Der Künstlermarketing Podcast
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Der Künstlermarketing Podcast

Christoph Becker und Yannic Lühmann


Podcast, Business, Ratgeber & Coaching

Herzlich willkommen beim neuen Künstlermarketing Podcast mit Christoph Becker und Yannic Lühmann. Hier trifft Social Media auf erfolgreiche Strategien und echte Insights auf wahre Geschichten. Wir geben euch einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Showbranche und in unsere tägliche Arbeit, mit der wir bereits weit über eine Milliarde Impressions für unsere Künstler generiert haben und mit der wir die Hallen unserer Künstler immer wieder voll machen. Für alle, die die Bühne lieben. Ready? Los geht’s!

Alle Folgen

  • #147 Neunzig Minuten Show: Welche Clips gehören auf Social Media?

    #147 Neunzig Minuten Show: Welche Clips gehören auf Social Media?

    11.10.2026•14:53

    In einer kompletten Show gibt es vielleicht 30 richtig gute Lacher. Doch nur ein kleiner Teil davon eignet sich automatisch auch für Instagram Reels, TikTok oder YouTube Shorts. In dieser Folge sprechen Christoph und Yannic darüber, wie man aus langem Showmaterial genau die Momente herausfiltert, die auch auf Social Media funktionieren können. Ein Schwerpunkt ist dabei Crowdwork. Denn nur weil ein Dialog live für große Lacher sorgt, muss er als einzelner Clip noch lange nicht funktionieren. Entscheidend ist unter anderem, ob Künstler und Publikum auf Augenhöhe miteinander umgehen, ob Sympathie entsteht und ob der Ausschnitt eine nachvollziehbare kleine Geschichte erzählt. Besonders stark wird Crowdwork dann, wenn ein echtes Pingpong entsteht: Das Publikum gibt etwas rein, der Künstler reagiert, es geht hin und her – und man möchte wissen, wie die Situation endet. ? Yannic erklärt außerdem seinen eigenen Auswahlprozess beim Sichten langer Shows. In Premiere Pro arbeitet er mit verschiedenen Farben, um Material direkt einzuordnen: Was ist sofort interessant? Was könnte funktionieren? Was passt vielleicht nicht zum Künstler, ist aber trotzdem spannend? Und welcher Ausschnitt wurde bereits verarbeitet? Dieses System hilft nicht nur beim aktuellen Schnitt. Monate später lässt sich noch nachvollziehen, welche Stellen bereits verwendet wurden und welche bisher liegen geblieben sind. ? Besonders wichtig ist aber ein Punkt, der fast banal klingt: Nimm dir wirklich Zeit zum Sichten. Wer gleichzeitig Nachrichten beantwortet, andere Aufgaben erledigt oder gedanklich schon beim nächsten Termin ist, übersieht schnell genau die kleinen Momente, aus denen später ein richtig guter Clip werden könnte. Deshalb lautet die Empfehlung: Handy weg, Zeit blocken und das Material konzentriert anschauen. Wer noch kein ausgefeiltes Schnittsystem hat, kann zunächst ganz simpel mit Timecodes und Notizen arbeiten. Wer regelmäßig viel Material verarbeitet, sollte sich dagegen möglichst früh ein eigenes Markierungs- und Ordnungssystem aufbauen. Eine Folge für Comedians, Künstler und alle, die aus Bühnenmaterial gezielter, schneller und treffsicherer Social-Media-Content machen möchten. ?

