Was soll das alles?
Was soll das alles?

Was soll das alles?

Philip Dulle


Podcast

Willkommen bei „Was soll das alles?“. Im Kultur-Podcast spricht Journalist Philip Dulle mit Künstler:innen über ihre Inspiration und Kreativität, über Zweifel und die großen wie kleinen Fragen des Lebens. Neue Folgen immer freitags. Überall, wo es Podcasts gibt. Impressum: https://linktr.ee/philipdulle

Alle Folgen

  • Mine singt „Killer“: Was muss sterben, damit etwas Neues entsteht?

    Vor 4 Tagen48:50

    Alles auf Anfang: Musikerin Mine spricht in dieser Folge von „Was soll das alles?“ über ihr neues Album „Killer“ und das Gefühl, alte Versionen von sich selbst hinter sich zu lassen. Was musste sterben, damit etwas Neues entstehen kann? Musikalisch schlägt Mine ebenfalls ein neues Kapitel auf: Analoge Synthesizer treffen auf einen Sound zwischen Hyperpop, melancholischem Pop und elektronischer Musik. Wir sprechen über Politik und Gesellschaft, über Ungleichheit, performativen Aktivismus, Zivilcourage und das Verabschieden gesellschaftlicher Vorstellungen – und über ihre t, mit denen sie sexistische Aussagen und gesellschaftliche Machtverhältnisse parodiert. Ein Gespräch über Neuanfänge, Selbstzweifel und die Befreiung von alten Vorstellungen.

  • Laith Al-Deen: Von Iron Maiden bis „Bilder von dir“

    11.09.202658:06

    Seit 25 Jahren gehört Laith Al-Deen zu den prägenden Stimmen des deutschsprachigen Pop. Zum Jubiläum schaut er allerdings nicht einfach zurück: Für sein Album „25 – Best Of“ hat er 15 seiner Songs komplett neu arrangiert, darunter auch „Ich will nur wissen“, den Titelsong seines Debüts. Im Gespräch erzählt Laith Al-Deen, wie sich seine Beziehung zu den Fans über die Jahre verändert hat, warum er eigentlich einmal Gitarrist in einer Rockband werden wollte und wie er sich an Konzerte von Ronnie James Dio und Iron Maiden erinnert. Wir sprechen darüber, wie es ist, mit Peter Maffay unterwegs zu sein, was 25 Jahre auf der Bühne mit dem eigenen Blick auf die Musik machen und warum ein Song wie „Bilder von dir“ auch nach all den Jahren noch immer zum Live-Programm gehört. Und natürlich geht es um die Frage, was passiert, wenn man seine eigenen Klassiker nach einem Vierteljahrhundert noch einmal neu entdeckt: Was bleibt vom ursprünglichen Song und was darf sich verändern? Laith Al-Deen über Erinnerungen, Rockmusik, Fans, alte Hits und die Kunst, nach 25 Jahren noch neugierig auf die eigene Musik zu sein.

  • My Ugly Clementine feiern Autonomie und Verbundenheit

    04.09.202638:14

    Laut, verletzlich und voller Widersprüche: My Ugly Clementine sind zurück. Sophie Lindinger, Mira Lu Kovacs und Nastasja Ronck sprechen in dieser Folge von „Was soll das alles?“ über ihr neues Album „Apply Autonomy“. Es geht um die Ambivalenz eines glücklichen Lebens in einer Welt, die scheinbar aus den Fugen gerät. Um Autonomie und Verbundenheit, um Freundschaft als Lebenselixier, Beziehungen und die Gefahr, alles alleine schaffen zu wollen. „Apply Autonomy“ ist dabei auch eine Art Coming-of-Age-Geschichte und erzählt davon, wie drei eigenständige Musikerinnen als Band immer mehr zusammengefunden haben. Wir sprechen über die Mischung aus Humor und Wut in ihrer Musik, über verzerrte Gitarren und Popmelodien, aber auch über Beziehungsarbeit und sogar Supervision innerhalb einer Band. My Ugly Clementine schaffen es wie kaum eine andere Band, Härte und Verletzlichkeit, Wut und Zärtlichkeit zusammenzubringen und dabei nie zu vergessen, wie wichtig es ist, aufeinander zu schauen.

  • Fraeulein Astrid und ihre Reise zum ersten Album

    31.07.20261:12:51

    Die schöne Sommerpause: Zurück am 4. September! Im Wiener Top Kino treffe ich Fraeulein Astrid, die gerade ein neues Kapitel aufschlägt: Nach englischsprachigen Songs veröffentlicht die Singer-Songwriterin ihre Musik jetzt auf Deutsch und arbeitet auf ihr Debütalbum hin, das 2027 erscheinen soll. Wir sprechen über ihren Protestsongcontest-Song „sag mir du erinnerst dich“, der Endometriose und Medical Gaslighting thematisiert, ihren Wunsch, sich als Produzentin zu etablieren, und darüber, wie ihre steirische Heimat Frohnleiten ihre Musik geprägt hat. Außerdem geht es um den Mut, persönliche Geschichten in Songs zu verwandeln und warum sich dieser musikalische Neustart genau richtig anfühlt.

  • Live vom Popfest Wien – mit Sofie Royer und Wolfgang Lehmann

    27.07.20261:01:12

    Zum Abschluss des Popfest Wien 2026 sprechen die diesjährigen Kurator:innen Sofie Royer und Wolfgang Lehmann am Orgelbalkon der Karlskirche über vier intensive Festivaltage, die Kraft von Live-Musik und die Frage, was Pop im Jahr 2026 noch bewirken kann. Außerdem geht es um Marianne Mendt, die Anfänge des Austropop und die neuen Wilden der Wiener Popszene. Wir sprechen über Sofies neues Album "before/after", Wolfgangs Popmesse mit Exit Void in der Karlskirche und darüber, wie Künstler zwischen Krisen, Erwartungen und Euphorie ihren Blick nach vorne richten.

  • Salò denkt schon an die nächsten Lieder

    17.07.20261:30:51

    Salò zählt zu jenen Künstlern, die Widersprüche nicht auflösen, sondern produktiv machen. In dieser Folge spricht der Musiker über den Versuch, sich in einem Leben zwischen Tourbus und Bühne Routinen zu schaffen: mit Workout, festen Abläufen und dem Schreiben neuer Songs. Es geht um ADHS, den Protein-Kult, die Sehnsucht nach einer Zeit, in der man ganze Alben hörte oder sich in Büchern verlieren konnte, und darum, warum die Bühne für ihn zum Safe Space geworden ist. Außerdem sprechen wir über sein aktuelles Album „Hardcore“, eine schonungslose Bestandsaufnahme einer Gegenwart, in der Überforderung, Gewalt und Abstumpfung längst zum Alltag geworden sind.