Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.
Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

Mr. Solar Plexus


Podcast

Was, wenn deine Angst dir Geschichten erzählt, die gar nicht stimmen?Dieser Psychologie-Podcast dreht sich um soziale Angst, Selbstzweifel, Grübeln und die Ängste des Alltags.Mit kurzen Geschichten, psychologischem Wissen und praktischen Übungen erfährst du, warum dein Kopf manchmal zum schlimmsten Kritiker wird – und wie du ihm nicht mehr alles glauben musst.?️ Weniger Kopfkino. Mehr Leben. Verstehen. Annehmen. Verändern.

Alle Folgen

  • Du bist so distanziert

    Heute3:26

    „Du bist immer so ruhig.“ – „Man weiß gar nicht, was du von uns hältst.“Wer im Berufsleben wenig Small Talk macht, gerne konzentriert für sich arbeitet oder persönliche Distanz bevorzugt, wird schnell als kühl, unsicher oder sogar arrogant wahrgenommen.Doch Stille hat viele Gründe.In dieser Folge von „Angst im Blick“ geht es um den Unterschied zwischen sozialer Angst und schizoiden Persönlichkeitszügen am Arbeitsplatz. Vielleicht möchtest du eigentlich Kontakt aufnehmen, hast aber Angst, etwas Falsches zu sagen. Vielleicht fühlst du dich mit weniger sozialer Nähe einfach wohler. Oder es trifft beides auf dich zu.Du erfährst, warum Kolleg zurückhaltendes Verhalten manchmal falsch interpretieren und wie schon kleine Signale – ein Gruß, ein Lächeln oder ein kurzer persönlicher Satz – Missverständnisse reduzieren können, ohne dass du dich verbiegen musst.Die zentrale Frage lautet:Bin ich still, weil ich es möchte – oder weil ich Angst habe, gehört und bewertet zu werden?Kleiner Selbsttest: Warum bin ich im Team so still?Beantworte die folgenden Aussagen spontan mit Ja, manchmal oder Nein.Ich würde mich gerne häufiger an Gesprächen beteiligen, traue mich aber nicht.Vor einem Gespräch überlege ich lange, was ich sagen könnte.Ich habe Angst, dass Kolleg mich negativ beurteilen.Nach Gesprächen denke ich darüber nach, ob ich etwas Falsches gesagt habe.Ich sage manchmal nichts, obwohl ich eigentlich etwas beitragen möchte.Gleichzeitig empfinde ich längere Gespräche häufig als anstrengend.Ich arbeite lieber alleine als ständig im Team.Persönliche Gespräche am Arbeitsplatz brauche ich nur selten.Ich genieße meine Ruhe und vermisse Gespräche dabei nicht unbedingt.Andere Menschen halten mich manchmal für distanziert, obwohl ich ihnen gegenüber nichts Negatives empfinde.Was könnten deine Antworten bedeuten?Wenn du dich besonders in den ersten fünf Aussagen wiederfindest, könnte soziale Bewertungsangst bei deinem Rückzug eine Rolle spielen.Wenn eher die Aussagen sechs bis zehn passen, könnte ein ausgeprägteres Bedürfnis nach Distanz, Autonomie und geringer sozialer Stimulation dahinterstehen.Und wenn du dich in beiden Bereichen wiedererkennst?Dann können sich soziales Distanzbedürfnis und soziale Unsicherheit überlagern.Der Test ist kein diagnostisches Instrument und erlaubt insbesondere keine Diagnose einer schizoiden Persönlichkeitsstörung. Er soll dir lediglich helfen, dein eigenes Verhalten bewusster zu beobachten.Entscheidend ist nicht, möglichst viele Fragen mit „Ja“ zu beantworten.Entscheidend ist die Frage:„Bin ich mit meiner Art zufrieden – oder hindert mich Angst daran, so zu leben und zu arbeiten, wie ich es eigentlich möchte?“Bei starkem Leidensdruck oder deutlichen Einschränkungen im Berufs- oder Privatleben kann eine professionelle psychologische oder psychotherapeutische Abklärung sinnvoll sein.

  • Der erste Arbeitstag

    Gestern9:11

    Neue Kolleg, Vorstellungsrunden, Small Talk und die gemeinsame Mittagspause: Für manche Menschen ist am ersten Arbeitstag nicht die neue Aufgabe die größte Herausforderung – sondern die ungewohnte soziale Nähe.Doch warum ziehen wir uns zurück? Weil wir Angst haben, negativ bewertet oder abgelehnt zu werden? Oder weil wir tatsächlich mehr Distanz, Ruhe und Autonomie brauchen?In dieser Folge von „Angst im Blick“ geht es um den spannenden Unterschied zwischen sozialer Angst und schizoiden Persönlichkeitszügen im Berufsleben. Zwei Menschen können nach außen nahezu gleich wirken – ruhig, zurückhaltend und lieber für sich – während innerlich völlig unterschiedliche Prozesse ablaufen.Du erfährst, warum Alleinsein nicht automatisch Einsamkeit bedeutet, weshalb stille Kolleg schnell missverstanden werden und wie du herausfinden kannst, ob hinter deinem Rückzug Angst oder ein echtes Bedürfnis nach Abstand steckt.Dazu bekommst du konkrete Strategien für den Berufsalltag, kleine Reflexionsfragen und eine kurze Manifestationsübung für mehr innere Sicherheit am neuen Arbeitsplatz.Eine Folge über Nähe und Distanz, Zugehörigkeit und Rückzug – und über die Erkenntnis:Du musst nicht der geselligste Mensch im Raum sein, um deinen Platz im Team zu finden.Hinweis: Diese Folge dient der Information und Psychoedukation und ersetzt keine individuelle psychologische Diagnostik, Beratung oder Psychotherapie.

