Eltern nach acht - der Tagesabschlussbericht
Eltern nach acht - der Tagesabschlussbericht

Eltern nach acht - der Tagesabschlussbericht

Franziska Dittmann


Podcast, Elternratgeber

Wir sind Franziska und Dominik aus Berlin, zwei Kinder, geboren im März 2023 und im April 2025. Unser Alltag ist wie eurer: Kita, Müdigkeit, zu viele Gedanken im Kopf, zu wenig Zeit, um sie auszusprechen. In diesem Podcast führen wir die Gespräche, die tagsüber nicht stattfinden – wenn alle To-Do-Listen laut sind, aber niemand fragt, wie es einem eigentlich wirklich geht. Wir reden über Liebe und Streit, über Erschöpfung, die einfach nicht weggeht, über Kindererziehung, die sich manchmal wie eine Impro-Show anfühlt, und über unser eigenes Erwachsenwerden, das nicht hinterherkommt. Wir sind keine Experten, sondern Eltern wie ihr – mittendrin, manchmal ratlos, manchmal überrascht, wie gut doch alles klappt. Hier bist du richtig, wenn du abends auf deiner Couch sitzt und einfach hören willst, dass es anderen genauso geht. Folge uns gerne hier auf Deiner Lieblingsplattform! Mehr von uns, aktuelle Werbepartner und Infos: https://linktr.ee/elternnachacht Instagram: https://instagram.com/elternnachacht

Alle Folgen

  • Abstillen - Wenn Nähe schön ist aber irgendwann manchmal zu viel wird

    Abstillen - Wenn Nähe schön ist aber irgendwann manchmal zu viel wird

    Vor 4 Tagen•1:03:47

    „Ich kann nicht mehr“ heißt noch lange nicht: „Ich bin bereit, abzustillen.“ Und während Franziska noch mit dem Abschied ringt, schreibt Dominik: „Dann stillen wir heute ab.“ Franziska hat zweimal abgestillt. Beim ersten Kind war sie am Ende ihrer Kräfte und hat selbst entschieden: Es reicht. Beim zweiten hat das Kind nach und nach aufgehört. Zwei sehr unterschiedliche Abschiede von einer Nähe, die schön, praktisch und manchmal kaum noch auszuhalten war. Wir erzählen vom Stilldruck, von schlaflosen Nächten und davon, warum eine gut gemeinte Entlastung nicht automatisch der richtige Moment zum Aufhören ist. Es geht um neue Freiheit und den Verlust von etwas, das vorher nur Mama konnte. Und um die Frage: Muss ich mich schlecht fühlen, weil ich mich gut fühle? Auch zwischen uns verändert sich etwas: mehr Verantwortung für Papa, weniger ständiger Körperkontakt für Mama – und wieder Raum für Nähe, die nicht schon den ganzen Tag aufgebraucht wurde. Kein Abstillfahrplan. Sondern unser ziemlich persönlicher Abschied von der Stillzeit.

  • Paarsein im Eltern-Game – ständig zusammen, aber gemeinsam einsam

    Paarsein im Eltern-Game – ständig zusammen, aber gemeinsam einsam

    12.10.2026•58:40

    Wir sind ständig zusammen: zwischen Babyfon, Arbeit, Abendessen und den Kindern. Und trotzdem fehlt manchmal genau das, was uns früher selbstverständlich verbunden hat: eine Umarmung, eine Frage, gemeinsames Lachen oder einfach das Gefühl, vom anderen wirklich gesehen oder wertgeschätzt zu werden.In dieser Folge sprechen Franziska und Dominik darüber, wie man als Paar im Familienalltag nebeneinander funktionieren kann – und sich trotzdem allein fühlt. Darüber, warum es so schwer sein kann, die Anstrengung des anderen zu sehen, wenn man selbst kaum noch Energie übrig hat. Und über die leise Frage, wie lange man auf ruhigere Zeiten warten kann, ohne sich unterwegs als Paar zu verlieren.

  • 18-Monatsregression – Willkommen zurück in der Schlafhölle

    18-Monatsregression – Willkommen zurück in der Schlafhölle

    05.10.2026•52:25

    Um 22 Uhr ist der Tag eigentlich vorbei. Theo sieht das anders: Er ist wieder komplett wach, will aus dem Schlafzimmer raus, lesen, herumlaufen — und startet im Wohnzimmer seinen zweiten Abend.Gleichzeitig ist gerade alles viel: Theo will alles selbst, kann aber noch nicht sagen, was er eigentlich möchte. Er braucht Franziska praktisch ohne Pause, Dominik wird in vielen Momenten nicht als Ersatz akzeptiert, und jede Nacht fühlt sich an, als würde sie wieder von vorne anfangen. Dazu wird es zu Hause lauter, die Aufteilung der Kinder komplizierter und der Feierabend immer theoretischer.Franziska und Dominik sprechen über die 18-Monatsregression, über Schlaf, Klammern, Frust, Ablehnung und den Moment, in dem man merkt: Man funktioniert gerade wieder mehr, als dass man miteinander lebt.„Eltern nach acht – der Tagesabschlussbericht“ ist kein Ratgeber-Podcast. Franziska und Dominik sprechen nach 20 Uhr persönlich, müde, direkt und ohne fertige Lösung über Elternschaft, Paarsein und alles, was nach dem Ins-Bett-Bringen noch übrig bleibt.

