Wie funktioniert unser Wasserhaushalt nach dem Braunkohleausstieg?
Vor 4 Tagen•33:44
Mit dem Ende des Braunkohleabbaus verändert sich im Rheinischen Revier nicht nur die Energieversorgung. Auch der Wasserhaushalt muss über Jahrzehnte neu geordnet werden. Grundwasser steigt wieder an, Tagebauseen entstehen, Flüsse verändern sich – und die Region muss sich gleichzeitig auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten. In der ersten Folge von Wasser.Welle. spricht Anna Hecker mit Dr. Dietmar Jansen, Bereichsleiter Gewässer und ständiger Vertreter des Vorstandes des Erftverbandes. Es geht um 20 Milliarden Kubikmeter abgepumptes Grundwasser, Planungszeiträume bis ins nächste Jahrhundert und die Frage, warum Wasser zu einem entscheidenden Faktor für den Strukturwandel wird. Und es geht um Mut: Wie kann aus einer vom Braunkohlebergbau geprägten Landschaft eine klimaresiliente und regenerative Modellregion entstehen?