  • #146 Warum gute Witze auf Social Media oft schon nach 2 Sekunden sterben

    #146 Warum gute Witze auf Social Media oft schon nach 2 Sekunden sterben

    04.10.2026•15:31

    Der Witz war live ein Volltreffer. Der Saal lacht, die Stimmung ist perfekt – also schnell den Clip herausschneiden und auf Social Media posten. Und dann? Fast niemand bleibt dran. ? Genau darum geht es in dieser Folge vom Künstlermarketing Podcast mit Christoph und Yannic: Warum funktioniert ein Moment auf der Bühne hervorragend, während derselbe Moment als Reel, TikTok oder YouTube Short plötzlich komplett anders wirkt? Die Antwort lautet häufig: Der Kontext fehlt. Auf der Bühne hat ein Künstler jede Menge Zeit. Eine Geschichte kann aufgebaut werden, das Publikum lernt den Künstler kennen, Sympathie entsteht und einzelne Themen oder Running Gags können über die gesamte Show vorbereitet werden. Auf Social Media fällt genau diese Aufwärmphase weg. Yannic erklärt deshalb, wie er beim Videoschnitt gezielt die Puzzleteile sucht, die eine Pointe verständlich machen. Dabei muss die Reihenfolge eines Social-Media-Clips nicht zwangsläufig der Reihenfolge der Bühnenshow entsprechen. Entscheidend ist, dass der Zuschauer innerhalb kürzester Zeit versteht, worum es geht – und einen Grund bekommt, dranzubleiben. ? Das bedeutet auch: radikal kürzen. Lustige Nebensätze können trotzdem aus einem Clip fliegen, wenn sie nicht auf das eigentliche Ziel einzahlen. Manche davon funktionieren vielleicht sogar besser als eigenes kurzes Video. Besonders wichtig sind die ersten zwei Sekunden. Fehlt hier Orientierung, passiert visuell nichts oder ist der Einstieg unverständlich, wird schnell weitergeswipt. Schon kleine Veränderungen wie abwechslungsreiche Untertitel können helfen, das Scrollverhalten zu unterbrechen. Christoph und Yannic sprechen außerdem über einen simplen, aber wichtigen Qualitätscheck: Schau dir deinen fertigen Clip mit etwas Abstand noch einmal an. Vielleicht nach einem Kaffee oder einem Glas Wasser. ☕ Und ruhig auch einmal direkt auf dem Smartphone statt nur im Schnittprogramm. Denn wer stundenlang Wort für Wort an einem Video arbeitet, wird irgendwann betriebsblind. Die Kernfrage vor dem Upload lautet deshalb: Versteht jemand diesen Clip auch dann, wenn er vorher absolut nichts über die Show, den Künstler oder den Witz weiß? Wenn nicht, fehlt vermutlich noch ein Puzzleteil. ?

  • #145 So wird aus Social-Media-Reichweite eine volle Tour

    #145 So wird aus Social-Media-Reichweite eine volle Tour

    27.09.2026•11:29

    Kann man zwei völlig unterschiedliche Content-Arten auf demselben Instagram-Account erfolgreich spielen? ?? Eigentlich vertreten Christoph und Yannic schon lange eine ziemlich klare Meinung: Wer als Künstler auf Social Media wachsen will, sollte seinen Account möglichst eindeutig auf die eigene Kunst ausrichten. Doch dann kamen mehrere spannende Fälle auf den Tisch. Creator, die bereits mit Clipcomedy eine große Social-Media-Reichweite aufgebaut hatten, wollten plötzlich stärker auf die Bühne und sich als Live-Comedians etablieren. Gleichzeitig konnten und wollten sie ihre bisherigen Clips nicht einfach einstellen – schließlich entstanden darüber weiterhin Reichweite, Kooperationen und Einnahmen. Also musste eine neue Lösung her. ? In dieser Folge nehmen Christoph und Yannic euch mit hinter die Kulissen eines echten Experiments: Wie lassen sich Clipcomedy und Live-Comedy auf einem Account kombinieren, ohne dass sich die Posts gegenseitig Reichweite wegnehmen? Ein besonders wichtiger Faktor: der Abstand zwischen den Veröffentlichungen. In den Tests zeigte sich, dass Beiträge möglichst nicht direkt hintereinander erscheinen sollten. Stattdessen wurde versucht, rund 9 bis 10 Stunden zwischen Clipcomedy und Live-Content zu lassen. So konnte morgens oder mittags ein Clip erscheinen und am Abend das Live-Reel von der Bühne. Doch das größere Problem war nicht nur der Algorithmus. Auch die bestehende Community musste erst verstehen: Diese Person macht nicht nur Social-Media-Sketche – sie steht jetzt auch auf der Bühne. Dieser Wechsel brauchte etwas Zeit. Während bei anderen Künstlern teilweise schon nach zwei Monaten deutliche Entwicklungen sichtbar waren, dauerte es in diesem Fall eher drei Monate. Dann wurde es richtig spannend. ? Nicht nur die Ticketverkäufe entwickelten sich stark – die Tour wurde sogar ausverkauft. Gleichzeitig erhielt das Management plötzlich Kooperationsanfragen, die sich nicht mehr ausschließlich auf die bekannte Clipcomedy-Figur bezogen, sondern auch auf die neue Live-Persona. Das Ergebnis: Statt sich gegenseitig zu kannibalisieren, konnten sich beide Content-Welten sogar gegenseitig stärken. Menschen, die ursprünglich wegen der Clipcomedy folgten, entdeckten nach und nach die Live-Videos. Neue Follower, die über Stand-up-Clips auf den Account kamen, konsumierten wiederum auch die klassischen Comedy-Sketche. Eine echte Win-win-Situation. ? In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem: – warum zwei Posts am selben Tag problematisch sein können– weshalb Christoph und Yannic etwa 9–10 Stunden Abstand testen– welche Postingzeiten sich für unterschiedliche Inhalte anbieten– warum Instagram hier anders funktioniert als TikTok– wie man eine bestehende Social-Media-Figur Richtung Bühne entwickelt– warum der Wechsel mehrere Monate brauchen kann– und weshalb unterschiedliche Content-Arten nicht automatisch schlecht für einen Account sind Ein spannender Blick unter die Motorhaube des Künstlermarketings – inklusive einer Strategie, bei der Christoph und Yannic ihre bisherige Meinung zumindest ein Stück weit revidieren mussten. ?

