20ProzentMehr
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Jens Skorwider, Christopher Clayton, Michael Bokelmann


Podcast

Es gibt sie, die 20 Prozent, die den Unterschied machen – die Schritte, die Mühe kosten, die Entscheidungen, die Mut verlangen, und die Lösungen, die aus der Masse herausragen. Genau diesen Geschichten widmen wir uns im reviergold Podcast. Unser Leitwort ist Kreativität – nicht als abstraktes Ideal, sondern als gelebte Haltung. Wir sprechen mit Menschen, die sich nicht mit den üblichen 80 Prozent zufriedengeben. Es geht um Anpacker*innen, Visionär*innen und Umsetzer*innen, die den Status quo hinterfragen und neue Wege gehen. Dabei schauen wir hinter die Kulissen kreativer Prozesse: Wie entstehen mutige Ideen? Welche Hürden gilt es zu überwinden? Und was bedeutet es, diese Ideen trotz Widerständen in die Realität umzusetzen? Unsere Gäste sind Unternehmer*innen, Kreative, Innovator*innen und all jene, die den entscheidenden Schritt mehr gehen – mit Leidenschaft, Durchhaltevermögen und einer Prise Unbequemlichkeit. Was erwartet dich? Jede Folge ist eine Einladung, über den Tellerrand zu blicken: Geschichten, die inspirieren und motivieren, selbst aktiv zu werden. Einblicke in kreative Lösungen, die Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur prägen. Der Mut, auch mal anders zu denken – und anders zu machen. Für wen ist dieser Podcast? Für alle, die Veränderung gestalten wollen. Für Unternehmer*innen, Führungspersönlichkeiten, Kreativschaffende – und für alle, die sich fragen: Was wäre, wenn ich die Extrameile gehe? Lass dich anstecken von der Energie, die entsteht, wenn aus Mut etwas Großes wird. Der reviergold Podcast zeigt: Kreativität ist keine Kunst, sondern die Fähigkeit, unsere Welt zu verändern – Schritt für Schritt, Idee für Idee, Geschichte für Geschichte.

Alle Folgen

  • Wie wird man eigentlich SpongeBob? Melanie Nowitzki über ihren außergewöhnlichen Beruf

    11.08.20261:28:11

    Was muss passieren, damit plötzlich eine Figur vor uns steht, die wir seit unserer Kindheit aus Film und Fernsehen kennen – und wir für einen Moment wieder das Kind sind, das damals begeistert vor dem Bildschirm saß? Melanie Nowitzki weiß es. Seit über 20 Jahren erweckt sie bekannte Figuren zum Leben – auf Bühnen, vor Kameras und bei großen Veranstaltungen. Mehr als 100 Rollen hat sie verkörpert. Dabei ist sie privat eher zurückhaltend. Ausgerechnet im Kostüm findet sie die Freiheit, auf Menschen zuzugehen und ganz andere Seiten von sich zu zeigen. In Folge #18 von 20ProzentMehr erzählt Melanie, wie aus einem Job im Freizeitpark ein außergewöhnlicher Berufsweg wurde. Wir erfahren, wie man ohne Worte und sichtbare Mimik Gefühle vermittelt, wie sie sich mit eingeschränkter Sicht zurechtfindet und warum selbst eine kleine Bewegung darüber entscheidet, ob eine Figur glaubwürdig wirkt. Vom Turnen und Tanzen bis zu 70 Auftritten als Tabaluga: ein Gespräch über das Handwerk hinter der Magie, persönliche Freiheit und die Freude daran, auch als Erwachsene noch spielen zu dürfen.

