Willkommen im Circular Valley - Der Podcast für Kreislaufwirtschaft
Willkommen im Circular Valley - Der Podcast für Kreislaufwirtschaft

Willkommen im Circular Valley - Der Podcast für Kreislaufwirtschaft

Circular Valley Stiftung / Moderation: Philipp Ketteler


Podcast

In diesem Podcast geht es um Kreislaufwirtschaft / Circular Economy. Vertreterinnen und Vertreter aus dem Circular Valley Umfeld kommen zu Wort und berichten von Herausforderungen und Errungenschaften der Kreislaufwirtschaft. Euch erwarten hochkarätige Interviewgäste, interessante Einblicke in Unternehmen und Prozesse der Kreislaufwirtschaft sowie Wissenswertes und praktische Tipps für Wirtschaft, Privatpersonen und Institutionen. Die Episoden erscheinen 14-täglich. Moderation: Philipp Ketteler. Mehr Infos zum Podcast unter https://www.circular-valley.org/ podcast Fragen und Anregungen an podcast@circular-valley.org

Alle Folgen

  • Kann man Styropor durch Getreidespelzen ersetzen? – Henning Tschunt von PROSERVATION über kunststofffreie Polsterverpackungen, pflanzliche Reststoffe, industrielle Skalierung und Kreislaufwirtschaft

    08.09.202652:41

    Herzlich willkommen im Circular Valley –das ist der Podcast für die Kreislaufwirtschaft. Wie lassen sich Styroporverpackungen durch ein Naturmaterial ersetzen? PROSERVATION entwickelt mit RECOU ein Polstermaterial aus Getreidespelzen und pflanzlichem Bindemittel. Henning Tschunt erklärt, wie aus einer Hochschulidee ein Start-up wurde, welches Potenzial das Material gerade bei schweren und fragilen Gütern hat und welche Schritte für die industrielle Skalierung notwendig sind. Im Gespräch geht es um Kompostierbarkeit und regulatorische Rahmenbedingungen, Kooperationen mit etablierten Verpackungsherstellern und neue Einsatzmöglichkeiten des Materials. Denn RECOU wird inzwischen auch für Urnen und Akustikpaneele genutzt – und eröffnet damit zusätzliche Wege, die Technologie weiterzuentwickeln und pflanzliche Reststoffe sinnvoll aufzuwerten. In dieser Folge erfährst Du: Wie aus Getreidespelzen ein pflanzliches Polstermaterial entsteht Warum RECOU gerade bei schweren und fragilen Gütern Potenzial als Styropor-Alternative hat Welche Hürden bei der industriellen Skalierung eines neuen Materials entstehen Warum PROSERVATION inzwischen auch Urnen und Akustikpaneele entwickelt Welche Rolle Kompostierung, Regulierung und dezentrale Produktion für die Kreislaufwirtschaft spielen „Aber es gibt eigentlich in jeder Weltregion auch passende Getreidereststoffe, die man dann eben auch dezentral nutzen und aufwerten kann zur Herstellung von Verpackungen.“ Mit Henning Tschunt vernetzen Inhalte: (00:25) Vorstellung von Henning Tschunt und PROSERVATION (01:27) Wie aus langjährigen Freunden ein Gründungsteam wurde (07:11) EXIST-Gründungsstipendium und die ersten Schritte zum Start-up (08:53) Warum Stuttgart und regionale Getreidespelzen zum Standort passen (10:10) Das Problem mit Styropor und die Idee hinter RECOU (14:43) Demoanlage, Kleinserien und die Herausforderung der Skalierung (16:13) Zurückhaltende Industriekunden, Marktlage und PPWR (18:07) Vom Verpackungsmaterial zur Urne und zum Akustikpaneel (20:59) Welche Verpackungen mit RECOU sinnvoll ersetzt werden können (26:36) Kooperation mit etablierten Herstellern und Lizenzmodell (29:29) Eigenschaften von RECOU im Vergleich zu Styropor (33:50) Kompostierbarkeit und regulatorische Grauzonen (37:43) Welche Unternehmen PROSERVATION als Partner sucht (41:07) Finanzierung, Fremdproduktion und die nächsten Schritte (47:47) PROSERVATION und das Circular Valley (50:08) Abmoderation & Outro Unternehmen & Kontaktdaten https://proservation.eu/ https://www.spelz.eu/ Zum Circular Valley https://circular-valley.org/ https://www.linkedin.com/company/circularvalley/ https://www.instagram.com/circular.valley/ Fragen und Anregungen podcast@circular-valley.org