  • #144 Teure Kamera vs. iPhone: Was Künstler wirklich brauchen

    #144 Teure Kamera vs. iPhone: Was Künstler wirklich brauchen

    20.09.2026•14:54

    ? Kann ein iPhone inzwischen wirklich eine professionelle Kamera ersetzen? Zumindest für viele Künstler, Musiker und Comedians lautet die Antwort von Christoph und Yannic ziemlich eindeutig: Für starke Showaufnahmen braucht ihr längst nicht immer ein riesiges Kamera-Setup. In dieser Folge des Künstlermarketing Podcasts geht es deshalb ganz praktisch um das iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max als Kamera für Bühne, Konzert und Social Media Content. Ausgangspunkt ist ein Konzertbesuch, bei dem selbst aus einigen Metern Entfernung erstaunlich starke Fotos und Videos entstanden sind. Doch noch spannender wird es bei der eigenen Show: Wie stellt man ein iPhone am besten auf? Welche Zoomstufe sollte man verwenden? Sollte man im Hoch- oder Querformat aufnehmen? Ist der Kinomodus sinnvoll? Und warum ist 4K gerade dann praktisch, wenn aus einer langen Bühnenaufnahme später Hochkant-Clips für Instagram Reels, TikTok oder YouTube Shorts entstehen sollen? ? Christoph und Yannic sprechen außerdem über einen der größten Vorteile des Smartphones: den unkomplizierten Workflow. Show aufnehmen, Datei übertragen, schneiden – fertig. Kein gigantisches Equipment und keine komplizierte Produktion. Dabei geht es aber nicht nur um Social Media. Aufzeichnungen können Künstlern auch dabei helfen, ihre eigene Performance zu analysieren: Wie war das Timing? Welche Publikumsinteraktion hat funktioniert? Wo lässt sich die Show verbessern? Und dann ist da noch die Sache mit der Reichweite. ? Denn eine aufwendig produzierte Aufnahme gewinnt nicht automatisch. Christoph und Yannic erinnern sich an Produktionen, bei denen vergleichsweise simples Smartphone-Material am Ende deutlich besser funktioniert hat als Videos aus wesentlich teureren Kameras. Der Grund: Für Social Media zählen Moment, Perspektive und Authentizität oft mehr als maximale technische Perfektion. ? Deshalb lautet die wichtigste Empfehlung dieser Folge: Filmt eure Auftritte. Möglichst regelmäßig. Baut euch ein Archiv auf und sammelt Material, selbst wenn ihr noch gar nicht wisst, wofür ihr jeden einzelnen Clip verwenden werdet. Denn kein Material zu haben, ist später meistens das größere Problem als eine Aufnahme, die nicht hundertprozentig perfekt ist.

