 und 17 Prozent. Auch in der Vier-Millionen-Stadt gibt
es eine Art Stadt-Land-Unterschied bei den Wahlpräferenzen: innerhalb
und außerhalb des S-Bahn-Rings. Und auch Ost-West-Unterschiede werden
hier verhandelt. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die SPD mit der amtierenden
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig knapp hinter der enorm gewachsenen
AfD. Wie wichtig ist der Amtsbonus bei der Wahl in
Mecklenburg-Vorpommern? Seit Anfang des Jahres hat Schwesig aufgeholt –
bleibt nur die Frage, wer es sonst noch in den Landtag schafft. Die CDU
liegt in Mecklenburg-Vorpommern in Umfragen bei um die sieben Prozent. In diesem Spezial von Was jetzt? spricht Rita Lauter mit dem
ARD-Wahlexperten und tagesthemen-Moderator Jörg Schönenborn über die
Frage, wie die Zukunft der deutschen Parteienlandschaft aussieht, welche
Rolle die AfD in ihr spielt und ob es überhaupt noch Volksparteien
braucht. Skript und Moderation: Rita Lauter Redaktion: Imre Balzer Factchecking und O-Ton-Recherche: Emma Möllenbrock Produktion und Schnitt: Markus Gläser Fotos: Jacobia Dahm Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an
unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Viel mehr als nur die AfD. Eine Reise durch Sachsen-Anhalt
29.08.2026•30:31
Über Sachsen-Anhalt ist viel geschrieben worden in den letzten Wochen,
wie es so üblich ist vor Landtagswahlen. Zentral ist dabei allerdings
vor allem ein Thema: die AfD und ihre Wählerschaft. Ein ganzes
Bundesland wird gleichgesetzt mit einer Partei, die der
Verfassungsschutz dort als »gesichert rechtsextrem« einstuft. In unserem »Was jetzt? – Spezial« erzählt August Modersohn aus dem
Politikressort der ZEIT von seiner Reise durch Sachsen-Anhalt und von
den Menschen, die er dort getroffen hat. Von Silke Patze, die sich nach
dem Mauerfall und der Schließung ihres Werks gleich mehrmals komplett
neu orientieren musste und trotzdem den Mut nicht verloren hat. Von Tim
Robin Bräutigam, der mit Mitte 20 einen Fußballverein mit Geflüchteten
übernahm, einen Jugendklub gründete und für die Grünen Flyer verteilt
hat, obwohl das in seinem Ort gefährlich sein kann. Oder Annerose
Walter, die jetzt als Rentnerin im Seniorenheim in die Zukunft schauen
und das Leben genießen will. Ein Gespräch von »Was jetzt?«-Host Elise Landschek über sterbende
Stadtteile, den Mut des Einzelnen und große Hoffnungen. Moderation und Skript: Elise Landschek Redaktion: Mounia Meiborg Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald, Elise Landschek Alle Folgen dieses Podcasts finden Sie hier. Per Mail erreichen Sie uns
unter wasjetzt@zeit.de. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an
unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Warum die meisten Vergewaltigungen nie vor Gericht landen
22.08.2026•35:14
Nora wird 2017 auf einer Party vergewaltigt. Ein Ereignis, das ihr Leben
grundlegend verändert. Nach zwei Jahren entscheidet sie sich, den Täter
anzuzeigen. Fast sechs Jahre später wird ein Urteil gefällt: Der Täter
wird für den sexuellen Übergriff schuldig gesprochen.Im Jahr 2024 wurden
in Deutschland 12.771 Vergewaltigungen angezeigt, verurteilt wurden nur
512 Täter. Und die Dunkelziffer an Vergewaltigungen ist Studien zufolge
deutlich höher. Sehr viele Frauen erleben im Laufe ihres Lebens
sexualisierte Gewalt, die strafbar sein könnte, aber die meisten
erstatten keine Anzeige. Nora entschied sich dafür, den Täter anzuzeigen und begab sich damit in
einen langwierigen Prozess, in dem sie alle Beteiligten davon überzeugen
musste, dass das, was ihr passiert ist, wirklich passiert ist. Wieso
zeigen so wenige Betroffene an? Was passiert, wenn sie es tun? Und warum
gibt es so selten einen Schuldspruch wegen Vergewaltigung? In diesem Spezial von Was jetzt? versuchen wir, auf diese Fragen
Antworten zu finden. Moderation und Skript: Alicia Kleer Redaktion: Constanze Kainz Produktion und Sounddesign: Markus Gläser Musik: Markus Gläser und Blue Dot Sessi Alle Folgen dieses Podcasts finden Sie hier. Per Mail erreichen Sie uns
unter wasjetzt@zeit.de. Mehr zu diesem Thema: Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an
unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Ein Stadion für den Skandalrapper ("Mission Kanye" 1/5)
08.08.2026•21:36
Anfang des Jahres bekommt der albanische Eventmanager Klodian Makashi
eine WhatsApp-Nachricht: „Willst du ein Konzert von Ye, besser bekannt
als Kanye West, in Tirana organisieren?“ Klodian denkt: Das ist
eigentlich eine Nummer zu groß für uns – aber es ist auch eine einmalige
Chance. Für ihn, die albanische Kulturlandschaft und Albanien als Land.