  • Wie funktioniert Packaging as a Service? – Joshua Linn von The Ocean Package über wiederverwendbare Versandverpackungen im Onlinehandel, Try-at-Home-Modelle, Rückfuhrlogistik und die Reduzierung von Meeresplastik

    25.08.20261:07:26

    Herzlich willkommen im Circular Valley –das ist der Podcast für die Kreislaufwirtschaft. Mehrweg statt Einwegkarton: In dieser Folge spricht Philipp Ketteler mit Joshua Linn, Gründer und Geschäftsführer von The Ocean Package, über wiederverwendbare Versandverpackungen für geschlossene Kreislaufsysteme. Entstanden ist die Idee während der Corona-Zeit aus der Frage, warum es im Onlinehandel kein Mehrwegsystem ähnlich ReCup gibt. Heute entwickelt The Ocean Package individuelle Mehrwegboxen für B2B- & B2C-Anwendungen – etwa Try-at-Home-Modelle, Spielzeug-Abos, Dentallabore, Pharma- und Intralogistik. Im Gespräch geht es um Prototyping, Recyclingmaterial, Ocean-Stopped-Plastic, digitale Zwillinge, Kostenersparnis gegenüber Kartonage, Rückfuhrlogistik, Partnerschaften mit Logistikdienstleistern und die Frage, warum Mehrweg nur dann funktioniert, wenn Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zusammenkommen. In dieser Folge erfährst Du: Wie The Ocean Package entstanden ist Warum Kartonagen trotz Recycling nicht die beste Lösung sind Wo Mehrwegverpackungen im Versand besonders gut funktionieren Wie The Ocean Package Verpackungen individuell für B2B-Kreisläufe entwickelt Warum Rückfuhrlogistik und bestehende Infrastruktur entscheidend sind Weshalb Mehrweg wirtschaftlicher als Einweg sein kann „Wir konkurrieren nicht mit den anderen Mehrweg-Anbietern, die es in Europa gibt, sondern wir konkurrieren vor allem mit der Kartonagen-Industrie.“ Mit Joshua Linn vernetzen Inhalte: (00:25) Vorstellung von Joshua Linn und The Ocean Package (02:21) Wie Verpackungsmüll während Corona zur Gründungsidee wurde (03:46) Mitgründer, erster Prototyp und Gründung 2021 (10:16) Vom Karton zur Mehrwegbox: Materialsuche und erste Tests (14:38) Ocean-Stopped-Plastic, Recyclingmaterial und der Name The Ocean Package (17:34) Vom Mehrwegverpackungsanbieter zu Packaging as a Service (20:20) Try-at-Home: warum hohe Retourenquoten ideal für Mehrweg sind (23:34) Geschlossene Kreisläufe bei Spielzeug-Abos und weiteren Anwendungsfällen (25:16) Dentallabore, Pharma und Kühlboxen als neue Märkte (28:49) Individuelle Boxen, Intralogistik und gebündelte Retouren (32:36) Digitale Zwillinge und Integration in bestehende Scan-Prozesse (34:25) Mehrere Millionen eingesparte Kartonagen und Bootstrap-Wachstum (44:22) Was The Ocean Package für den nächsten Wachstumsschritt braucht (51:16) UPS als Vertriebspartner und Rückfuhrlogistik im B2B-Bereich (58:23) Reverse Logistics Accelerator und Circular Valley als Netzwerk (1:05:26) Abmoderation & Outro Unternehmen & Kontaktdaten https://theoceanpackage.com/ Zum Circular Valley https://circular-valley.org/ https://www.linkedin.com/company/circularvalley/ https://www.instagram.com/circular.valley/ Fragen und Anregungen podcast@circular-valley.org

  • Ist Teilen das neue Haben? Oder: Wie viel Werkzeug braucht eine Stadt? – Maximilian Lehmann von fainin über sicheren Verleih, Zuverdienstmöglichkeiten, Unternehmen als Sharing-Communities und 2-SHARE.de

