Trolle – Teil 2: Warum Norwegens mythische Riesen immer verlieren müssen.
Gestern•23:30
Letztes Mal haben ich nur erzählt. Diesmal betrachten wir das alles einmal ausgiebig. Teil 2 meines Norwegen-Specials fragt nach dem Warum hinter den Trollsagen: Woher kommt der Troll? Warum tötet ihn die Sonne? Warum flieht er vor der Kirchenglocke? Was stand wirklich an jener Wiege – und warum verliert dieses übermächtige Wesen in fast jeder Geschichte? Eine Reise durch Etymologie, Nationalromantik und den ehrlichsten, dunkelsten Volksglauben Norwegens.? QUELLEN & ZUM WEITERLESEN Ármann Jakobsson, Arbeiten zur Bedeutung des Wortes „troll" im Mittelalter (u. a. The Troll Inside You, 2017) – zur Breite des altnordischen Begriffs. Vladimir Orel, A Handbook of Germanic Etymology (2003) – zur Herkunft von trǫll und zum Verhältnis zu jötunn und þurs. Andreas Faye, Norske Folke-Sagn (1833/1844) – die frühe Grundsammlung der Ortssagen. Peter Christen Asbjørnsen & Jørgen Moe, Norske Folkeeventyr (ab 1841); Asbjørnsen, Norske Huldreeventyr og Folkesagn (1845–48) – Ursprung der Unterscheidung von eventyr und sagn/huldreeventyr. Oscar J. Falnes, National Romanticism in Norway (1933) – zum Zusammenhang von Folklore und nationaler Identität nach 1814. Reidar Th. Christiansen, The Migratory Legends (1958) – Standardkatalog norwegischer Wandersagen (Versteinerung, Kirchensagen, Wechselbalg). D. L. Ashliman, Studien und Textsammlung zum Wechselbalg – zur Deutung des Glaubens als Erklärungsmodell für nicht gedeihende und behinderte Kinder. Zur Bildtradition: Theodor Kittelsen (1857–1914) und Erik Werenskiold (1855–1938).----Kanalmitglied werden :https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join-----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de