  • #143 Warum Publikumsbilder deine Reels sofort besser machen

    #143 Warum Publikumsbilder deine Reels sofort besser machen

    13.09.2026•13:59

    ? Was unterscheidet ein Konzertvideo, das einfach nur dokumentiert, von einem Reel, bei dem man sofort denkt: Da will ich dabei sein? Genau darum geht es in dieser Folge des Künstlermarketing Podcasts. Christoph und Yannic sprechen über ein Konzertwochenende mit Nina Chuba, BUNT. und Roger G. – und vor allem über eine Beobachtung, die bei BUNT. besonders hängen geblieben ist: Die Kamera filmt nicht einfach nur die Stimmung. Sie kann selbst Teil dieser Stimmung werden. ? Bei BUNT. bewegen sich die Kameraleute mitten durch das Publikum, feiern mit, animieren die Crowd und schaffen dadurch Situationen, aus denen extrem emotionale Bilder entstehen. Auf Social Media sieht man später die euphorische Menge – aber spannend ist vor allem, wie diese Bilder überhaupt zustande kommen. Und genau daraus lässt sich auch für kleinere Künstlerinnen und Künstler einiges lernen. Denn natürlich kann nicht jeder zwei zusätzliche Kameraleute mit auf Tour nehmen. Muss man aber auch nicht. ? Eine zusätzliche statische Perspektive, ein Smartphone, eine kleine Kamera oder eine Osmo Pocket können bereits reichen, um Reaktionen aus dem Publikum einzufangen. Warum ist das so wichtig? Weil ein lachendes, weinendes, mitsingendes oder komplett ausrastendes Publikum die Emotion einer Performance verstärkt. Wenn Menschen im Video sehen, wie andere Menschen reagieren, wird die Wirkung der Musik, der Pointe oder des Moments unmittelbar größer. ❤️ Christoph und Yannic sprechen außerdem darüber, warum große Kameras direkt vor dem Gesicht manchmal genau das Gegenteil bewirken: Menschen bemerken die Kamera, fühlen sich beobachtet – und plötzlich ist die natürliche Reaktion weg. Die Lösung muss deshalb nicht immer größer, teurer und professioneller sein. Manchmal entstehen die besseren Crowd-Shots gerade mit einer kleinen, unauffälligen Kamera. ? Die wichtigste Erkenntnis dieser Folge: Filmt nicht nur euch selbst und eure Bühne. Filmt eure Fans. Denn die Reaktion des Publikums zeigt euren zukünftigen Zuschauerinnen und Zuschauern, wie sich eure Show wirklich anfühlt. Und genau diese Emotion kann aus einem normalen Konzertclip einen starken Social-Media-Content-Piece machen. ?

  • #142 Warum wir ein virales Video sofort gelöscht haben

    #142 Warum wir ein virales Video sofort gelöscht haben

    06.09.2026•14:52

    Ein Video geht viral. Die Kommentare explodieren. Der Algorithmus liebt es. Eigentlich genau das, was man sich im Social Media Marketing wünscht – oder? ?? In dieser Folge erzählen Christoph und Yannic von einer Situation aus dem echten Agenturalltag, bei der innerhalb kürzester Zeit klar wurde: Diese Reichweite wollen wir lieber nicht haben. Ein Künstler veröffentlicht einen eigentlich harmlosen und humorvollen Beitrag über Tauben. Rund eine halbe Stunde später stehen bereits etwa 200 Kommentare unter dem Video. Kurz darauf sind rund 10.000 Aufrufe erreicht. Klingt zunächst hervorragend – bis ein Blick in die Kommentare zeigt, dass sich der Content gerade in eine völlig andere Richtung entwickelt. Denn der Algorithmus unterscheidet nicht zwischen begeisterten Fans und Menschen, die sich massiv über einen Beitrag aufregen. Für ihn zählen zunächst Signale wie Kommentare, Interaktionen und Aufmerksamkeit. Und genau dadurch kann plötzlich eine Zielgruppe erreicht werden, die mit der eigentlichen Marke überhaupt nichts zu tun hat. ? Christoph und Yannic sprechen darüber, warum sie in diesem konkreten Fall gemeinsam mit dem Künstler entschieden haben, das Video wieder offline zu nehmen – obwohl vermutlich noch deutlich mehr Reichweite möglich gewesen wäre. Außerdem geht es um die Frage, warum Content nach dem Upload weiter beobachtet werden muss. 200 Kommentare sind eben nicht automatisch ein Grund zum Feiern. Entscheidend ist, wer kommentiert, warum kommentiert wird und welche Menschen der Algorithmus anschließend als ideale Zielgruppe einstuft. Ihr erfahrt außerdem: warum negative Interaktionen trotzdem starke Algorithmus-Signale sein könnenwann Reichweite einer Marke mehr schadet als nutztwarum manche kontroversen Beiträge kalkulierbar sind und andere nichtweshalb schnelle Entscheidungen bei einem möglichen Shitstorm entscheidend sein könnenwarum professionelles Social Media Management nicht mit dem Hochladen eines Videos endetwie wichtig der enge Austausch zwischen Künstler und Social-Media-Team istEine Folge über Tauben, Algorithmen und die ziemlich wichtige Erkenntnis: Viralität allein ist noch kein Erfolg. ?? Wenn ihr wissen wollt, wie professionelles Künstlermarketing hinter den Kulissen wirklich aussieht, ist diese Episode genau für euch.