WUNDERPANIK
WUNDERPANIK

WUNDERPANIK

Katharina Mager-Micijevic, Melanie Hölting-Eckert


Podcast

WUNDERPANIK – der Podcast über künstliche Intelligenz und ihre Wirkung auf uns Menschen.
Wir sind Katha und Melanie, Gründerinnen von Aitonomy, und wie viele von euch auf der Suche nach Orientierung in einer Welt, die sich schneller verändert, als man auf „Refresh“ klicken kann. KI ist kein Zukunftsszenario mehr. Sie ist jetzt. Und sie ist vieles zugleich: aufregend, überfordernd, verheißungsvoll, beängstigend. Oder wie wir sagen: voller WUNDERPANIK. In unserem Podcast sprechen wir über die Gleichzeitigkeit von „Wow“ und Wahnsinn. Wir sezieren Schlagzeilen, ordnen ein, hinterfragen Hypes – und behalten dabei Humor und Haltung. Was macht KI mit unserer Arbeit? Unserem Denken? Unserem Miteinander? Unserer Demokratie? Wir suchen nach Antworten – mit euch. Aus europäischer Perspektive, mit journalistischem Anspruch und dem festen Glauben daran, dass Technologie den Menschen dienen soll. Nicht andersrum. WUNDERPANIK ist euer Raum zum Nachdenken, Sortieren und Weiterdenken.
Zwischen „Holy Shit, das ist genial“ und „Haltet die Maschinen auf!“.

Alle Folgen

  • VON KI ZUR KOLLEKTIVEN INTELLIGENZ

    27.07.20261:06:26

    Ein riesiger Saal mit 500 Leuten und eine KI, die einen Moment schafft, in dem alle gleichzeitig laut denken können? Klingt verrückt, ist aber die Idee unseres neuen Wunderpanik-Gast Rönke von der Heide. Gemeinsam sprechen wir darüber, weshalb KI ausgerechnet dann am stärksten ist, wenn sie Menschen wieder mehr miteinander reden lässt. Mit seinem Start-Up Take-Aw.ai lässt er nämlich aus einer simplen Sprachaufnahme kollektive Intelligenz entstehen. Wie es sich anfühlt, wenn eine KI dem Publikum beim Denken zuhört, warum Sprachmemos plötzlich demokratisches Potenzial bekommen und weshalb Rönkes liebstes Mindset aus drei Wörtern besteht (ask, ask, ask), erfahrt ihr in dieser Folge. Unsere Themen: • Wie KI die Produktentwicklung demokratisiert • Warum die spannendsten Innovationen gar nicht technisch, sondern zutiefst menschlich sind • Wie ausgerechnet Sprachmemos zum Werkzeug für Demokratie, Innovation und besseren Wandel werden können Am Ende bleibt dieses Mal ein überraschend gutes Gefühl: Kann es sein, dass KI gar nicht anfängt, für uns zu denken, sondern uns endlich ermöglicht, gemeinsam besser zu denken?

  • JETZT WIRD GELABELT: EU AI ACT

    14.07.20261:00:51

    Am 2. August 2026 tritt die Kennzeichnungspflicht des EU AI Acts in Kraft – und das Netz ist schon jetzt voll von Reels, die dir erklären, dass ab dann wirklich alles gekennzeichnet werden muss: jedes Bild, jeder Text, jedes Audio. Sonst drohen Millionenstrafen. Katha und Melanie schauen zwei Wochen vor dem Stichtag in Ruhe hin und trennen das, was tatsächlich im Gesetz steht, von dem, was daraus an Panik gemacht wird. Die gute Nachricht vorweg: Wer KI privat nutzt, den betrifft das Ganze fast gar nicht. Dahinter wartet aber die vielleicht unbequemste Frage der Folge: Wenn eine Rede mit KI entstanden ist, aber trotzdem berührt – zählt sie dann weniger? An dieser Stelle sind Katha und Melanie zum ersten Mal seit Langem nicht ganz einer Meinung. Und zum Schluss wird es politisch: Eine Recherche zeigt, wie sich dieselbe Technologie zur Hetze auf Knopfdruck umbauen lässt – und warum ausgerechnet die neue Kennzeichnungspflicht hier zum Hebel werden könnte. In dieser Folge geht es um diese Themen: -Warum die drei Kennzeichnungs-Regeln viel klarer sind, als die Angst-Reels vermuten lassen -Weshalb sich ein Chatbot outen muss, ein Comicbild aber nicht -Wann ein KI-Text wirklich gekennzeichnet werden muss – und wann ein Mensch mit seinem Namen genügt -Warum eine KI-generierte Holocaust-Gedenkrede zwei Haltungen an unserem Tisch offenlegt -Was KI-Detektoren können – und warum einer die Unabhängigkeitserklärung für KI hielt -Wie eine Partei mit Modellen aus den USA eine Maschine baut, die auf Knopfdruck Hetze ausspuckt