    11.08.20261:00:46

    Herzlich willkommen im Circular Valley –das ist der Podcast für die Kreislaufwirtschaft. Warum kaufen, wenn vorhandene Dinge gemeinsam genutzt werden können? In dieser Folge spricht Philipp Ketteler mit Maximilian Lehmann, Mitgründer und Geschäftsführer von fainin, über Sharing Economy als Baustein der Kreislaufwirtschaft. fainin ermöglicht das sichere Mieten und Vermieten von privaten Gegenständen – mit Identitätsprüfung, Versicherung und weiteren vertrauensschaffenden Maßnahmen. Im Gespräch geht es um Max’ erste Verleih-Erfahrungen mit Event-Equipment, den Weg von Partiri zu fainin, die Bedeutung von Vertrauen zwischen Fremden und das B2B-Angebot 2-SHARE.de. Damit können Unternehmen eigene Sharing-Communities für Mitarbeitende aufbauen und Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag erlebbar machen. Außerdem berichtet Max von der Auszeichnung durch die UN Global Compact Initiative, dem Circular Valley Accelerator und seiner Vision: Teilen ist das neue Haben. In dieser Folge erfährst Du: Warum Vertrauen der entscheidende Faktor für Sharing ist Wie fainin das Leihen und Verleihen zwischen Fremden absichert Wie aus der B2C-Plattform das B2B-Angebot 2-SHARE.de entstanden ist Warum Unternehmen Sharing als Nachhaltigkeitsmaßnahme nutzen können Welche Rolle Circular Valley für die Weiterentwicklung von fainin gespielt hat „Die durchschnittliche Nutzungsdauer einer Bohrmaschine über ihre gesamte Lebensdauer liegt bei 13 Minuten.“ Mit Maximilian Lehmann vernetzen. Inhalte: (00:25) Vorstellung von Maximilian Lehmann und fainin (03:01) Auszeichnung durch die Vereinten Nationen und „Design for Trust“ (05:30) Erste Verleih-Erfahrungen mit Event-Equipment (07:25) Warum Absicherung und Versicherung von Anfang an zentral waren (13:30) Von Partiri zu fainin und zur B2B-Lösung 2-SHARE.de (15:44) Was fainin macht: sicher leihen und verleihen (19:38) Sharing-Communities an Universitäten als Ausgangspunkt (22:52) 2-SHARE.de: Sharing-Plattformen für Unternehmen und Arbeitgeber (25:55) Öffentlicher Marktplatz und geschlossene Communities im Zusammenspiel (27:11) Vertrauen, Versicherung und Erfahrungen aus 3.000 Vermietungen (29:55) Bekanntheit als größtes Bottleneck der Sharing Economy (35:03) Seed-Finanzierung und nächster Wachstumsschritt (39:49) Erfahrungen im Circular Valley Accelerator (47:43) Warum Unternehmen Sharing als Nachhaltigkeitsmaßnahme nutzen (53:55) Vision: Teilen ist das neue Haben (59:07) Abmoderation & Outro Unternehmen & Kontaktdaten https://fainin.com/ https://2-share.de/ fainin-App fainin-App bei Google fainin-App bei Apple Zum Circular Valley https://circular-valley.org/ https://www.linkedin.com/company/circularvalley/ https://www.instagram.com/circular.valley/ Fragen und Anregungen podcast@circular-valley.org

  • Wie viel Wert steckt im Abwasser? – Dr. Rhea Machado über Porelio, Edelmetalle, Wasseraufbereitung, PFAS, Rohstoffrückgewinnung und Kreislaufwirtschaft