  • Unser Alltag auf Wish bestellt – statt Kita-Entlastung Magen-Darm & dauerkrank

    Unser Alltag auf Wish bestellt – statt Kita-Entlastung Magen-Darm & dauerkrank

    28.09.2026•1:01:53

    Eingewöhnung ist offiziell geschafft – anstatt der ersehnten Entlastung ist am nächsten Tag das Kind krank. Was als Kita-Entlastung gedacht war, wird zur Infekt-Staffel aus Husten, Magen-Darm, abgesagten Plänen und dem Gefühl, dass nie wieder alle gleichzeitig gesund sind.Franziska und Dominik erzählen von einem Ausflug, der kurz vor der Veranstaltung mit einem vollgekotzten Auto endet, von dem ersten Huster, bei dem im Kopf schon die Alarmanlage losgeht, und von der Frage, ob es eigentlich besser wäre, wenn einfach alle gleichzeitig krank wären.Es geht um Wochen, die beim ersten Symptom zusammenfallen, um die morgendliche Verhandlung: Wer bleibt heute zu Hause? Um Nächte, in denen man den anderen eigentlich nicht wecken will – aber irgendwann nicht mehr kann. Und um die unangenehme Wahrheit, dass bei „Kita oder nicht Kita?“ nicht nur das Kind zählt, sondern manchmal auch die eigene Kraft.

  • „Bäh, das esse ich nicht!“ – Nervenzusammenbruch am Familien-Esstisch

    „Bäh, das esse ich nicht!“ – Nervenzusammenbruch am Familien-Esstisch

    21.09.2026•53:57

    Das Abendessen war einmal etwas, auf das Dominik sich gefreut hat: kochen, zusammensitzen, essen, reden. Heute sitzt die Familie am Tisch — aber irgendjemand will Musik hören, mit dem Rutschauto fahren, aus dem Zimmer rufen, etwas anderes essen oder genau dann essen, wenn noch nichts fertig ist.In dieser Folge sprechen Franziska und Dominik über ihren Familientisch zwischen „Bäh, das esse ich nicht“, kaltem Essen, Safe Food, Hungercrashs und der Frage, wie viel Druck Eltern beim Essen eigentlich machen dürfen. Dominik erzählt, warum er zwischenzeitlich gar nicht mehr am Abendessen teilnehmen wollte. Franziska erzählt, warum ihr in dem Moment vor allem wichtig ist, dass beide Kinder überhaupt etwas im Bauch haben.Keine Tipps. Keine perfekte Lösung. Nur zwei Eltern, die eigentlich gemeinsam essen wollten und gerade versuchen herauszufinden, was davon im Kleinkindchaos noch möglich ist.

  • Selfcare für Eltern: Wenn Selfcare nicht nach Entspannung, sondern nach To-do klingt

    Selfcare für Eltern: Wenn Selfcare nicht nach Entspannung, sondern nach To-do klingt

    14.09.2026•55:03

    Ein ganzer Tag Wellness klingt erst mal nach Entspannung. Für den anderen kann er aber auch nach einem halben Tag mehr Kinder, mehr Organisation und noch weniger Luft klingen.Franziska braucht manchmal Sauna, Massage, Freund:innen und vor allem: einen Ort, an dem kein Handy, keine Aufgaben und niemand etwas von ihr will. Dominik braucht eher planbare kleine Unterbrechungen – und merkt gleichzeitig, wie absurd es ist, sich zehn Minuten Lesen als Selfcare-To-do einzutragen, wenn man eigentlich gar keinen Kopf dafür hat.Es geht um unterschiedliche Arten, Energie zu bekommen. Um die Frage, ob Selfcare egoistisch sein muss. Um Arbeit, die selbst nach Feierabend weiter im Kopf hängt. Und darum, warum die großen Rettungsaktionen manchmal schön sind, aber der Alltag oft eher aus fünf Minuten Terrasse, einem Buch zwischen zwei Kinderaktionen oder dem Versuch besteht, das Handy einfach mal liegen zu lassen.Keine Ratgeber-Episode. Eher ein ehrlicher Versuch von Franziska und Dominik, sich selbst im Familienalltag nicht vollständig zu verlieren.