  • DER WAHRE PREIS DER KI

    06.07.20261:07:38

    Wir reden ständig darüber, was Künstliche Intelligenz kann, aber viel zu selten darüber, was sie kostet. In dieser Folge von Wunderpanik gehen wir darum mit Nachhaltigkeitsexperte und Sustainable UX-Designer Thorsten Jonas auf Spurensuche durch die versteckten Rechnungen der KI-Revolution: von schmelzenden Gletschern über wasserhungrige Rechenzentren bis hin zu den "Clickworkern", die hinter den Kulissen die schlimmsten Inhalte für unsere „sauberen“ KI-Systeme sichten müssen. Zwischen Convenience-Falle, Klimaangst und digitaler Souveränität stellen wir die vielleicht unangenehmste Frage der Gegenwart: Ist unser Fortschritt gerade nur besonders gut verpackter Ressourcenverbrauch? Und können wir uns den so eigentlich überhaupt leisten? In dieser Folge geht es um diese Themen: - Weshalb jeder Prompt an einem globalen Strom-, Wasser- und Rohstoffnetz hängt - Warum die Klimakrise kein Technologie-, sondern oft ein Umsetzungsproblem ist - Weshalb Rechenzentren plötzlich zu politischen und gesellschaftlichen Machtfragen werden - Warum KI-Kompetenz vielleicht die wichtigste Bildungsaufgabe unserer Zeit ist - Weshalb die eigentliche Herausforderung nicht Verzicht, sondern bewusste Entscheidung heißt

  • HAPPY WUNDERPANIK

    23.06.20261:05:15

    Ein Jahr Wunderpanik und zum ersten Mal sitzen Katha und Melanie dabei tatsächlich im selben Raum. Zwischen Meyers Lexikon als Mikrofonständer, wackligem WLAN, einem Glas Wein und zwei Menschen, die seit zwölf Monaten versuchen, den digitalen Wahnsinn in Worte zu fassen. Was kann da schon schiefgehen? In unserer Geburtstagsfolge graben wir die Momente aus, die uns bis heute nicht loslassen: Die Videos, die unsere Realität verbogen haben. Die KI, die plötzlich Therapeutin, Freundin oder Lebensberater wurde. Die absurden Reddit-Experimente und Agenten-Hypes. Ein Jahr Wunderpanik, das war ein Jahr Staunen, Zweifeln, Lachen, Diskutieren und manchmal auch kollektives „Das kann doch jetzt nicht euer Ernst sein?!“, allein und mit unseren tollen Gästen! ? Darum geht's in dieser Folge: ? Unser erstes Podcast-Jahr und die erste gemeinsame Aufnahme in einem Raum ? Der Veo-Moment: Als KI-Videos plötzlich zu echt wurden ?️ Deepfakes, Schockanrufe und die Frage: Was können wir überhaupt noch glauben? ? Das legendäre 73-Kilo-Hähnchen und was es über KI verrät ? Warum Millionen Menschen inzwischen mit KI über ihre Gefühle sprechen ? KI als Therapeut, Begleiter und digitaler Seelentröster ? Agenten-Hype, Rent-a-Human und andere Tech-Fieberträume ⚔️ Claude vs. ChatGPT: Der erste große KI-Glaubenskrieg? ? Im Auge der KI mit der Meta-Brille ? Ein ehrlicher Blick zurück auf zwölf Monate zwischen Wunder und Panik

  • SUCHE JOB, FINDE KI

    15.06.20261:05:00

    Wir leben in bewegten Job-Zeiten: KI schreibt Bewerbungen. KI liest Bewerbungen. Und irgendwo dazwischen geht verloren, worum es beim Suchen und Finden von Arbeitskräften eigentlich geht: Menschen. Katha und Melanie sprechen mit Nina Rahn, Geschäftsführerin von d.vinci HR-Systems über Bewerbungsfluten, Skill-based Hiring, KI-Agenten im Recruiting und die Kunst, in Zeiten algorithmischer Entscheidungen menschlich zu bleiben. Unsere Themen: - Candidate-Tsunami statt Fachkräftelösung - KI gegen KI im Recruiting - Bitte reichen Sie Menschlichkeit nach: Human Moments That Matter - Future Skills für Bewerber*innen - Führung zwischen Unsicherheit und Neugier

  • DER ENKELTRICK HAT JETZT KI

    01.06.202650:16

    "Mama, ich bin's, mir ist was Schlimmes passiert…" In dieser Folge tauchen Katha und Melanie in die perfide Welt der KI-gestützten Schockanrufe ein: Wie ist die miese Masche aufgebaut? Warum verriegelt unser Gehirn unter Stress die Notausgänge? Und warum heben Deepfakes den Betrug auf ein neues Level? Kleine Triggerwarnung: Wir spielen nach einem Hinweis einen nachgespielten Schockanruf ein, den sensible Menschen bis zu [12:55] vorspulen können. Außerdem in dieser Folge: • Wie KI aus Betrugsanrufen emotionale Hochpräzisionswaffen macht • Warum die Amygdala schneller reagiert als unser Verstand • Weshalb ältere Menschen neurologisch oft leichter zu täuschen sind • Wie falsche Stories auch auf Instagram mit Emotionen spielen • Womit ein Jugend-forscht-Gewinner Hoffnung macht Gleichzeitig geht es um die größere Frage unserer Zeit: Vertrauen wir künftig mehr Technologie, um uns vor Technologie zu schützen? Oder brauchen wir einen neuen Mittelweg zwischen digitaler Souveränität und analogem Menschenverstand?