  • Nach diesen Einsätzen sieht Dr. Peter Kaup den Alltag mit anderen Augen

    14.07.20261:25:46

    Nach einem Einsatz in einem Hungergebiet steht Dr. Peter Kaup im heimischen Supermarkt vor 20 Sorten Erdbeermarmelade. Eine alltägliche Auswahl, die plötzlich ganz andere Fragen aufwirft. Als Gründungsmitglied und ärztlicher Direktor von ISAR Germany war Peter weltweit nach Erdbeben und anderen Katastrophen im Einsatz. In Folge #17 von 20ProzentMehr erzählt er, wie solche Erfahrungen den Blick auf das eigene Leben verändern – und was ihn auch nach der Rückkehr noch beschäftigt. Wir sprechen über die Stille, wenn Rettungsteams unter Trümmern nach Lebenszeichen horchen. Über Fehler, mit denen Ärzte oft härter ins Gericht gehen als andere. Und darüber, warum die Begleitung am Lebensende genauso viel Aufmerksamkeit verdient wie der Anfang. Dabei lernen wir einen Menschen kennen, dessen Leidenschaften weit über die Medizin hinausgehen: Peter betreut ehrenamtlich die Fußballer des MSV Duisburg, schraubt an alten Autos, hilft morgens bei Schafgeburten und hat sich auf die Stand-up-Comedy-Bühne gewagt. Ein Gespräch, das den eigenen Alltagsärger in ein anderes Licht rückt – und zeigt, wie nah Verantwortung, Lebensfreude und Humor beieinanderliegen können.

  • Lachen, bis der Doktor kommt? Dr. Benjamin Eisenberg übernimmt.

    09.06.20261:23:23

    Was bringt Menschen zum Lachen? Benjamin Eisenberg kennt die Frage aus dem Hörsaal und dem Scheinwerferlicht. Der Bottroper Kabarettist hat über Sprachkomik promoviert und steht seit seinem 16. Lebensjahr auf der Bühne. Dort zeigt sich unmittelbar, was funktioniert: Das Publikum lacht. Oder eben nicht. In Folge #16 von 20ProzentMehr sprechen wir darüber, warum derselbe Witz einen Saal begeistert und anderswo verpufft. Was Timing, Erwartungen und die Menschen vor der Bühne damit zu tun haben. Und warum eine Erklärung die Pointe meistens nicht mehr rettet. Benjamin erzählt von ersten Imitationen auf dem Schulhof, einem Auftritt auf Klassenfahrt und dem Weg zum eigenen Programm. Wir schauen auf die Arbeit hinter dem Applaus: Ideen finden, Texte schreiben, Material testen, verwerfen und wieder von vorne anfangen. Außerdem geht es um politische Satire, die online plötzlich als Propaganda eingeordnet wird – wenn der Algorithmus den Witz nicht versteht. Ein Gespräch über die Kunst, andere zum Lachen zu bringen. Und über einen Menschen, der Humor so ernst nimmt, dass er darüber promoviert hat.

  • Warum du glaubst, verstanden zu werden – Dr. Karin Kolb über die Kommunikationsfalle

    13.05.20261:39:20

    Du sagst etwas und bist sicher: Deine Botschaft ist angekommen. Dein Gegenüber hat dich schließlich gehört. Doch zwischen deinen Worten und dem, was der andere versteht, liegt eine ganze Welt aus Erfahrungen, Erwartungen und Interpretationen. Dr. Karin Kolb nimmt uns in Folge #15 von 20ProzentMehr mit in die Wissenschaft hinter unseren alltäglichen Gesprächen. Wir sprechen über die „Illusion der Transparenz“: unsere Überzeugung, für andere viel verständlicher zu sein, als wir tatsächlich sind. Über die Wirkung großer Worte im Berufsalltag. Und über das Zuhören als aktive Leistung, die echtes Verstehen erst möglich macht. Als Kustodin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Duisburg-Essen verbindet Karin wissenschaftliche Arbeit mit der Organisation des Hochschulalltags. Auch beim Thema KI schaut sie genau hin: Wie lassen sich Antworten einordnen? Welches Wissen brauchen wir dafür? Und wie behalten wir unser eigenes Urteil? Ihr persönlicher Weg führt uns von Mannheim ins London der Punk-Gitarren und schließlich nach Essen. Karin erzählt von ursprünglichen Berufswünschen, ihrer Begeisterung für Kunst und ihrem langjährigen Engagement für die Gleichberechtigung von Frauen bei Soroptimist International. Ein Gespräch, das den Blick auf die nächste Unterhaltung verändert – und auf die Chancen, die überraschende Wendungen im eigenen Leben eröffnen.