    28.07.202641:48

    Herzlich willkommen im Circular Valley –das ist der Podcast für die Kreislaufwirtschaft. In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Rhea Machado, CEO und Co-Founderin der Porelio GmbH. Das Berliner Deep-Tech-Startup Porelio entwickelt funktionalisierte, poröse Silikatmaterialien, die gezielt Stoffe aus industriellen Wasser- und Prozessströmen binden können. In dieser Folge geht es um den Weg vom TU-Berlin-Forschungsprojekt Porosil zur Porelio GmbH, um PFAS als schwer entfernbare Ewigkeitschemikalien und um Edelmetalle wie Rhodium, Palladium oder Platin, die in Abwässern bislang verloren gehen. Dr. Rhea Machado erklärt, wie Porelio Schadstoffe entfernen und zugleich wertvolle Rohstoffe zurückgewinnen will – und warum genau darin ein konkreter Beitrag zur Kreislaufwirtschaft liegt. Außerdem geht es um Katalyse, Materialentwicklung, Skalierung, die Suche nach passenden Industriepartnern und die Frage, welche Prozess- und Abwasserströme Unternehmen zur Verfügung stellen können. In dieser Folge erfährst Du: Wie aus dem Forschungsprojekt Porosil das Deep-Tech-Startup Porelio entstand Wie poröse Silikatmaterialien Schadstoffe und Wertstoffe gezielt binden können Warum PFAS so schwer aus Wasser zu entfernen sind Weshalb Edelmetalle wie Rhodium, Palladium oder Platin in Prozessströmen wertvolle Ressourcen sind Welche Partner Porelio für Abwasserproben, Pilotprojekte und Produktionsskalierung sucht „Das ist ja auch nicht gut, dass Metalle dann irgendwo landen, wo sie nicht hingehören. Mit Rhea Machado vernetzen. Inhalte: (00:25) Einführung: Porelio, industrielle Stofftrennung und Rohstoffrückgewinnung (01:40) Von Porosil zu Porelio: Wie aus Forschung ein Deep-Tech-Startup wurde (07:01) Silikat, Katalyse und PFAS einfach erklärt (11:42) Gründung, Förderung und Technologietransfer aus der TU Berlin (15:35) Wie Porelios Material Schadstoffe und Wertstoffe gezielt bindet (16:29 ) Warum kurzkettige PFAS besonders schwer zu entfernen sind (18:33) Edelmetalle im Abwasser: Rhodium, Palladium, Platin und Gold als verlorene Ressourcen (22:01) Warum die Rückgewinnung von Edelmetallen wirtschaftlich interessant ist (23:50) Aktueller Stand: Proof of Concepts, Industriepartner und erste Pilotprojekte (25:46) Was Porelio jetzt sucht: Industrieabwässer, konkrete Problemstellungen und Partner (29:51) Circular Valley, Accelerator und Convention: Erfahrungen und Learnings (34:58) Nächste Herausforderung: Skalierung der Produktion in den Tonnenmaßstab (37:24) Gesucht: Produktionspartner für funktionalisierte Silikatmaterialien (38:27) Abmoderation & Outro Unternehmen & Kontaktdaten https://www.porelio.com/ https://www.porelio.com/contact-us Zum Circular Valley https://circular-valley.org/ https://www.linkedin.com/company/circularvalley/ https://www.instagram.com/circular.valley/ Fragen und Anregungen podcast@circular-valley.org

  • Wie kann man den Energieaufwand bei der Wasseraufbereitung deutlich reduzieren? – Tayyar Bayrakci von CyFract über Niederdruck-Gleichstrom-Hydrozyklone, Meerwasserentsalzung, Reinigung ohne Membranen und Filter und weitere Anwendungsfälle

    14.07.20260:01

    Herzlich willkommen im Circular Valley –das ist der Podcast für die Kreislaufwirtschaft. Interview mit Tayyar Bayrakci, Gründer und Geschäftsführer von CyFract. In dieser Folge spricht Philipp mit Tayyar Bayrakci, Gründer und Geschäftsführer von CyFract. Das Münchner Start-up entwickelt eine neuartige Technologie zur Wasseraufbereitung: einen Niederdruck-Gleichstrom-Hydrozyklon, der Schwebstoffe wie Mikroplastik, Algen oder Partikel aus Wasser entfernen kann – ohne klassische Filter, Membranen oder Chemikalien. Im Gespräch geht es um den ungewöhnlichen Weg vom Bootsbau über Elektrotechnik zur Produktentwicklung, um das physikalische Prinzip hinter CyFract, mögliche Anwendungen in Meerwasserentsalzung, Industrie, Aquakultur und Papierproduktion sowie um die Suche nach Pilotpartnern, Investoren und Technologiepartnern für den nächsten Entwicklungsschritt. In dieser Folge erfährst Du: Wie CyFract Wasser ohne klassische Filter oder Membranen aufbereiten will Warum ein Niederdruck-Hydrozyklon besonders energieeffizient arbeiten kann Welche Rolle Fluidkräfte, 3D-Druck und Produktentwicklung für die Technologie spielen Wo CyFract perspektivisch eingesetzt werden könnte – von Meerwasserentsalzung bis Industrieabwasser Welche Partner, Pilotprojekte und Unterstützung CyFract jetzt für den nächsten Schritt sucht „Am Ende ist es eine grüne Technologie, weil man keine Chemikalien braucht, weil man wenig Energiebedarf hat.“ Mit Tayyar Bayrakci vernetzen. Inhalte: (00:25) Vorstellung Tayyar Bayrakci & CyFract (01:42) Tayyar Bayrakcis Weg vom Bootsbau zur Elektrotechnik (05:13) Vom Geistesblitz zur Produktentwicklung (06:40) Der Niederdruck-Gleichstrom-Hydrozyklon einfach erklärt (08:24) Energieeffizienz und Unterschiede zu klassischen Zyklonen (10:39) Wie CyFract Schwebstoffe aus Wasser abscheidet (14:07) Leistungsfähigkeit, Grenzen und Rolle des 3D-Drucks (15:35) Meerwasserentsalzung als langfristige Vision (20:42) Pilotkunden gesucht: aktuelle Anwendungsfelder (23:54) Technology Readiness Level 5 und der nächste Entwicklungsschritt (28:27) Welche Unterstützung CyFract jetzt braucht (29:59) Anforderungen an ein mögliches Pilotprojekt (34:32) Erfahrungen mit Circular Valley und dem Accelerator (40:55) Neustart mit 40: Rückblick, Studium und Durchhaltevermögen (45:39) Abschluss und Ausblick auf mögliche Kooperationen (47:10) Abmoderation & Outro Unternehmen & Kontaktdaten https://cyfract.de/ Zum Circular Valley https://circular-valley.org/ https://www.linkedin.com/company/circularvalley/ https://www.instagram.com/circular.valley/ Fragen und Anregungen podcast@circular-valley.org

