Wir sind die Mitte... des Monats
Wir sind die Mitte... des Monats

Wir sind die Mitte... des Monats

Elmar und Philip


Podcast, Familie

"Wir sind die Mitte... des Monats" ist ein unterhaltsamer und persönlicher Podcast von zwei Vätern in der Mitte des Lebens. In jeder monatlichen Folge teilen die Hosts ihre Erfahrungen, Gedanken und Herausforderungen des modernen Familienlebens. Von Alltagsgeschichten bis hin zu tiefgründigen Diskussionen über Karriere, Beziehungen und persönliche Entwicklung – dieser Podcast bietet einen authentischen Einblick in das Leben von Väter von heute. Humorvoll, nachdenklich und immer mitten aus dem Leben gegriffen.

Alle Folgen

  • April 2026: Bahnreisen, Konzerte und die Kunst des langsamen Lebens

    15.04.202655:00

    In dieser Folge des Podcasts lassen Elmar und Philip das Gespräch einfach mal laufen und entdecken dabei spannende Themen: (K)ein Update zum Social Media Verbot in Australien; Sommerurlaub, Bahnreisen und Konzerte. Manchmal ist es schön, einfach loszulassen und zu improvisieren. Das erste Thema dieser Episode ist die aktuelle Debatte um Social-Media-Verbote für Jugendliche. Elmar und Philip diskutieren die Entwicklungen in Australien und stellen fest, dass es noch zu früh ist, um konkrete Auswirkungen zu bewerten. Gleichzeitig hinterfragen sie, warum die Diskussion oft so emotional und wenig sachlich geführt wird. Ein persönliches Erlebnis von Elmar zeigt, wie wenig viele Menschen eigentlich über die Plattformen wissen, über die sie sprechen. Die beiden kommen zu dem Schluss, dass es sinnvoller wäre, über den verantwortungsvollen Umgang mit Social Media zu sprechen, statt über Verbote. Abseits der gesellschaftlichen Themen geht es auch um die schönen Seiten des Lebens: Bahnreisen, Konzerte und die Vorfreude auf den Sommerurlaub. Elmar plant eine ausgedehnte Bahnreise durch England, während Philip von seinen Erfahrungen mit Zugfahrten in Südostasien erzählt. Beide sind sich einig, dass Reisen mit der Bahn nicht nur umweltfreundlich, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit ist, Zeit mit der Familie zu verbringen und das Leben zu entschleunigen. Zudem sprechen sie über die Bedeutung von Musik und Konzerten in Ihrem Leben. Sie fragen sich, wie sich der Musikgeschmack und der Konsum über die Jahre verändert haben. Ein kleiner Ausblick auf die Zukunft: Vielleicht steht ja bald ein Konzertbesuch an?

  • März 2026: Schenken - Warum, wann und wie viel? Eine Bestandsaufnahme zwischen Tradition und sozialem Druck

    15.03.20261:01:44

    Geld, Zeit oder Muffins? Was macht Geschenke eigentlich wertvoll? In dieser Folge nehmen Elmar und Philip das Thema Schenken unter die Lupe - und stellen fest: Es ist komplizierter, als man denkt! Ob Geburtstagsfeiern mit Exit-Room-Erlebnissen, statistische Durchschnittswerte (wusstet ihr, dass in den USA pro Kind und Jahr über 500 US-Dollar für Geschenke ausgegeben werden?) oder kulturelle Unterschiede (rote Umschläge in Asien vs. KFC zu Weihnachten in Japan) - Schenken ist nicht nur eine Geste, sondern oft auch eine Frage von Erwartungen, Traditionen und sozialem Druck. Die beiden diskutieren, ab wann Kinder lieber Geld als materielle Geschenke bekommen, warum Mitgepsel (ja, das Wort gibt's wirklich!) auf Kindergeburtstagen manchmal überhandnimmt und ob man Geschenke eigentlich wegwerfen darf, wenn sie keinen Nutzen mehr haben. Und natürlich: Wann hört das Schenken an die eigenen Kinder eigentlich auf? Mit 18? Mit 21? Oder erst, wenn sie aus dem Haus sind? Elmar und Philip haben da ganz unterschiedliche Erfahrungen - und vielleicht auch Lösungen. Ob praktische Geschenke wie Spülmaschinen (ja, das gab's bei Philip!) oder die Frage, warum wir uns überhaupt gegenseitig beschenken müssen: Diese Folge zeigt, dass Schenken weit mehr ist als nur ein Umtausch von Gegenständen. Es geht um Aufmerksamkeit, Traditionen - und manchmal auch einfach darum, nicht zu schenken. Also: Lasst euch nicht mit Blödsinn beschenken, sondern hört rein und macht euch eure eigenen Gedanken!

