#75 - Nettoneuzuflüsse im Q4? - Der teuerste Satz im September
Weck-up Call | Der UHNWI Code | Vertrieb im Wealth & Asset Management
04.09.2026 • 15 Min.
Wann ist der richtige Zeitpunkt, mit Sichtbarkeit anzufangen? Der richtige Zeitpunkt ist der, an dem noch genug Vorlauf da ist. Denn Sichtbarkeit wirkt nicht sofort: Sie baut Positionierung, Präsenz und Vertrauen über Wochen auf. Wer im vierten Quartal gefunden werden will, kann nicht erst im vierten Quartal anfangen. Und wer im Januar sichtbar sein will, legt das Fundament bereits im Herbst. „Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt“ ist einer der häufigsten Einwände überhaupt – und er klingt zunächst vernünftig. In dieser Freitagsfolge geht Alexandra Weck der Frage nach, was dieses Aufschieben tatsächlich kostet. Gerade das Jahresendquartal ist für die Finanzbranche traditionell eines der stärksten: Boni, Weihnachtsgeld und Sonderzahlungen werden angelegt, Steuerthemen drängen auf Stichtage, Sparpläne werden überprüft und rund um den Jahreswechsel treffen viele Menschen finanzielle Entscheidungen, die sie zuvor lange vor sich hergeschoben haben. Doch genau hier liegt das Problem: Sichtbarkeit funktioniert ähnlich wie ein Portfolio. Wer sofortige „Rendite“ erwartet, setzt auf das falsche Prinzip. Vertrauen entsteht mit Vorlauf. Wer in den starken Nachfragephasen gefunden und als relevanter Ansprechpartner wahrgenommen werden möchte, muss vorher anfangen. Und dann kommt die Spiegel-Ebene: Genau dieses Verschieben kennen Vermögensverwalter und Berater von ihren eigenen Mandanten. „Das machen wir nächstes Jahr.“ „Darum kümmere ich mich nach den Feiertagen.“ „Wenn wieder etwas mehr Ruhe ist.“ Was würden Sie einem Mandanten sagen, der eine wichtige Vermögensstrukturierung oder Vorsorge immer weiter verschiebt? Eine Untersuchung des Sinus-Instituts im Auftrag des GDV zeigt: Acht von zehn Menschen in Deutschland haben bereits finanzielle, berufliche oder gesundheitliche Nachteile erlebt, weil sie etwas Wichtiges aufgeschoben haben. Aufschieben hat einen Preis – und bei Sichtbarkeit bedeutet jede weitere Woche weniger Vorlauf für die kommenden Nachfragefenster. Die entscheidende Frage dieser Folge lautet deshalb: **Wenn nicht jetzt, wann dann?** Kapitel 01:54 Der Einwand, den jeder kennt 03:09 Wann wäre denn der richtige Zeitpunkt? 05:22 Warum das vierte Quartal eines der stärksten ist 06:31 Sichtbarkeit ist wie ein Portfolio: kein sofortiges Ergebnis 07:40 Die Spiegel-Ebene: Was Sie Ihren Mandanten sagen 08:14 Was Aufschieben nachweislich kostet 13:26 Wenn nicht jetzt, wann dann? Weiterlesen Alexandra Weck ist Gründerin von A. Weck Consulting und Sales Expertin für digitale Mandatsgewinnung in der Finanzbranche. Mit ihrem Sales-4.0-Framework verbindet sie digitale Sichtbarkeit, Storytelling, Vertriebsprozesse und KI zu einem wiederholbaren System für Vermögensverwalter, Family Offices, External Asset Manager und Fintechs im DACH-Raum. Wenn Sie vor dem Quartalswechsel sortieren wollen, wo Sie stehen und was der schnellste sinnvolle Schritt ist: https://vt.alexandraweck.com/erstgespraech-yt