Eigene Trigger erkennen – warum eine gesunde Selbstregulation im Umgang mit unseren Kindern notwendig ist
Was'n Kinderkram
14.08.2026 • 36 Min.
Die meisten Eltern kennen den Moment, wenn sich bei den Hausaufgaben die eigene Geduld verabschiedet und man sich von Matheaufgabe zu Matheaufgabe immer weiter in die eigene „Red Zone“ bewegt. Das ist der Moment, den wir alle hassen und doch eigentlich unbedingt vermeiden wollen. Denn wir werden laut, sind genervt, unser Kind weint und macht vermutlich anschließend komplett dicht. Und danach geht es uns allen mies. Uns Eltern, weil das mit Sicherheit nicht unser Ziel war, und vor allem unseren Kindern, weil wir sie in diesem Moment weder begleitet noch unterstützt haben. Im Gegenteil. Wir wollen ihr Safe Space sein – und schaffen es in diesen Momenten einfach nicht. Dieses Gefühl kennen viele nicht nur von den Hausaufgaben. Im Alltag kommen wir immer wieder an einen Punkt, an dem wir in Verhaltensmuster fallen, die wir selbst an uns nicht mögen. Verhaltensmuster, die wir keineswegs aktiv wählen oder für die wir uns bewusst entscheiden. Wir sind ihnen vielmehr irgendwie ausgeliefert. Wir schlittern ohne Halt in dieses emotionale Chaos, das wir so sehr vermeiden möchten. Kurz gesagt: Wir stehen unseren Triggerpunkten gegenüber. Triggerpunkten, die wir seit unserer Kindheit mit uns herumtragen und die jetzt auf einmal immer wieder auftauchen. Aber warum tappen wir immer wieder in diese Falle? Warum fällt es uns so schwer, anders zu reagieren? Genau darüber rede ich mit Dr. Martina Stotz. Es geht um die Frage, wie es uns gelingt, solche Trigger zu erkennen. Und vor allem darum, wie wir lernen können, mit ihnen umzugehen. Ich hoffe, die Tipps helfen euch – auch wenn wir im Podcast leider nie so ausführlich über Themen sprechen können, wie es eigentlich notwendig wäre. Habt viel Spaß bei der Folge und meldet euch, wenn wir etwas ausgelassen haben. Eure Elli