  • Februar 2026: Warum wir in Meetings ertrinken – und wie wir wieder an Land kommen

    15.02.202658:05

    Warum scheinen wir in einer endlosen Schleife aus Meetings gefangen zu sein – und wie kommen wir da wieder raus? In dieser Folge von *Februar 2026* nehmen Elmar und Philip das Phänomen der modernen Arbeitswelt unter die Lupe: Kollektivitis – also die Tendenz, Entscheidungen in immer größeren Runden zu diskutieren, bis am Ende gar keine mehr fällt. Die beiden teilen ihre persönlichen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag, in dem Meetings oft den Tag dominieren und echte Entscheidungen auf der Strecke bleiben. Warum wird so viel Zeit in Diskussionen investiert, während die eigentliche Arbeit liegen bleibt? Und warum fällt es uns so schwer, Verantwortung zu übernehmen? Philip berichtet von einer Führungskraft in seinem Team, die bewusst auf eine höhere Position verzichtet hat, um den endlosen Entscheidungsprozessen zu entgehen. Elmar erinnert daran, dass Diversität in Entscheidungsprozessen zwar wichtig ist – aber nicht jeder muss an jeder Entscheidung beteiligt sein. Doch es gibt auch Lösungen: Die beiden diskutieren Strategien, um Entscheidungen effizienter zu treffen – von klaren Fristen bis hin zu der japanischen *Ringi*-Methode, bei der Entscheidungen im Vorfeld vorbereitet und erst im Meeting formalisiert werden. Ein Plädoyer für mehr Mut zur Entscheidung und weniger „Gemecker in der Runde“. Und ja: Manchmal ist es auch einfach okay, nicht bei jeder Diskussion dabei zu sein – die Welt dreht sich trotzdem weiter. *Hinweis:* Diese Folge wurde im Februar 2026 aufgenommen – und ja, die Arbeitswelt hat sich seitdem (leider) nicht grundlegend verändert.

  • Januar 2026: Vater werden: Ein Gespräch über Erziehung, Elternzeit und die ersten Schritte

    15.01.20261:23:17

    **Vater werden: Ein Gespräch über Erziehung, Elternzeit und die ersten Schritte** In dieser Folge sprechen Elmar und Philip mit ihrem Gast Michael – einem baldigen Erstlingsvater – über die Herausforderungen, Freuden und Überraschungen der Vaterschaft. Die drei tauschen sich über ihre eigenen Erfahrungen aus: von traditionellen Rollenbildern, die sie bei ihren Eltern erlebt haben, bis hin zu modernen Ansätzen, wie sie selbst ihre Kinder erziehen möchten. Ein zentrales Thema ist die **Elternzeit** und wie wichtig es ist, dass Väter diese Möglichkeit nutzen, um Zeit mit ihren Kindern zu verbringen – nicht nur, um Mütter zu entlasten, sondern auch, um selbst wertvolle Momente zu erleben. Die drei diskutieren auch über **Erziehungsstile**, wie man mit Konflikten umgeht und warum klare Absprachen zwischen den Eltern entscheidend sind, um nicht von den Kindern ausmanövriert zu werden. Michael, der sich gerade auf die Geburt seines ersten Kindes vorbereitet, teilt seine Gedanken zu Namen, Vorbereitungen und der Frage, wie viel Struktur und Freiheit ein Kind braucht. Von humorvollen Anekdoten über Schnitzel-Kochsessions mit der Tochter bis hin zu ernsteren Reflexionen über Gewalt in der Erziehung – diese Folge bietet einen ehrlichen und vielseitigen Einblick in das Thema **Vaterschaft**. Ob es um die ersten Schritte mit dem Neugeborenen geht, die Herausforderungen des Elternseins oder die Frage, wie man als Vater präsent sein kann: Hier wird klar, dass es keine perfekte Lösung gibt, sondern nur individuelle Wege, die jede Familie und jeder Vater für sich finden muss. Ein Podcast für alle, die sich für moderne Vaterschaft interessieren – ob als werdender Vater, erfahrener Elternteil oder einfach nur als Neugieriger, der wissen möchte, was es heißt, **Vater zu werden**.

  • Dezember 2025: Social Media und Jugendliche: Zwischen Teilhabe, Suchtgefahr und der Frage nach der Verantwortung

