Der Künstlermarketing Podcast
Der Künstlermarketing Podcast

Der Künstlermarketing Podcast

Christoph Becker und Yannic Lühmann


Podcast, Business

Herzlich willkommen beim neuen Künstlermarketing Podcast mit Christoph Becker und Yannic Lühmann. Hier trifft Social Media auf erfolgreiche Strategien und echte Insights auf wahre Geschichten. Wir geben euch einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Showbranche und in unsere tägliche Arbeit, mit der wir bereits weit über eine Milliarde Impressions für unsere Künstler generiert haben und mit der wir die Hallen unserer Künstler immer wieder voll machen. Für alle, die die Bühne lieben. Ready? Los geht’s!

Alle Folgen

  • #137 Wir schalten keine Werbung. Und genau deshalb wachsen wir.

    Vor 4 Tagen9:01

    Wie gewinnt man regelmäßig neue Künstlerkunden, ohne Geld in Google Ads, Facebook Ads oder andere Werbekampagnen zu stecken? Genau diese Frage bekommen Christoph und Yannic immer wieder gestellt. Die ehrliche Antwort: Sie schalten überhaupt keine bezahlte Werbung. ? In dieser Folge des Künstlermarketing Podcasts erklären die beiden, warum ihre Kundengewinnung fast vollständig über Mundpropaganda, sichtbare Ergebnisse und persönliche Empfehlungen funktioniert. Die Social-Media-Inhalte, die für Künstlerinnen, Künstler und Projekte produziert werden, verbreiten sich innerhalb der Branche. Auch wenn dabei nicht immer der Name der Agentur eingeblendet wird, erkennen viele Menschen den Stil, die Qualität und den Wiedererkennungswert der Arbeit. Denn die Künstlerbranche spricht miteinander. Gute Erfahrungen werden geteilt, Kontakte werden weitergegeben und erfolgreiche Projekte sorgen automatisch für Aufmerksamkeit. Genau deshalb sind zufriedene Kunden für Christoph und Yannic die stärkste Form von Marketing. ? Neu hinzugekommen ist ein konkretes Empfehlungsmodell: Vermittelt ein Kunde erfolgreich einen neuen Künstler oder ein passendes Projekt, erhält er 200 € pro Monat – und zwar so lange, wie der vermittelte Kunde bei der Agentur bleibt. Bei einer Zusammenarbeit über zwölf Monate können dadurch 2.400 € entstehen. Wer mehrere passende Kontakte vermittelt, kann entsprechend mehrfach profitieren. ? Christoph und Yannic sprechen außerdem über ein Musical-Projekt, das durch eine persönliche Empfehlung von Torsten Bär zustande kam. Das Projekt benötigte kurzfristig professionellen Social-Media-Content und konnte durch die Zusammenarbeit schnell sichtbare Ergebnisse beim Ticketverkauf erzielen. Die Folge zeigt aber auch: Mundpropaganda funktioniert nur, wenn die Leistung stimmt. Niemand empfiehlt eine Agentur weiter, die schlechte Arbeit abliefert. Qualität, Verlässlichkeit, ein unverwechselbarer Stil und langfristige Kundenbeziehungen sind deshalb wichtiger als der nächste aufwendige Werbefunnel. Eine ehrliche und unterhaltsame Folge über Kundengewinnung ohne Ads, Empfehlungsmarketing in der Künstlerbranche und die vielleicht wirkungsvollste Werbung überhaupt: richtig gute Arbeit. ?️

  • #136 Crowdwork-Hype auf Instagram: Chance oder gefährlicher Trend?

    26.07.202616:51

    Crowdwork dominiert aktuell viele Comedy-Feeds. Wer sich ein paar erfolgreiche Clips anschaut, bekommt vom Algorithmus schnell den Eindruck vermittelt: Alle machen Crowdwork – und nur Crowdwork bringt noch Reichweite. Doch stimmt das wirklich? ? Christoph und Yannic sprechen in dieser Folge darüber, warum Künstler nicht automatisch jedem Social-Media-Trend folgen sollten. Crowdwork kann unglaublich unterhaltsam sein, starke Reels produzieren und die Verbindung zwischen Künstler und Publikum intensivieren. Dafür muss es jedoch zur eigenen Persönlichkeit, zur Show und zum Humor passen. Denn gutes Crowdwork bedeutet weit mehr, als einer Person in der ersten Reihe eine Frage zu stellen. Es braucht Timing, Menschenkenntnis, Empathie und die Fähigkeit, eine Situation auch dann charmant aufzulösen, wenn die Antwort nicht wie erwartet ausfällt. Problematisch wird es, wenn Künstler ihr Publikum von oben herab behandeln, einzelne Zuschauer bloßstellen oder eine Beleidigung als Pointe verkaufen. Was auf der Bühne bereits unangenehm wirkt, kann durch einen veröffentlichten Clip noch deutlich größere Auswirkungen auf die eigene Marke haben. Die beiden erklären außerdem, warum Crowdwork keinesfalls die einzige Möglichkeit ist, abwechslungsreichen Comedy-Content zu produzieren. Geskriptete Stand-up-Ausschnitte, aktuelle Themen oder eigens für eine Stadt entwickelte Gags können ebenfalls hervorragend funktionieren und regelmäßig neues Videomaterial liefern. Die wichtigste Erkenntnis dieser Folge: Social Media ist eine Plattform, auf der du deine Kunst verteilst – keine Plattform, die dir vorschreiben sollte, welche Kunst du machen musst. ? Funktionieren deine geskripteten Clips und entsprechen sie deinem Stil, musst du nicht plötzlich Crowdwork machen. Bist du dagegen stark im direkten Austausch mit dem Publikum, darf genau das ein wichtiger Teil deiner Marke werden. Hör auf dein Bauchgefühl, beobachte deine Ergebnisse und zeige das, was dich wirklich auszeichnet. Denn langfristig verkauft nicht der größte Hype die Tickets, sondern eine glaubwürdige künstlerische Persönlichkeit. ?