  • Wirke ich gerade kalt?

    Vor 2 Tagen3:26

    Jemand erzählt dir von etwas, das ihn tief belastet.Du hörst zu. Du möchtest für diesen Menschen da sein. Doch plötzlich denkst du:„Warum reagiere ich so ruhig? Wirke ich gefühllos?“Schon kontrollierst du dein Gesicht, suchst nach dem perfekten Satz und fragst dich, ob du betroffen genug aussiehst.Doch während du versuchst, Mitgefühl zu zeigen, entfernst du dich vielleicht genau von dem, was dein Gegenüber gerade braucht: echtes Zuhören.? Eine Folge über Affektarmut, soziale Angst und eine wichtige Erkenntnis:Mitgefühl muss nicht laut sein. Manchmal zeigt es sich einfach darin, dass jemand bleibt. ❤️Selbsttest: „Muss ich Mitgefühl zeigen?“Beantworte spontan mit Ja oder Nein: Frage ich mich in ernsten Gesprächen, ob ich betroffen genug wirke? Beobachte ich dabei meine Mimik oder Körpersprache? Suche ich lange nach dem „richtigen“ mitfühlenden Satz? Habe ich Angst, ruhig oder gefühllos zu wirken? Vergleiche ich meine Reaktion mit der anderer Menschen? Versuche ich manchmal, Gefühle stärker zu zeigen, als ich sie tatsächlich empfinde? Bin ich dadurch mehr mit mir selbst als mit meinem Gegenüber beschäftigt? Fällt es mir schwer, Stille in emotionalen Gesprächen auszuhalten? Denke ich nach solchen Gesprächen darüber nach, ob ich richtig reagiert habe? Vergesse ich manchmal, dass ruhiges Zuhören ebenfalls Mitgefühl ausdrücken kann? Je häufiger du mit „Ja“ antwortest, desto stärker könnte dein innerer Kontrollmodus in emotionalen Situationen aktiv sein. Der Test ist keine Diagnose, sondern eine Einladung zur Selbstbeobachtung.? Kurzer Hinweis:Affektarmut ist ein psychologischer Fachbegriff und nicht gleichbedeutend mit fehlendem Mitgefühl. Menschen können Anteilnahme unterschiedlich erleben und ausdrücken. Bei anhaltenden Veränderungen des Gefühlslebens oder deutlicher Belastung ist eine professionelle psychologische oder ärztliche Abklärung sinnvoll

  • Freust du dich denn gar nicht?

    Vor 3 Tagen3:14

    Alle lachen, klatschen und strahlen – nur bei dir bleibt es erstaunlich still. Und plötzlich fragst du dich nicht mehr, was du fühlst, sondern ob die anderen bemerken, dass du anders reagierst. Eine Folge über Affektarmut, sozialen Erwartungsdruck und die befreiende Erkenntnis: Du musst Gefühle nicht vorspielen, um dazuzugehören.

  • Wenn du lachst, aber nichts fühlst

    Vor 4 Tagen3:26

    Du sitzt mitten im Gespräch – und plötzlich fragst du dich: „Fühle ich eigentlich genug?“ Wie Affektarmut und soziale Angst einen inneren Kontrollmodus auslösen können.Hinweis: Affektarmut ist ein Fachbegriff und nicht mit Schüchternheit oder Introversion gleichzusetzen. Bei anhaltender Belastung ist eine professionelle Abklärung sinnvoll

  • Vielleicht bist du mehr als dein Arbeitsplatz

    Vor 6 Tagen3:17

    Was bleibt von dir, wenn dein sicher geglaubter Arbeitsplatz plötzlich wackelt? Vielleicht viel mehr, als du gerade denkst.Diese Folge richtet den Blick weg von der Angst und hin zu dem, was dir niemand kündigen kann: deine Erfahrung, deine Fähigkeiten und deine Entwicklung. Es geht darum, den eigenen beruflichen Wert neu zu entdecken und aus dem lähmenden „Was passiert mit mir?“ langsam wieder ein „Was kann ich jetzt tun?“ zu machen.Eine mutmachende Folge über Selbstwirksamkeit, neue Möglichkeiten und das Vertrauen, auch mit einer ungewissen beruflichen Zukunft umgehen zu können.Hinweis: Diese Folge dient der psychologischen Information und Selbstreflexion. Sie ersetzt keine individuelle psychologische, psychotherapeutische, arbeitsrechtliche oder berufliche Beratung. Berufliche Veränderungen können belastend sein – Unterstützung anzunehmen kann dabei ein wichtiger Teil von Selbstwirksamkeit sein.