#7 Warum ich immer zuerst das Schlimmste denke – fehlt mir Urvertrauen?
Zwischen allem, ich - der Podcast
23.07.2026 • 26 Min.
Warum rechne ich immer sofort mit dem schlimmsten Ausgang? Warum fällt es manchen Menschen so schwer, einfach zu vertrauen – anderen, dem Leben oder sich selbst? In dieser sehr persönlichen Folge spreche ich über das Thema Urvertrauen und darüber, warum unser Gehirn manchmal schon Alarm schlägt, obwohl objektiv noch gar keine Gefahr besteht. Ich teile meine eigenen Erfahrungen mit Verlust, Ängsten und dem Gefühl, ständig den Teufel an die Wand zu malen. Gleichzeitig schauen wir gemeinsam auf die wissenschaftlichen Hintergründe: Wie entsteht Urvertrauen eigentlich? Welche Rolle spielen unsere ersten Lebensjahre? Und warum beeinflussen frühe Bindungserfahrungen unser Denken und Fühlen oft noch Jahrzehnte später? Du erfährst unter anderem: Was Urvertrauen wirklich bedeutet – und was nicht.Warum manche Menschen immer zuerst das Schlimmste erwarten.Wie unsere Kindheit unser Nervensystem prägen kann.Was Bindungsforschung und Hirnforschung über Angst und Sicherheit sagen.Warum Overthinking oft mehr mit Schutz als mit Schwäche zu tun hat.Ob und wie Urvertrauen bzw. Vertrauen ins Leben auch im Erwachsenenalter wachsen kann.Diese Episode ist für alle, die sich manchmal in Sorgen verlieren, ständig mögliche Katastrophen durchspielen oder sich fragen, warum sie so schwer loslassen und vertrauen können. ? Vielleicht erkennst du dich in einigen Gedanken wieder – und nimmst am Ende der Folge vor allem eines mit: Du bist nicht allein. Und dein Gehirn handelt nicht gegen dich, sondern versucht, dich zu schützen. ? Folge mir auch auf Social Media: Instagram: @esthermcfarley TikTok: @esthermcfarley Instagram: zwischenallemich.derpodcast Email: zwischenallemich.derpodcast@gmail.com Credits: Music licensed through Soundstripe.Code: QK0AHQALWK9HVZ6D Quellen Erikson, E. H. (1950). Childhood and Society.Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss. Volume I: Attachment.Ainsworth, M. D. S., Blehar, M. C., Waters, E., & Wall, S. (1978). Patterns of Attachment.Perry, B. D., & Winfrey, O. (2021). What Happened to You? Conversations on Trauma, Resilience, and Healing.van der Kolk, B. (2014). The Body Keeps the Score.Doidge, N. (2007). The Brain That Changes Itself. Buchempfehlung: Von der Kunst, das Leben leicht zu nehmen. Von Marie Luise Ritter