Vielleicht war es nie nur die Depression - mit Marc André
Vielleicht war es nie nur die Depression - mit Marc André

Vielleicht war es nie nur die Depression - mit Marc André

Zu viel! – der Mental-Health-Podcast


05.07.2026 • 37 Min.

Was passiert, wenn eine Diagnose aus der Kindheit zwar bekannt ist, aber nie wirklich verstanden oder verarbeitet wird? In dieser Folge spricht Lars Tönsfeuerborn gemeinsam mit Simone und Marc-André über seinen langen Weg mit ADHS und Depressionen. Bereits in den 1980er Jahren erhielt Marc-André eine ADHS-Diagnose – zu einer Zeit, in der das Wissen über die Erkrankung noch begrenzt war und viele Zusammenhänge noch nicht verstanden wurden. Viele Jahre funktionierte das Leben scheinbar. Doch vor rund 20 Jahren schlichen sich erste depressive Symptome ein. Lange wurden diese Belastungen nicht als psychische Erkrankung erkannt. Erst als die Herausforderungen im Berufsleben zunahmen und die Erschöpfung immer größer wurde, begann die Suche nach professioneller Unterstützung. Heute blickt Marc-André auf einen intensiven Behandlungsweg zurück – von der Tagesklinik über psychiatrische Betreuung bis hin zur spezialisierten ADHS-Fachklinik. Dabei entstand eine wichtige Frage: War die Depression vielleicht nie das eigentliche Problem, sondern eine Folge eines jahrzehntelang unverstandenen ADHS?