  • #135 Reichweite & Tickets fast verdoppelt – mitten im Sommerloch

    19.07.202615:05

    Sommerloch, Ferienzeit und 40 Grad – da lohnt sich Marketing doch sowieso nicht, oder? ☀️ Ganz im Gegenteil! In dieser Folge des Künstlermarketing Podcasts zeigen Christoph und Yannic, warum der Sommer für Künstlerinnen und Künstler sogar eine besonders spannende Chance sein kann. Aufgenommen wird dieses Mal in einer komplett neuen Umgebung: Das Team ist mit dem Büro umgezogen. Noch stehen Kartons herum, die Kameras müssen improvisiert aufgestellt werden und das geplante Podcast-Studio befindet sich mitten im Aufbau. Aber genau wie beim Marketing gilt: Man arbeitet mit dem, was gerade da ist – und macht das Beste daraus. ?️? Im Mittelpunkt der Folge steht ein aktuelles Beispiel aus der Zusammenarbeit mit einem neu gestarteten Künstler. Trotz Hochsommer, Ferienzeit, großer Hitze und Fußball-WM konnte dessen Instagram-Reichweite schon innerhalb des ersten Monats fast verdoppelt werden. Noch beeindruckender: Auch die Ticketverkäufe haben sich nahezu verdoppelt. ??️ Christoph und Yannic sprechen darüber, weshalb das bekannte Sommerloch vermutlich noch aus klassischen Fernsehzeiten stammt. Damals waren die Menschen im Urlaub tatsächlich schwerer erreichbar. Heute begleitet das Smartphone die meisten Menschen überallhin – an den Strand, ins Hotel, zum Flughafen und auf die heimische Terrasse. Dadurch entstehen für Künstler neue Möglichkeiten: Menschen konsumieren weiterhin Reels, TikToks, YouTube-Videos und andere mobile Inhalte. Entscheidend ist, dass Künstler sichtbar bleiben, regelmäßig guten Content veröffentlichen und den Weg vom Beitrag bis zum Ticketkauf möglichst einfach gestalten. Außerdem geht es um das organische Wachstum des Künstlermarketing Podcasts, Weiterempfehlungen innerhalb der Branche und ein spontan aufgenommenes Video über das mobile Podcast-Setup, das inzwischen mehr als 11.000 Aufrufe erreicht hat. Christoph und Yannic diskutieren auch, wann kleine YouTube-Werbebudgets sinnvoll sein können – und wann eine durchdachte Marketingstrategie deutlich mehr bringt. Die wichtigste Erkenntnis dieser Folge: Reichweite entwickelt sich nicht jeden Tag gleichmäßig. Einzelne schwächere Tage bedeuten nicht automatisch, dass der Algorithmus einen Account nicht mehr mag. Entscheidend sind gute Inhalte, Geduld, eine klare Strategie und die Bereitschaft, auch dann weiterzumachen, wenn andere gerade Pause machen. ? Der Sommer ist nicht automatisch ein Loch. Für Künstler kann er genau der Zeitraum sein, in dem weniger Konkurrenz aktiv ist und die eigene Sichtbarkeit besonders stark wächst.