  • Wie hebt man ein ganzes Haus an, Guido Gizinski?

    07.04.20261:28:37

    Ein kleines Bohrloch, ein spezielles Harz und ein tonnenschweres Gebäude hebt sich. Wie kann das funktionieren? Guido Gizinski nimmt uns in Folge #14 von 20ProzentMehr mit in eine Welt, die meist unter unseren Füßen verborgen bleibt. Als CEO von URETEK Deutschland führt er ein Team, das nachgebenden Baugrund stabilisiert und abgesackte Fundamente gezielt anhebt. Eine Technik, die auch die „Sendung mit der Maus“ erklären wollte. Wir erfahren, wie sich ganze Gebäude wieder auf festen Grund stellen lassen, welche Rolle wissenschaftliche Nachweise dabei spielen und warum Guido den Maus-Beitrag bis heute auf seiner Visitenkarte trägt. Auch sein eigener Berufsweg hielt Überraschungen bereit: Er wollte in die Werbung, absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und erlebte bei Ferrero ein Bewerbungsgespräch, aus dem er eine Lektion fürs Leben mitnahm. Heute trägt er Verantwortung für über 60 Mitarbeitende und setzt auf Vorbereitung, Disziplin und den Mut zur Umsetzung. Zu Hause bekommt diese Verantwortung eine andere Form. Dort erinnern ihn seine Kinder daran: „Du bist auch Papa.“ Wir sprechen darüber, wie ihm dieser Rollenwechsel gelingt, was Sport ihm gibt und wie seine Familie ihn erdet. Ein Gespräch über erstaunliche Technik, Chancen auf Umwegen und den Menschen hinter einem außergewöhnlichen Beruf.

  • Den eigenen Weg finden – Judith Strücker über Berufswahl, Mut und Umwege

    10.03.20261:31:54

    Der erste Schritt ins Berufsleben fühlt sich für viele junge Menschen wie eine Entscheidung für das ganze Leben an. Zwischen unzähligen Möglichkeiten, Erwartungen von außen und der eigenen Unsicherheit wächst der Druck, sofort den richtigen Weg finden zu müssen. Judith Strücker begleitet junge Menschen seit über 20 Jahren bei ihrer Berufsorientierung. Als Teil der Geschäftsleitung bei Einstieg erlebt sie auf Ausbildungsmessen, in Workshops und im direkten Austausch, was Jugendliche beschäftigt – und welche Unterstützung ihnen bei ihren Entscheidungen wirklich hilft. In Folge #13 von 20ProzentMehr sprechen wir darüber, wie Orientierung entsteht, weshalb praktische Erfahrungen so wertvoll sind und welche Rolle das eigene Bauchgefühl spielt. Judith erklärt, warum ein Praktikum selbst dann weiterhelfen kann, wenn es ganz anders verläuft als erhofft, und wie Umwege zu wichtigen Wegweisern werden. Auch Unternehmen stehen vor einer entscheidenden Aufgabe: Sie möchten junge Talente erreichen und verstehen, was diese Generation von Arbeit, Führung und Zusammenarbeit erwartet. Wir sprechen über authentisches Recruiting, zeitgemäße Stellenanzeigen und eine Feedbackkultur, die Entwicklung ermöglicht. Judiths eigener Weg führte sie von Germanistik und Pädagogik zum Grafikdesign und schließlich in die Geschäftsleitung von Einstieg. Ihre Geschichte zeigt, wie unterschiedliche Erfahrungen zusammenfinden und daraus ein persönlicher Weg entsteht. Ein Gespräch über Berufswahl, Selbstvertrauen und den Mut, loszugehen – auch wenn das Ziel noch nicht vollständig feststeht.