Was soll das alles?
Was soll das alles?

Was soll das alles?

Philip Dulle


Podcast

Willkommen bei „Was soll das alles?“. Im Kultur-Podcast spricht Journalist Philip Dulle mit Künstler:innen über ihre Inspiration und Kreativität, über Zweifel und die großen wie kleinen Fragen des Lebens. Neue Folgen immer freitags. Überall, wo es Podcasts gibt. Impressum: https://linktr.ee/philipdulle

Alle Folgen

  • Fraeulein Astrid und die Reise zum ersten Album

    Vor 5 Tagen1:12:51

    Im Wiener Top Kino treffe ich Fraeulein Astrid, die gerade ein neues Kapitel aufschlägt: Nach englischsprachigen Songs veröffentlicht die Singer-Songwriterin ihre Musik jetzt auf Deutsch und arbeitet auf ihr Debütalbum hin, das 2027 erscheinen soll. Wir sprechen über ihren Protestsongcontest-Song „sag mir du erinnerst dich“, der Endometriose und Medical Gaslighting thematisiert, ihren Wunsch, sich als Produzentin zu etablieren, und darüber, wie ihre steirische Heimat Frohnleiten ihre Musik geprägt hat. Außerdem geht es um den Mut, persönliche Geschichten in Songs zu verwandeln und warum sich dieser musikalische Neustart genau richtig anfühlt.

  • Live vom Popfest Wien – mit Sofie Royer und Wolfgang Lehmann

    27.07.20261:01:12

    Zum Abschluss des Popfest Wien 2026 sprechen die diesjährigen Kurator:innen Sofie Royer und Wolfgang Lehmann am Orgelbalkon der Karlskirche über vier intensive Festivaltage, die Kraft von Live-Musik und die Frage, was Pop im Jahr 2026 noch bewirken kann. Außerdem geht es um Marianne Mendt, die Anfänge des Austropop und die neuen Wilden der Wiener Popszene. Wir sprechen über Sofies neues Album "before/after", Wolfgangs Popmesse mit Exit Void in der Karlskirche und darüber, wie Künstler zwischen Krisen, Erwartungen und Euphorie ihren Blick nach vorne richten.

  • Salò denkt schon an die nächsten Lieder

    17.07.20261:30:51

    Salò zählt zu jenen Künstlern, die Widersprüche nicht auflösen, sondern produktiv machen. In dieser Folge spricht der Musiker über den Versuch, sich in einem Leben zwischen Tourbus und Bühne Routinen zu schaffen: mit Workout, festen Abläufen und dem Schreiben neuer Songs. Es geht um ADHS, den Protein-Kult, die Sehnsucht nach einer Zeit, in der man ganze Alben hörte oder sich in Büchern verlieren konnte, und darum, warum die Bühne für ihn zum Safe Space geworden ist. Außerdem sprechen wir über sein aktuelles Album „Hardcore“, eine schonungslose Bestandsaufnahme einer Gegenwart, in der Überforderung, Gewalt und Abstumpfung längst zum Alltag geworden sind.

  • 30 Jahre Heinz aus Wien: Michi Gaissmaier und die Kraft der Freundschaft

    10.07.20261:08:47

    Seit 30 Jahren stehen Heinz aus Wien gemeinsam auf der Bühne. Für Sänger Michi Gaissmaier ist das Jubiläum vor allem eines: eine Geschichte über Freundschaft. Im Gespräch erzählt er, warum die Band bis heute zusammenhält, weshalb Erfolg nie wichtiger war als das gemeinsame Musizieren und warum es ihr nach all den Jahren noch immer vor allem darum geht, dem Publikum einen unvergesslichen Abend und möglichst viel Freude zu bereiten.

  • Gitarrist Marko Dumančić will Herz und Seele berühren

    03.07.20261:31:44

    Mit “Return to Vienna” begibt sich der Gitarrist und Komponist Marko Dumančić auf eine musikalische Spurensuche zwischen dem Hier und Jetzt und der Vergangenheit. Im Gespräch erzählt er mir, wie aus der Klangwelt der Wiener Moderne ein zeitgenössisches Trio für Gitarre, Cello und Percussion entstanden ist, spricht über kulturelle Identität, den Einfluss verschiedener Musiktraditionen und die Frage, welche Rolle Instrumentalmusik in der Gegenwart spielen kann.

  • 100 Jahre Ingeborg Bachmann – mit Filmemacherin Regina Schilling

    25.06.202651:16

    Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann widmet die Dokumentarfilmerin Regina Schilling der großen österreichischen Autorin den Film "Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war". Im Podcast spricht sie darüber, warum sie Bachmanns Prosa für mindestens so bedeutend hält wie ihre Lyrik, weshalb die Schriftstellerin ihrer Zeit weit voraus war und wie Themen wie Sprache, Identität, Gender und weibliche Diskriminierung schon in Bachmanns Texten angelegt sind. Außerdem erzählt Regina Schilling von ihrer langjährigen Faszination für "Malina", der Zusammenarbeit mit Sandra Hüller und Anja Plaschg (Soap&Skin), den Dreharbeiten in Rom und der Herausforderung, mit wenigen Archivaufnahmen und viel Raum für Intuition eine filmische Séance zu schaffen. Ein Gespräch über das Frauen-Innenleben, patriarchale Strukturen im Literaturbetrieb und die Frage, wie eine Schriftstellerin schreibend mit ihren Traumata ringt.