  • Wie sieht die Recyclinganlage der Zukunft aus? – Amelie Finkbeiner von WasteFlow zu KI im Recycling, Automatisierung, Gefahren von Batterien und digitale Zwillinge von Stoffströmen

    16.06.20260:01

    Herzlich willkommen im Circular Valley –das ist der Podcast für die Kreislaufwirtschaft. Interview mit Amelie Finkbeiner, Business Development Lead bei WasteFlow. Wie können Recyclinganlagen sicherer, effizienter und gleichzeitig wirtschaftlicher werden? Darüber spricht Philipp Ketteler mit Amelie Finkbeiner, Business Development Lead bei WasteFlow. Das Schweizer Startup entwickelt KI-gestützte Lösungen, die Materialströme in Echtzeit analysieren, gefährliche Objekte wie Lithium-Ionen-Batterien erkennen und Recyclingunternehmen dabei unterstützen, Prozesse zu optimieren. Im Gespräch geht es um digitale Zwillinge von Recyclinganlagen, die Herausforderungen heterogener Stoffströme, den Umgang mit Batteriebränden und die Frage, warum Daten eine zentrale Voraussetzung für die Kreislaufwirtschaft von morgen sind. Außerdem berichtet Amelie von den ersten internationalen Projekten von WasteFlow und ihrer Erfahrung im Circular Valley Accelerator. In dieser Folge erfährst Du: Wie KI Recycling- und Sortieranlagen transparenter macht Warum Lithium-Ionen-Batterien ein wachsendes Risiko für Recycler darstellen Was ein digitaler Zwilling von Materialströmen leisten kann Weshalb Daten die Grundlage für Automatisierung im Recycling sind Welche Partner WasteFlow für die nächsten Entwicklungsschritte sucht „Daten sind die Voraussetzung dafür, dass man weiß, was passiert. Und erst wenn man weiß, was passiert, kann man Prozesse ändern.“ Mit Amelie Finkbeiner vernetzen. Inhalte: (00:25) Vorstellung von Amelie Finkbeiner & WasteFlow (05:27) Wie KI Recyclinganlagen effizienter macht (07:24) Batteriebrände und Gefahrstofferkennung (11:41) Der digitale Zwilling von Materialströmen (15:44) Herausforderungen gemischter Stoffströme (20:52) Internationale Expansion von WasteFlow (23:07) Zusammenarbeit mit Recyclingunternehmen (29:16) Daten als Grundlage der Kreislaufwirtschaft (32:01) Erfahrungen im Circular Valley Accelerator (35:13) Welche Partner WasteFlow sucht (40:20) Fazit und Abschluss | Abmoderation & Outro Unternehmen & Kontaktdaten https://wasteflow.ai/de/ https://wasteflow.ai/de/kontaktieren-sie-uns/ Weitere Podcastfolgen zum Thema "Recycling" Podcastfolge mit Axel Möhring Podcastfolge mit Alexander Goldberg Zum Circular Valley https://circular-valley.org/ https://www.linkedin.com/company/circularvalley/ https://www.instagram.com/circular.valley/ Fragen und Anregungen podcast@circular-valley.org