  • #134 Ein virales Video reicht heute nicht mehr aus für volle Shows

    12.07.202613:54

    Aber was passiert danach? In dieser Folge vom Künstlermarketing Podcast sprechen Christoph und Yannic über einen Denkfehler, den viele Künstler machen: Sie sehen einen einzelnen Peak im Ticketverkauf nach einem Live-Video und hoffen, dass genau so Social Media funktioniert. Doch echte Sichtbarkeit entsteht nicht durch Glückstreffer, sondern durch Wiederholung. Die beiden erklären, warum ein einzelner Clip selten reicht, um Menschen direkt zum Ticketkauf zu bewegen. Viele Zuschauer müssen dich erst mehrfach sehen, dich kennenlernen, deinen Humor, deine Musik oder deine Kunst verstehen – und irgendwann trifft genau ein Clip mitten ins Herz. Erst dann entsteht oft der Impuls: Spielt die Person eigentlich bei mir in der Nähe? Außerdem geht es um Konstanz, Content-Frequenz, Plateaus, Algorithmus-Lernen und die gefährliche Versuchung, nach ein paar schwächeren Videos wieder aufzuhören. Denn gerade dann beginnt Social Media oft erst richtig zu wirken. Eine Folge für alle Künstler, Comedians, Musiker und Bühnenmenschen, die nicht nur einzelne Ticket-Peaks wollen, sondern langfristig mehr Sichtbarkeit, mehr Vertrauen und mehr verkaufte Tickets. ? Zusammengefasst:Sichtbarkeit entsteht durch Wiederholung – nicht durch Glückstreffer.

  • #133 Test-Reels erklärt: Der Instagram Hack für Künstler?

    05.07.202612:33

    ? In dieser Folge vom Künstlermarketing Podcast geht es um ein Instagram-Feature, das viele zwar kennen, aber längst nicht konsequent nutzen: Test-Reels. Christoph und Yannic sprechen darüber, was passiert, wenn man Test-Reels nicht nur „mal nebenbei“ hochlädt, sondern wirklich strategisch und intensiv testet. Yannic berichtet aus der Praxis mit Künstlerprofilen und erzählt, welche Learnings aus den letzten Wochen entstanden sind. Dabei geht es um Fragen wie:Wie funktionieren Test-Reels eigentlich genau? Warum werden sie nur an Nicht-Follower ausgespielt? Wie erkennt Instagram kopierte oder zu ähnliche Videos? Und was muss man an einem Reel verändern, damit es wieder eine echte Chance im Algorithmus bekommt? Besonders spannend: Bei einigen Künstlern haben die Tests zu deutlich mehr Abonnenten geführt. Gleichzeitig wird aber auch klar, dass Test-Reels kein magischer Ein-Klick-Hack sind. Wer mehrere Test-Reels pro Tag hochlädt, muss auch mehrere Versionen schneiden, Captions schreiben, Uploads planen und die Performance auswerten. In der Folge sprechen Christoph und Yannic über konkrete Ansätze wie neue Einstiege, andere Zoomfahrten, Texthooks, umgeschnittenes Bestandsmaterial und die richtige Frequenz. Außerdem geht es darum, wie Test-Reels helfen können, bevor ein Reel offiziell veröffentlicht wird – oder um Reichweitenverluste durch Pflicht-Postings und Promo-Content abzufedern. ? Eine ehrliche, praktische und sehr wertvolle Folge für Musiker, Künstler und Creator, die Instagram nicht dem Zufall überlassen wollen. ? Teile gerne deine Erfahrungen mit Test-Reels in den Kommentaren!

  • #132 Warum deine Comedy-Clips nicht viral gehen

    28.06.202618:41

    Warum funktionieren manche Social-Media-Clips sofort – und andere lassen einen komplett ratlos zurück? ? In dieser Folge vom Künstlermarketing Podcast sprechen Christoph und Yannic über ein Problem, das vor allem bei Comedy-Clips, Bühnenmaterial und Live-Ausschnitten immer wieder passiert: Der Clip beginnt mitten in der Story. Die Pointe ist vielleicht stark, der Moment eigentlich lustig – aber dem Publikum fehlt der Kontext. Und sobald Menschen auf Social Media zu viel nachdenken müssen, scrollen sie weiter. Yannic erklärt, warum sogenannte Callbacks im Live-Kontext super funktionieren können, online aber oft neu gebaut werden müssen. Denn wer nur den späteren Bezug zeigt, ohne den ursprünglichen Moment mitzuerzählen, verliert viele Zuschauer:innen schon in den ersten Sekunden. Außerdem geht es um Story Cutting: Wie schneidet man aus einem langen Bühnenmoment einen Clip, der trotzdem verständlich, schnell und emotional bleibt? Warum sind 3-Minuten-Videos nicht automatisch schlechter als 30-Sekunden-Clips? Und weshalb können zu lange Lacher oder Applausstellen sogar die Watchtime zerstören? ? Christoph und Yannic sprechen sehr praxisnah darüber, wie unterschiedlich Live-Bühne und Social Media funktionieren. Auf der Bühne dürfen Wiederholungen, Pausen und lange Reaktionen Raum bekommen. Auf TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts muss die Taktung enger sein, ohne dass der Clip künstlich oder unauthentisch wirkt. Eine Folge für alle Künstler:innen, Comedians, Musiker:innen, Agenturen und Content-Teams, die aus Live-Material bessere Clips machen wollen – mit mehr Verständnis, besserem Storytelling und deutlich mehr Chancen auf Reichweite. ?