    15.12.20251:07:48

    **Warum ein pauschales Verbot die falsche Lösung ist – und was stattdessen helfen könnte** Soziale Medien sind aus dem Alltag von Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Sie bieten Raum für Austausch, Kreativität und gesellschaftliche Teilhabe – aber auch Risiken wie Cybermobbing, Verstärkung von Depressionen oder den Kontakt mit schädlichen Inhalten. In dieser Folge diskutieren Elmar und Philip, ob ein Verbot von Social Media für unter 16-Jährige, wie es aktuell in Australien geplant ist, wirklich der richtige Weg ist. Die beiden beleuchten zunächst die **positiven Aspekte** sozialer Medien: Plattformen wie TikTok oder Discord ermöglichen Jugendlichen kulturelle Teilhabe, den Austausch von Ideen und das Knüpfen neuer Kontakte. Gerade in einer digitalisierten Welt sind sie wichtige Orte der Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftlichen Partizipation. Ein pauschales Verbot würde junge Menschen von diesen Chancen ausschließen und somit das Ziel gefährden, sie zu mündigen Bürger:innen zu erziehen. Doch es gibt auch **ernste Risiken**: Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen exzessiver Social-Media-Nutzung und Depressionen, besonders durch den ständigen Vergleich mit idealisierten Darstellungen anderer. Cybermobbing betrifft fast jeden fünften Jugendlichen, und schädliche Inhalte wie Gewaltvideos oder Pornografie sind oft nur einen Klick entfernt. Zudem sind die Plattformen darauf ausgelegt, Nutzer:innen möglichst lange zu binden. Ihre Algorithmen lösen sogar Suchtmechanismen aus. Elmar und Philip hinterfragen, ob ein **Verbot überhaupt umsetzbar** wäre. Technische Hürden wie Altersverifikation sind schwer zu lösen, und Jugendliche würden sich ohnehin Wege suchen, um die Sperren zu umgehen. Statt Verbote zu fordern, braucht es **bessere Regulierung der Plattformen selbst**: Warum übernehmen Facebook, TikTok & Co. nicht mehr Verantwortung für die Inhalte, die sie verbreiten? Warum werden schädliche Algorithmen nicht abgestellt? Und warum gibt es keine wirksamen Schutzmechanismen für Minderjährige? Die beiden plädieren dafür, **Medienkompetenz zu stärken**, sowohl bei Jugendlichen *und* Erwachsenen. Statt Social Media zu dämonisieren, sollte man Jugendliche begleiten, ihnen zeigen, wie sie sicher und verantwortungsvoll mit den Plattformen umgehen. Gleichzeitig müssen Politik und Gesellschaft Druck auf die Betreiber ausüben, ihre Plattformen endlich kindgerecht zu gestalten. Denn eine Frage bleibt: Wenn wir heute erkannt haben, dass Social Media so schädlich ist wie das Rauchen – warum handeln wir nicht endlich?

  • November 2025: Die KIM-Studie 2024 - Was Eltern über Mediennutzung von Kindern lernen können

    15.11.20251:13:26

    In dieser Folge nehmen sich Elmar und Philip die KIM-Studie 2024 vor - eine umfassende Untersuchung zur Mediennutzung von Kindern zwischen 6 und 13 Jahren in Deutschland. Die Studie liefert spannende Einblicke in die digitale Lebenswelt unserer Kinder. Was hat sich seit 1999 verändert? Die beiden Väter werfen einen Blick auf 25 Jahre Medienentwicklung: Vom seltenen Internetanschluss zur Selbstverständlichkeit. Überraschend: Freund*innen treffen ist nach wie vor die liebste Freizeitaktivität - sogar mehr als früher. Und draußen spielen liegt 2024 auf Platz 2, während 1999 noch Fernsehen dominierte. Bei den Computerspielen zeigt sich: Die Top 10 sind weniger problematisch als oft dargestellt. Minecraft führt die Liste an, gefolgt von Fortnite und FIFA. Die meisten Spiele sind eher niedlich und kreativ als gewalttätig. Aber wie gehen Eltern damit um? Die Studie zeigt: Viele achten auf Altersbeschränkungen, aber nur ein Teil bespricht die Bildschirmzeit aktiv mit den Kindern. Ein zentrales Thema der Diskussion: Verbote allein helfen nicht. Elmar und Philip plädieren dafür, sich inhaltlich mit dem auseinanderzusetzen, was Kinder spielen und konsumieren. Kinder müssen das Gefühl haben, auch über problematische Inhalte sprechen zu können, ohne dass sofort das Tablet weggenommen wird. Beim Thema Datenschutz wird es kontrovers: Viele befragte Eltern sind der Meinung, Datenschutz sei kein Problem, da sie nichts zu verbergen hätten. Die beiden Hosts widersprechen deutlich und erklären, warum Datenschutz gerade für Kinder so wichtig ist - etwa am Beispiel, wie Meta die Handynutzung analysiert, um gezielt Werbung zu schalten. Bei Social Media führt WhatsApp die Nutzung an, gefolgt von TikTok. Was viele nicht wissen: Laut AGB dürften viele der befragten Kinder diese Dienste noch gar nicht nutzen. Die Diskussion zeigt: Die Dunkelziffer ist hoch, und pauschale Verbote greifen zu kurz. Die Studie liefert auch positive Erkenntnisse: Unsere Kinder sind nicht so "kaputt", wie oft in den Medien dargestellt wird. Sie können durchaus einordnen, was unangenehm oder nicht altersgerecht ist. Ein wichtiger Takeaway: Eltern müssen sich mit der digitalen Welt ihrer Kinder auseinandersetzen. Die KIM-Studie bietet dafür eine hervorragende Grundlage und zeigt realistische Zahlen statt Panik. Die vollständige KIM-Studie 2024 findet ihr kostenlos online beim Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest. Eine Fortsetzung zum Thema Social Media und mögliche Verbote haben Elmar und Philip bereits angekündigt.