Wie dieser Mann 1913 die Ozonschicht entdeckte, die uns vor tödlicher Strahlung schützt
Wie dieser Mann 1913 die Ozonschicht entdeckte, die uns vor tödlicher Strahlung schützt

Wie dieser Mann 1913 die Ozonschicht entdeckte, die uns vor tödlicher Strahlung schützt

Zukunft von Gestern


18.02.2026 • 6 Min.

1913 steht der französische Physiker Charles Fabry in seinem Labor in Marseille und misst etwas, das eigentlich gar nicht existieren dürfte: Ein Teil der ultravioletten Sonnenstrahlung kommt nicht auf der Erde an. Irgendetwas da oben hält sie auf. Mit einem selbst entwickelten Präzisionsinstrument – dem später berühmten Fabry-Pérot-Interferometer – weist er nach, dass sich in 15 bis 35 Kilometern Höhe eine hauchdünne Ozonschicht befindet. Zusammengedrückt wäre sie nur wenige Millimeter dick. Und doch schützt sie das gesamte Leben auf unserem Planeten. Fabry selbst ahnt nicht, welche Tragweite seine Entdeckung haben wird. Sechs Jahrzehnte später entdecken Forscher, dass FCKW diese Schutzschicht zerstören. 1985 wird über der Antarktis das Ozonloch gemessen – und plötzlich steht Fabrys „Schicht aus Nichts“ im Zentrum einer globalen Krise. Es folgt das Montreal-Protokoll, eines der erfolgreichsten Umweltabkommen der Geschichte. Und heute? Zeigen die Daten: Die Ozonschicht erholt sich langsam. In dieser Tech-Legenden-Folge erzählen wir die Geschichte eines stillen Wissenschaftlers, der einfach nur genau hinschaute – und damit unbeabsichtigt die Grundlage für eines der wichtigsten Umweltkapitel der Menschheit legte. Eine Geschichte über Geduld. Präzision. Und darüber, wie das Unsichtbare manchmal über unser Überleben entscheidet. ? Abonniere unseren Podcast auf deiner Lieblings-Plattform – so verpasst du keine neuen Folgen von Zukunft von gestern! Wir freuen uns natürlich auch über eine Bewertung ? ➡️ Zukunft von Gestern erscheint jeden Mittwoch. Zukunft von Gestern ist ein Podcast von ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠PC-WELT⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠, dem bekannten Technik-Magazin. Kontaktiere uns gerne über Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠PC-WELT⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Technikliebe