Also sagt er zu. Obwohl Ye lange nicht mehr der Megastar der
2010er-Jahre ist und immer wieder mit problematischen Aussagen auffällt. Klodian ahnt noch nicht, worauf er sich da eingelassen hat. Das erste Problem: Klodian braucht ein Stadion für mindestens 50.000
Menschen – und so eines gibt es in Albanien nicht. Also beschließt er,
für diesen einen Abend eines zu bauen. Als er damit anfängt, hat er
nichts außer seinem Optimismus. Und keine Ahnung, worauf er sich da
eingelassen hat. Schicken Sie uns Ihr Feedback zum Podcast an mission@zeit.de. Alle Folgen von Mission Kanye hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder
Digitalabo der ZEIT. Ein kostenloses Probeabo können Sie über diesen
Link abschließen. Ein Podcast von: Jannis Carmesin und Franziska Tschinderle Redaktion: Tim Howard und Hannah Grünewald Produktion und Sounddesign: Ole Pflüger und Joscha Grunewald Projektleitung: Ole Pflüger Visual: Felix Burchardt, Lea Dohle, Michael Pfister, Ilir Tsouko Special Thanks: Amna Franzke, Adelina Gashi, Mira Schrems, Céline Rolle,
Anna Lissner, Richard Wolf Wenn Sie auf Apple Podcasts oder Spotify hören, können sie ihr ZEIT-Abo
dort direkt verknüpfen, um den vollständigen Podcast zu hören. Falls Sie
einen Podcatcher nutzen, können Sie unter www.zeit.de/mission einen Feed
generieren, der alle Folgen enthält. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an
unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Flamingos kommen ("Mission Kanye" 2/5)
08.08.2026•28:44
Klodian fährt nach Istanbul, um sich bei Yes erstem Europakonzert ein
Bild von den Anforderungen des Stars zu machen. Für ihn wird die Reise
eine Konfrontation mit der harten Realität. Denn während er bislang
nicht viel mehr hat als ein buckliges Stück Land, wächst die Liste an
Anforderungen, die er für das Konzert erfüllen muss. Unterdessen eskaliert im Süden Albaniens der Streit um ein Luxusresort,
das Trumps Schwiegersohn Jared Kushner in einem Naturschutzgebiet an der
Küste bauen will. Wenige Tage später stehen Tausende vor dem
Regierungssitz in Tirana. Werden die Proteste Klodians Pläne einholen? Alle Folgen von Mission Kanye hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder
Digitalabo der ZEIT. Ein kostenloses Probeabo können Sie über diesen
Link abschließen. Schicken Sie uns Ihr Feedback zum Podcast an mission@zeit.de. Ein Podcast von: Jannis Carmesin und Franziska Tschinderle Redaktion: Tim Howard und Hannah Grünewald Produktion und Sounddesign: Ole Pflüger und Joscha Grunewald Projektleitung: Ole Pflüger Visual: Felix Burchardt, Lea Dohle, Michael Pfister, Ilir Tsouko Special Thanks: Amna Franzke, Adelina Gashi, Mira Schrems, Céline Rolle Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an
unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Lass das die Albaner machen ("Mission Kanye" 3/5)
08.08.2026•18:23
Drei Wochen vor dem Konzert spricht wenig dafür, dass Klodians Plan
aufgeht. Lieferprobleme verzögern den Stadionbau, der Ticketverkauf
läuft schleppend, Sponsoren zeigen kein Interesse an seinem Projekt. Und
die wachsenden Proteste beginnen ihn zu beunruhigen. Aber dann findet Klodian zurück zu seiner Zuversicht. Am Ende, glaubt
er, wird etwas Magisches passieren. Alle Folgen von Mission Kanye hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder
Digitalabo der ZEIT. Ein kostenloses Probeabo können Sie über diesen
Link abschließen. Schicken Sie uns Ihr Feedback zum Podcast an mission@zeit.de. Ein Podcast von: Jannis Carmesin und Franziska Tschinderle Redaktion: Tim Howard und Hannah Grünewald Produktion und Sounddesign: Ole Pflüger und Joscha Grunewald Projektleitung: Ole Pflüger Visual: Felix Burchardt, Lea Dohle, Michael Pfister, Ilir Tsouko Special Thanks: Amna Franzke, Adelina Gashi, Mira Schrems, Céline Rolle Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an
unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Was jetzt? - Der tagesaktuelle Doppel-Podcast von "ZEIT-ONLINE"
"ZEIT-ONLINE" geht beim Thema News Podcast schon seit langer Zeit in die Vollen. Morgens um 6 Uhr und nachmittags um 17 Uhr werden im Nachrichtenpodcast "Was jetzt?" die tagesaktuellen Themen besprochen. Die feste Podcast-Redaktion und einige freie Journalistinnen und Journalisten versorgen die Abonnierenden und Gelegenheitshörenden in zehnminütigen Podcast-Features mit ausgewählten aktuellen Themen, den Hintergründen und den Zusammenhängen zur Nachrichtenlage.
Wie funktioniert ein tagesaktueller Podcast wie "Was jetzt"?
"Was jetzt?" ist im renommierten Umfeld der Wochenzeitung "ZEIT" und dem Online-Ableger "ZEIT online" zwar nur einer von mehreren erfolgreichen Podcasts. Aber es ist der einzige Podcast des Teams, der komplett selbstständig von einer eigenen Redaktion in Hamburg produziert wird. Jeden Tag setzen sich die wechselnden Redakteurinnen und Redakteure zu einer Nachrichtenübersicht in der Morgenkonferenz zusammen, um zu gucken, was aktuell und in naher Zukunft wichtig ist. Daraus wird dann zwei Mal am Tag, um 6 Uhr und um 17 Uhr, ein rund zehnminütiger Podcast ins Netz gestellt, der die Hörer und Hörerinnen topaktuell zur Nachrichtenlage informiert. Hierbei stimmt sich die Podcast-Redaktion eng mit den Mitarbeitenden der Zeitungs- und Onlineredaktion ab.
Für den Podcast werden auch andere ZEIT-Kolleginnen und -Kollegen, beispielsweise aus der Hauptstadtredaktion in Berlin, befragt. In verschiedenen weiteren Städten der Welt (z.B. Bangkok, Los Angeles, New York, Vancouver und Mendoza in Argentinien) sitzen weitere Teammitglieder, die aufgrund der verschiedenen Zeitzonen auch in der Nacht noch die weltweite Nachrichtenlage im Überblick haben und regelmäßig Inhalte zum Podcast beisteuern.
Wer steckt hinter dem Podcast "Was jetzt"?
Ole Pflüger wurde 1990 in Kiel geboren und ist seit Mai 2019 als Ressortleiter Podcast bei ZEIT ONLINE tätig. Davor hat er als freier Journalist gearbeitet, unter anderem für WDR 3, Brand eins und Phono Forum. Pflüger hat die Deutsche Journalistenschule in München besucht und an der Uni Köln Geografie und Musikwissenschaft studiert. Nebenbei ist er Co-Autor und Produzent des NDR-Podcasts "180 Grad - Geschichten gegen den Hass" und "Slahi - 14 Jahre Guantanamo".
Mounia Meiborg ist die stellvertretende Ressortleiterin Podcast und ist seit 2013 am Newsdesk von ZEIT ONLINE tätig. Seit 2018 ist sie Podcast-Redakteurin bei ZEIT ONLINE. Meiborg wurde 1984 in Frankreich geboren und wuchs in Marokko und Deutschland auf. Sie hat Kulturwissenschaften studiert und war im Anschluss ebenfalls an der Deutschen Journalistenschule in München.